Beiträge von Wiesel im Thema „Roßmöllers Gerätepark“

    Ach so ist das.


    Du schreibst das mit einem gewissen Unterton - denk' daran, dass es meine Meinung ist. Ich schließe nicht aus, dass es Leute mit positiver Erfahrung gibt. Dennoch gebe ich zu bedenken, dass eigentlich kaum jemand ein gutes Haar an der Turbo Process oder der Flash 8 lässt. Beides Karten, die verhältnismäßig langsam waren (4MHz bzw. 8MHz), aber trotzdem nicht stabil und nicht ohne Einstellarbeiten zu betreiben. Eine SuperCPU ist stabil (restrictions apply (tm)) und muss nicht per Poti eingestellt werden.

    Hmm, bei Stayfriends gibt es eine Mareike Roßmöller: Gym-Abgang '97, Meckenheim, NRW. Kommt das hin?


    Meckenheim stimmt, aber wenn der Abi-Jahrgang stimmt, hätte ich sie altersmäßig vollkommen falsch eingeschätzt. Oder sie hat ein paar Ehrenrunden gedreht :wink:

    Jens

    Die Rechte an dieser Hardware waren damals wie heute uninteressant. Rossmöller hat häufig nur halbgare Sachen auf den Markt gebracht und damit nicht nur Kunden, sondern auch Konkurrenten richtig verärgert: Kunden, die das Zeug gekauft haben, sind reihenweise vom "Hobby Amiga" abgesprungen. Der Markt wurde nicht nur durch das Abgreifen von Umsatz, sondern viel weitgehender geschädigt: Nämlich durch das Vergraulen von potentiellen Umsatzträgern in der Zukunft.

    Ich erinnere mich noch an das VBS, das "Video Backup System", das zwar im Ansatz ganz clever war, aber durch miese Software ein Recovery selbst mit einem guten Hi8-Rekorder und neuen Tapes zum Glücksspiel gemacht hat. Eine Nachfolgeversion mit mehr Fehlerkorrektur in Hardware, die auch am PC nutzbar war, hat sich niemand mehr ernsthaft angeschaut, weil die Erfahrungen mit der alten Version eben Erfahrung genug waren.

    Die Turbokarten "Turbo Process" und Nachfolger waren ebenfalls ziemlich halbgar - allein das "Einmessen" mit Poti war ne Zumutung. Der Prommer hat nur mit ausgewählten Eproms funktioniert, deren Amiga-Festplatte war nichts weiter als der OMTI-Controller aus dem C'T Magazin, die Verarbeitung war.. naja.. diplomatisch ausgedrückt: Äußerst durchschnittlich.

    Das Interessanteste an (Familie) Rossmöller war die Tochter Mareike - leider komplett aus den Augen verloren. Um alles Andere ist es nicht schade.

    Jens