Es gibt mehrere Maßnahmen, die Wärmeentwicklung zu reduzieren:
a) Kern-Spannung reduzieren
b) E/A-Spannung reduzieren
c) Kern-Taktfrequenz reduzieren
d) Busfrequenz reduzieren
Unterstützend zu a) und b) wirkt e) Kühlung verbessern.
a) Kann soweit reduziert werden wie keine Fehler im Betrieb auftauchen. Wieviel reduziert werden kann, hängt davon ab, wie gut die Kühlung ist bzw. wie kalt der Prozessor bleibt (je kühler, desto stärker kann a) reduziert werden). a) geht annähernd quadratisch in die Wärmeentwicklung des Prozessors ein.
b) Hier gilt im Prinzip das gleiche wie bei a). Wirkt sich allerdings nicht so stark aus, da der Stromverbrauch hierbei nicht so groß ist wie bei a). Aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.
c) bietet die Möglichkeit, die Frequenz soweit zu reduzieren, dass noch gearbeitet werden kann und die Software keine Probleme macht und der Rechner ausreichend schnell bleibt. Ist annähernd linear an der Wärmeentwicklung beteiligt.
d) Hier gilt im Prinzip das gleiche wie bei c). Wirkt sich allerdings nicht so stark aus, da der Stromverbrauch hier nicht so groß ist. Ist mit dem Kleinvieh wie bei b) im Ergebnis.
Wie weit die Spannungen herabgesetzt werden können, kann niemand sagen, da das einfach von der individuellen Qualität Deines Prozessor abhängig ist und lässt sich nur individuell ermitteln. Manchmal kann man erstaunlich weit heruntergehen, ohne dass es Probleme mit der Funktion gibt. Einfach ausprobieren. e) unterstützt das dabei deutlich, da ein Prozessor um so weniger Spannung benötigt, desto kühler er ist. Ein Kühler mit einem möglichst kleinen K/W-Wert ist hierbei am hilfreichsten. Ob das jetzt eine Wasserkühlung, ein großer passiver oder aktiver Kühlkörper ist, ist dem Prozessor egal. Allein der K/W-Wert ist entscheidend. Aber das Minimum kannst nur Du selbst ermitteln, was mit Deinem Prozessor möglich ist.