Beiträge von Retrofan im Thema „Windows 7 schon out?“

    1. Das video wurde so in echtzeit mit "FlyCapDS" aufgenommen (S-Video In) @ 25fps. Diese Verzerrungen kommen daher, dass anscheinend keiner dieser D-Scaler-Filer drin ist. Keine Ahnung, ist aber immer so.
    2. Das Video wurde ohne Modifikationen mit CamtasiaStudio als WMV mit 15fps exportiert und hochgeladen.


    Sorry, Absicht hätte ich dir nicht unterstellen sollen. Aber kann es evtl. sein, dass Camtasia bei der Reduzierung der Frames evtl. Mist baut? kannst du das Video mal mit den Original-FPS hochladen? Irgendwie sieht das Ergebnis für mich seltsam aus.

    Dadurch wird's nicht schneller, sonderrn ruckeliger.


    Meinetwegen. Die Framerate ist wirklich zu niedrig: 15 fps. Trotzdem kommt es mir zu schnell vor, evtl. liegt das aber auch an der hektischen "Musik". Aber wie gesagt, ich wollte damit nicht in Abrede stellen, dass es vernünftig auf einem PIII läuft. (Einen PIII/500 habe ich noch, soll ich den doch noch nicht zum Elektroschrott bringen?)

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    Dem Video sieht man aber sowas von an, dass es zu schnell abgespielt wird! So ähnlich wie bei 70er Jahre Autoverfolgungsszenen oder reitenden Cowboys bei "Western von Gestern". Guckt doch nur mal, wie schnell sich dieser Warte-Kreis dreht oder wie hektisch der Mauszeiger herumzuckt. Ich habe es jetzt mal in halber Geschwindigkeit angespielt und es ist immer noch zu schnell. Ich tippe, dass es ca. mit 4-facher Geschwindigkeit abgespielt wird.

    Ich möchte damit nicht abstreiten, dass Win7 auf einem PIII gut läuft aber das Video ist ein ganz billiger Trick. Etwas mehr Ehrlichkeit wäre angebracht. Jetzt sehe ich, dass das Video von dir ist, Örg. Stimmt meine Vermutung?


    MS hat die Versionsnummer 6.x nur aus kompatiblitätsgründen beibehalten damit ältere Programme da noch mit klarkommen.


    Es ist doch müßig, darüber zu diskutieren, wie diese Nummer zu Stande kam: Manche glauben, es sind nur 5 Versionen, andere zählen 9, manche zählen nur NT-Versionen, andere alles, jeder fasst irgendwelche Versionen zusammen oder trennt sie willkürlich. Microsoft hat über ein offizielles Sprachrohr, seinen Windows-Marketing-Chef, bekannt gegeben, wie sie es gezählt haben möchten und Punkt.


    Ich nehme an, dass sauhund andeuten will, dass Apple durch die Anmeldung dieses Patents Werbung in sein OS einbauen will. Erst einmal fände ich es nicht gut, wenn das passiert. Aber man sollte bedenken, dass die meisten Menschen ohnehin jeden Tag Werbung in ihrem Webbrowser sehen und wenn dann in einem Finder/Explorer-Fenster oder auf dem Desktop dann auch Werbebanner erscheinen würden, wäre das nicht so ein riesiger Schritt. Da Apple im Gegensatz zu anderen Firmen Geschmack hat, würde es ästhetisch zumindest sauber umgesetzt werden. Ich denke aber, dass Apple kräftigen Gegenwind zu spüren bekommen würde, wenn sie so etwas ins OS integrieren, denn die Reaktionen auf dieses Patent waren bisher größtenteils negativ.

    Ich denke, Apple weiß das und wird das Patent in erster Linie beantragt haben, um es gegen andere einzusetzen bzw. es zu lizensieren. Wenn im nächsten Jahr Google mit seinem Chrome-OS auf den Markt kommt, wird Werbung im OS schnell Wirklichkeit werden. Und ein Patent gegen Google ist Gold wert. Auch Microsoft hätte bestimmt Interesse an dem Patent, da sie eher im Lowcost-Bereich unterwegs sind und dort viele Kunden interessiert wären, sich etwas Werbung anzusehen, um den Computer 100 Euro billiger zu bekommen.

    In erster Linie möchte sauhund hier herumtrollen, dass in Zukunft (möglicherweise, wahrscheinlich, vermutlich ... oder so) irgend etwas Schlechtes in Mac OS eingebaut wird, weil es über das jetzige System sonst nix zu meckern gibt und er nicht mehr vernünftig begründen kann, warum er auf seinem PowerBook Linux statt Mac OS X laufen hat. ;)

    (@sauhund: brauchst nicht zu antworten, ich kann es eh nicht lesen außer jemand zitiert dich)

    Tja der "Breathing status LED indicator" ist schon toll. Der nervt nämlich im Dunklen nicht so, wie das wilde Geblinke der meisten anderen Laptops. Und zu anderen Patenten: Man muss es halt selbst patentieren, bevor es jemand anderes tut. Sonst hat man Probleme wie hier: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.. Au ja, wir spielen das Spiel: "wer findet die dämlichsten Patente".

    Denn da gibt es die Einkaufsabteilung, die Preise vergleicht (und meistens nicht technische Details) und da ist der Mac halt noch immer viel teurer als ein Windows PC.


    Ich könnte jetzt etwas über TCO erzählen aber lassen wir das. Mir ist es völlig egal, was andere verwenden, solange ich meine Wahl selber treffen darf. Und Wahl bedingt Auswahl und damit meine ich nicht die 3 unterschiedlich farbigen Retailboxen von Windows 7.

    Zitat

    Ich bin sicher kein großer MS Fan und besitze auch keine MS Aktien (leider), aber auf MS wird deshalb herum gehackt weil sie Marktführer sind. Wenn Apple Marktführer wäre (Gott bewahre!), dann würden sie alle auf Apple herum hacken.


    Wenn du schon bereust, keine MS-Aktion zu besitzen, wie stark musst du dann erst weinen, dass du dich nicht vor über 5 Jahren mit Apple Aktion eingedeckt hast? 1000% Rendite. Tröste dich, ich habe auch weder von MS noch von Apple Aktien. (Was müsste man eigentlich kaufen, wenn man von einer positiven Entwicklung des Linux-Marktes überzeugt ist? Sun?).

    Auch ohne dass Apple Markführer ist, wird kräftig auf ihnen herumgehackt – das passiert allen erfolgreichen Firmen. Bei Quasi-Monopolisten, wie MS, werden aber auch gesetzlich andere Maßstäbe angelegt. Aber auch ich bin froh, dass Apple nicht Marktführer ist, denn sie wären, was die Ausnutzung ihrer Macht anginge, keinen Deut besser als MS. Schlimmer aber auch nicht. Gut fände ich eine Marktaufteilung, die ungefähr 60% Microsoft, 20% Apple und 20% Linux entspräche. Aber ich schrieb ja schon, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass das selbst langfristig passieren wird.

    Zitat

    trotzdem hat sich MS durchgesetzt. Warum wohl? Weil Windows sooooo schlecht ist? Das kann nicht sein, denn sonst würden keine HW Hersteller Windows lizenzieren da sie ja dann enorm an Kunden verlieren würden.


    Was man dazu schreiben könnte, würde diesen Thread sprengen. Aber vom Marktanteil oder Erfolg eines Produktes einen direkten Bezug zu der Qualität des Produktes abzuleiten, führt nicht unbedingt in die richtige Richtung. Es gibt zahlreiche Beispiele in der Technikgeschichte, wo sich nicht das bessere Produkt durchgesetzt hat und von den grenzwertig legalen (und illegalen) Methoden Microsofts, ihre Marktmacht auszunutzen, um den Marktanteil zu halten oder zu erhöhen, wollen wir gar nicht sprechen.

    Das soll aber gar nicht die möglichen Qualitäten von Windows 7 schmälern: Es ist das Produkt, auf das viele Windowsnutzer gewartet haben und es wird wahrscheinlich, im Gegensatz zu Vista, ein Erfolg werden. Allerdings glaube ich (im Gegensatz zu Balmer, aktuelles Interview gerade gesehen) nicht, dass Win7 den Marktanteil von Windows wieder erhöhen wird. Aber der Abwärtstrend des Marktanteils wird evtl. verlangsamt werden, weil weniger Windows-Nutzer enttäuscht oder genervt sein werden.

    Ich habe Win7 über die MSDN Schiene seit Ende August im produktiven Einsatz und muss gestehen, dass es - meiner persönlichen Meinung nach - das bisher beste MS OS seit sehr langer Zeit ist.


    Alleine schon, dass man das erwähnen muss, ist eine Schande für Microsoft. Natürlich sollte ein Betriebssystem-Nachfolger besser sein als sein Vorgänger. Nur bei Windows muss man das speziell erwähnen, weil es anscheinend nicht selbstverständlich ist. Kein Mensch käme auf die Idee, explizit hervorzuheben, dass Mac OS 10.6 besser ist als 10.5 oder der neue BMW 3er besser ist als sein Vorgänger. Das ist völlig selbstverständlich – oder sollte es zumindest sein.

    Welche vernünftigen Alternativen gibt es zu Windows? Keine, denn bitte sagt nicht Linux oder OSX. Linux ist nach wie vor für den Desktopanwender und den "Ottonormalverbraucher" nicht zumutbar, da der sich einfach nicht mit der Materie so auseinandersetzen will wie er das machen müsste. Und OSX ist zwar recht nett anzusehen, aber na ja... angebissener Apfel halt.


    Du hast mögliche Alternativen ja selbst aufgezählt. Für den Normalo-User, der Office oder Games laufen lassen will, ist Windows OK (halt Programmlauncher mit Internetanschluss). Wer technisch ein wenig versierter ist und noch ein wenig mehr an seinem System herumbasteln möchte, hat mit Linux eine wunderbare Alternative. Und wer sich weniger um sein System kümmern will, weil er mit der Maschine arbeiten muss/möchte und (Bastel-)Zeit Geld ist, der nimmt halt einen Mac. Die Alternativen gab es vor 15 Jahren und gibt es auch heute. Um MS muss man sich keine Sorgen machen, deren Marktanteil wird wahrscheinlich in den nächsten 15 Jahren nicht unter 80% fallen – aber fallen wird er (und tut er seit Jahren).

    Was hat das bitte mit einem Microsoft Betriebssystem zu tun?


    Das soll aufzeigen, dass 64Bit Prozzis nicht auf einmal aus dem Nichts aufgetaucht sind (oh, Überraschung und wir haben kein OS dafür), sondern dass schon seit zig Jahren klar ist, wohin die Reise geht. Und dass der Marktführer immer erst kurz vor knapp aus den Startlöchern kommt und der Entwicklung hinterherhinkt, ist irgendwie ein Armutszeugnis. Und das ist ja nicht nur beim OS so, auch sonst wird Microsoft immer vom technischen Fortschritt überrascht und schmeißt Jahre zu spät entsprechende Produkte auf den Markt: Huch, das Internet ist keine Modeerscheinung! Huch, Webbrowser sollen sich an Standards halten, die man nicht selbst definiert hat! Huch, MP3-Player sind ein Markt! Huch, die Leute wollen ihr Handy mit dem Finger bedienen! Huch, es gibt mehr als 3,5GB RAM! Huch es gibt mehr als 640 K RAM! Huch, die Leute wollen Dateien nicht nur 8 Zeichen lange Namen geben! Huch, die Kunden wollen kleine Netbooks, auf denen unser OS zu langsam ist! U.s.w.u.s.f

    Vielleicht wäre es ein Segen für MS (und vor allem die Kunden), wenn die Kartellbehörde den Laden zerschlagen und in viele kleine Firmen aufteilen würde. Evtl. könnten sie dann schneller reagieren. Sie haben die größte Softwareentwicklungsabteilung auf diesem Planeten und sind gleichzeitig der langsamste und unflexibelste Laden. Im Prinzip müssen die nur alle 5 Jahre eine neue Betriebssystemversion und ein Officepaket heraushauen (ich weiß, dass sie noch andere Produkte haben) und selbst das scheint ihnen schwer zu fallen.

    Was hat Microsoft mit der Treiberentwicklung anderer Hardware Hersteller zu tun?


    Den Spruch kann ich nicht mehr hören. Dem Kunden ist es völlig schnuppe, ob ein Treiber, die Hardware oder das Betriebssystem Schuld ist. Er will, das es funktioniert und nicht immer hören, dass jemand anderes Schuld sei.

    Die 4GB Grenze sind Hardwaretechnisch nunmal vorgegeben. Ohne verrenkungen an der Software lassen sich diese nunmal nicht ansprechen. Das ist nunmal so...


    Was ist denn da hardwaretechnisch vorgegeben? Die Hardware (selbst die von Intel) ist seit Jahren 64Bit-fähig. Das muss man nur unterstützen und andere Systeme tun das ja auch seit Jahren.

    Du kannst doch Microsoft keinen Vorwurf machen weil sie nicht 10 Jahre im voraus ihr Betriebssystem konzipierten?


    Nö, ich mache MS deswegen keinen Vorwurf. Ich mache ihnen einen Vorwurf, dass das System zu bestimmten Zeiten Hardware nicht vollständig unterstützt hat, die genauso aktuell war, wie das OS (und nicht Zukunftsmusik). Mein alter Pentium III hatte 1 Jahr, nachdem ich ihn gekauft habe, eine neue HD bekommen, deren Speicher ich zwar mit Linux, nicht aber mit dem damals aktuellen Windows 98 verwenden konnte (700 MB). Zur gleichen Zeit hätte ich in einen Mac eine (nicht erhältliche) 2 TB Platte verbauen können.

    64Bit Prozzis gibt es seit vielen Jahren (MIPS etc.), PPC G5 seit ca. 2003, Core2Duos seit 2006. Mit XP hat MS recht halbherzig auf 64 Bit gesetzt und selbst bei Vista war es noch ein Exot (wegen fehlender Treiber). Erst jetzt mit Win7, wo 3,5GB RAM schon länger ein echte Grenze darstellt, kommt MS mit 64 Bit in Fahrt. Und selbst jetzt können es einige nicht nutzen, weil sie alte Treiber benötigen, die nicht in 64 Bit vorliegen. Dieser Umstieg hätte vor Jahren passieren müssen, dann wäre es überhaupt niemandem aufgefallen, dass es ein Problem gibt. Viele heutige Rechner können mit 32 GB (oder mehr?) ausgestattet werden und MS bietet immer noch ein System an, dass man mit einer 3,5 GB Einschränkung installieren kann und teilweise muss.

    Es geht nicht um Glaskugeln oder Kaffesatz, das ist alles Technik, die lange existiert.

    (Aber was rege ich mich auf, kann mir ja egal sein)

    Mehr als 4GB Ram mit einer 32-Bit-Version von Windows geht allerdings nur in den Serverversionen


    Und schon wieder gibt es einen Engpass, weil die Hardwareentwicklung schneller voranschreitet als MS es schafft. Das war früher schon mal bei RAM so, dann gab es Festplatten, deren Größe von Windows nicht genutzt werden konnte und nun ist es wieder bei RAM der Fall. (Klar kann man streiten, ob es Microsofts Schuld ist, dass die Leute heute noch lieber ein 32Bit XP statt einem 64Bit Vista einsetzen wollen (ja ich weiß, dass es beides in beiden Geschmacksrichtungen gibt aber ich weiß auch, was vorwiegend genutzt wird)). Und zwar nicht Jahre später sondern jeweils mit aktuellen Systemen (jetzt Win7 32Bit) ist es nicht möglich, die Hardware vollständig zu nutzen, weil MS mal wieder im Schlaf überrascht wurde und es jeweils nicht abzusehen war, dass man mehr als 640K RAM, 500irgendwas MB HDs oder 4GB RAM haben oder benutzen möchte. MS liefert dann immer knapp gerade noch so ein Update oder eine Erweiterung, mit der man die Hardware nutzen könnte, die hat dann aber Probleme mit alter Software oder Treibern oder was auch immer (weil es dann so "neu" ist). Ich will mir als Nutzer eigentlich keine Gedanken machen müssen, ob mehr als 3,5 GB RAM angesprochen werden können, sondern sie einfach in den Rechner stecken (falls vorgesehen) und davon ausgehen, dass sie auch genutzt werden. Ich will eigentlich nicht wissen müssen, ob ich ein 32Bit- oder ein 64Bit System benötige – das soll einfach funktionieren. Jetzt verkauft MS nur noch 3 unterschiedliche Packungen mit Win7 und doch sind es eigentlich 6 Versionen (die kleinen Homes/Starters mal nicht mitgezählt).

    Windows 95,98, ME haben dort nichts zu suchen, da es keine NT-Betriebssysteme sind, sonderm MS-DOS-Aufsätze. Dafür kannst du in der Liste aber auch NT4 einsetzten, das erste erfolgreiche NT Betriebssystem von MS. Es gibt Firmen, da läuft es bis heute im internen Netzwerk.


    Ich habe mir die Zählweise nicht ausgedacht, sie stammt angeblich vom Windows-Marketing-Chef.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Zitat: "Windows-Marketing-Chef Mike Nash hatte die Wahl des Namens "7" damit begründet, dass es sich eben um die siebte Ausgabe des Betriebssystems handele. Dies sorgte jedoch für einige Verwirrung, denn viele Beobachter konnten die Rechnung von Microsoft nicht ganz nachvollziehen, gab es doch schon mehr als sieben Versionen von Windows. Nash hat deshalb inzwischen eine Erklärung nachgeliefert. Seinen Angaben zufolge beginnt Microsofts Zählweise erst mit Windows NT, dessen Code die Versionsnummer 3.1 trug. Mit Windows 95 folgte dann die Codeversion 4.0, an das sich dann Windows 98, 98SE und ME anschlossen, deren Codeversionen jeweils 4.0.1998, 4.10.2222 und 4.90.3000 waren. Man fasse also alle Windows 9x-Varianten und ME unter der Versionsnummer 4.0 zusammen."

    Oder auch: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Und die 6 Zusatztools, die man bei XP installieren muss, sind ja auch ein enormer Zeitaufwand.


    Nein, Zeitaufwand ist das kaum. Das Problem, dass ich bei Leuten/Kunden habe, die nicht einmal die SPs eingespielt haben, ist, dass ich da nicht einfach drauf installieren kann, was ich für sinnvoll halten würde (außerdem bin ich nicht deren Admin und Win-Admin schon mal gar nicht). Ich schicke denen ein PDF: Können sie nicht lesen (Doppelklick öffnet das Dokument nicht). Ich schicke ihnen 2 Dateien als ZIP-Archiv: Können sie nicht öffnen. Ich schicke ihnen eine Mail mit einem Termin: Wird nicht eingetragen (wie auch, wenn nur OE oder eine uralte Outlook Version installiert ist). Ich schicke ihnen (weil sie kein PDF können) die Daten als einzelne JPGs (nicht eingepackt): Sie können weder eine Diashow daraus machen noch schnell zwischen den Bildern in "Paint" umschalten. Ich verschicke ein Docx: Können sie wegen des alten Office nicht öffnen. Ich weiß manchmal gar nicht, wofür die eigentlich einen Internetanschluss haben und warum es den Begriff "PC-Kompatibel" gibt.

    Bei Privatleuten ist das meist nicht so schlimm. Wenn die XP einsetzen, dann mit allen SPs (da sie XP sowieso jedes Jahr neu installieren). Was man sonst noch braucht, haben die Meisten auch installiert (weil sie es dürfen, die Zeit haben und es ihnen auch noch Spaß macht). Und bei Privatnutzern ist auch der Vista- und demnächst 7-Anteil höher als bei Firmenkunden. Ich sage ja nur: ein gut gewartetes XP mit ein paar Zusatzprogrammen kann man evtl. durchaus gebrauchen (ich nicht aber andere schon) aber die Urversion ohne ServicePacks und Zusatzsoftware ist echt die Hölle auf Erden.

    Eine neue Generation ist es erst mit einer neuen Versionsnummer vor dem Komma ( für mich ). Alles andere ist Augenwischerei.


    Die Microsoft Zählweise ist halt ein wenig "kreativ", ist schlicht dem Marketing geschuldet. 7 klingt halt besser als 6,45. Apple hat die Zählweise vor ihrem unixbasierten System ja auch so angepasst, dass sie eine schönen Umstieg von OS9 auf OSX (X = zehn) hatten. Die Neuerungen von 9 hätten auch für ein 8.7 gereicht und sie hätten sich nicht mit den Namensrechte-Inhabern von dem uralten OS/9 herumschlagen müssen aber was tut man nicht alles für eine schöne Abfolge der Versionsnummern.

    Wie man bei den Versionen vor NT gezählt hat, um bei NT auf Version 3.1 zu kommen, ist mir etwas unklar. Dann kam folgende, spannende Zählweise:

    Windows NT = 3.1
    Windows 95, 98, ME = 4
    Windows 2000 = 5
    Windows XP = 5.1
    Windows Vista = 6
    Windows 7

    Ich schätze Windows 7 wird auf jeden Fall ein Erfolg werden und sich schnell verbreiten: Die XP-Nutzer wollen auch irgendwann einmal in den Genuss von modernen Systemfeatures kommen und viele Vista-Nutzer wollen ihren Frust schnell mit einer neuen Version "herunterspülen" und Vista einfach vergessen. Firmenkunden können aber länger warten als Privatkunden, da hier viele neuen Funktionen nix bringen: Homenetzgruppe, DirectX-10/11 und erweiterte Multimediafähigkeiten sind doch eher für Privatnutzer interessant. Ich verzweifele allerdings immer ein wenig, wenn ich mit Kunden zu tun habe, deren Firmenrechner noch mit Urversionen von XP versehen sind: Die können ohne Zusatzsoftware keine ZIPs auspacken, keine PDFs öffnen, mehrere Bilder ansehen ist eine Qual, Webseiten sehen mit IE6 auch nicht besonders gut aus, und ohne installiertes MS-Office können sie nicht einmal vernünftig mailen oder sich ein Word-Doc ansehen. Diese Leute müssten 20 Programme installieren, damit sie "kompatibel" (zu was eigentlich?) sind. Da fühlt man sich wie in der Computer-Steinzeit.

    Gut ist ebenso die Treiberkompatibilität oft abwärts bis Win2000.


    Aber doch wahrscheinlich nur, wenn man die 32Bit-Version nimmt, oder? Ich hoffe, ich verstehe das mit den unterschiedlichen Versionen richtig: Wenn ich aus Kompatibilitätsgründen (Treiber) die 32Bit-Version nehmen will/muss, kann ich nicht mehr als 3,5 GB RAM ansprechen. Wenn ich das Treiberproblem gelöst habe (Austausch der alten Hardware durch neue) und auf 64Bit umsteigen möchte (um z.B. mehr als 4 GB RAM zu nutzen), muss ich Win7 noch einmal kaufen? Oder sind 32Bit- und 64BitVersion auf einer DVD und ich entscheide mich nach dem Kauf für eine bestimmte Installation?