Die Microsoft Zählweise ist halt ein wenig "kreativ", ist schlicht dem Marketing geschuldet. 7 klingt halt besser als 6,45. Apple hat die Zählweise vor ihrem unixbasierten System ja auch so angepasst, dass sie eine schönen Umstieg von OS9 auf OSX (X = zehn) hatten. Die Neuerungen von 9 hätten auch für ein 8.7 gereicht und sie hätten sich nicht mit den Namensrechte-Inhabern von dem uralten OS/9 herumschlagen müssen aber was tut man nicht alles für eine schöne Abfolge der Versionsnummern.
Wie man bei den Versionen vor NT gezählt hat, um bei NT auf Version 3.1 zu kommen, ist mir etwas unklar.
Vor NT3.1 gab es schlicht kein offizielles NT, denn der Vorgänger/Urvater von NT war eigentlich OS/2 ( damals zusammen mit IBM entwickelt, später trennten sich aber die Entwicklungszewige).
NT3.1 wurde nur deshalb 3.1 genannt, da es optisch dem DOS/Windows 3.1 / 3.11 glich.
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Dann kam folgende, spannende Zählweise:
Windows NT = 3.1
Windows 95, 98, ME = 4
Windows 2000 = 5
Windows XP = 5.1
Windows Vista = 6
Windows 7
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Windows 95,98, ME haben dort nichts zu suchen, da es keine NT-Betriebssysteme sind, sonderm MS-DOS-Aufsätze. Dafür kannst du in der Liste aber auch NT4 einsetzten, das erste erfolgreiche NT Betriebssystem von MS. Es gibt Firmen, da läuft es bis heute im internen Netzwerk.
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Ich schätze Windows 7 wird auf jeden Fall ein Erfolg werden und sich schnell verbreiten: Die XP-Nutzer wollen auch irgendwann einmal in den Genuss von modernen Systemfeatures kommen
Mir fallen keine Features ein, die ein aktuelles XP nicht auch hat.
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und viele Vista-Nutzer wollen ihren Frust schnell mit einer neuen Version "herunterspülen" und Vista einfach vergessen. Firmenkunden können aber länger warten als Privatkunden, da hier viele neuen Funktionen nix bringen: Homenetzgruppe, DirectX-10/11 und erweiterte Multimediafähigkeiten sind doch eher für Privatnutzer interessant. Ich verzweifele allerdings immer ein wenig, wenn ich mit Kunden zu tun habe, deren Firmenrechner noch mit Urversionen von XP versehen sind: Die können ohne Zusatzsoftware keine ZIPs auspacken, keine PDFs öffnen, mehrere Bilder ansehen ist eine Qual, Webseiten sehen mit IE6 auch nicht besonders gut aus, und ohne installiertes MS-Office können sie nicht einmal vernünftig mailen oder sich ein Word-Doc ansehen. Diese Leute müssten 20 Programme installieren, damit sie "kompatibel" (zu was eigentlich?) sind. Da fühlt man sich wie in der Computer-Steinzeit.
Du glaubst gar nicht, wieviele Leute Outlook Express einsetzen. Für mich sind Vista und Windows7 nur optische Knallbonbons. Um Win7 führt nur irgendwann kein Weg mehr vorbei, da der Support für XP irgendwann eingestellt wird und es dann keine "Sicherheitsupdates" mehr gibt. Und die 6 Zusatztools, die man bei XP installieren muss, sind ja auch ein enormer Zeitaufwand.