Meine Ideen dazu:
Meiner Meinung nach wird das Ganze nur dann vernünftig, wenn die hinteren Anschlüsse des Boards nicht direkt an der Gehäuserückwand zur Verfügung stehen. Ich würde auf einer Zusatzplatine, die direkt an der Rückwand des Gehäuses sitzt, alle Board-Anschlüsse nachbilden und diese Platine mit dem Mobo verbinden. Auf der Zusatzplatine können dann mit Stiftleisten oder ähnlichem Abgriffe für alle Anschluß-Pins des Mainboards eingelötet werden, die dann mit der diversen Zusatzhardware verbunden werden können.
So hat der Rechner hinten alle Schnittstellen zur Verfügung und es kann trotzdem alles sauber intern ohne direktes Gelöte angeschlossen werden.
Die Hauptplatine könnte (wie im Original) rechtsbündig im Gehäuse sitzen, die Joystickanschlüsse und der Ein- / Ausschalter schauen dann direkt heraus.
Es sollte berücksichtigt werden, daß sowohl die großen als auch die kleinen Versionen der C64-Platine ins Gehäuse passen.
Die Bauhöhe des Gehäuses sollte definitiv größer sein als die eines C64C, sonst reicht der Platz nicht aus.
Aus Platz- und Wärmegründen würde ich ein externes Netzteil vorziehen. Auch sollte darüber nachgedacht werden, einen optionalen Einbauplatz für einen großen, langsam drehenden Gehäuselüfter vorzusehen oder zumindest vernünftige Lüftungsöffnungen an Ober- und Unterseite mit einzuplanen.
Eine integrierte 1541 II (wegen der kleineren Platine und des externen Netzteils) ist für mich Pflicht, und zwar auf der rechten Seite. Hier könnte man eine austauschbare Blende vorsehen, die entweder den Einbau einer 1541 oder 1581 zulässt.
An der Oberseite, linken Seite oder Rückwand sollte genug Platz vorhanden sein, um Löcher für LEDs, Schalter, SD-Karten Schlitze etc. anbringen zu können.
Im Inneren des Gehäuses müßten für zusätzlich eingebaute Hardware Befestigungspunkte vorhanden sein, damit kein Drahtverhau mit Kabelbindern, Klebeband etc. entsteht.