Es reicht nicht aus das in der Wohung mehr als 1 Doppeladern (2 Drähte) vorhanden sind, denn diese Drähte gehen nur bis zum Hausverteiler (meist im Keller), dort gehen die Leitungen dann weiter zum Verteiler auf der Straße (die grauen Kästen am Straßenrand), von dort geht es dann weiter zur Vermittlungstelle.
Es kann sein, dass zwischen Hausverteiler und Vermittlungsstelle zu wenige freie Kupferadern vorhanden sind oder dass die vorhanden Leitungen zur Vermittlungstelle bereits mit zuvielen DSL-Leitungen beschaltet sind (ein Kabel kann nicht zu 100% mit DSL-Leitungen beschaltet werden), oder das ein Teil der Leitungen über eine Glasfaser oder einen Mulitplexer geführt sind, solche Leitungen können nicht für DSL benutzt werden.Dann mus die Telekom erstmal Kupferadern freischalten, da sie dass aber für DSL-Anschlüsse nicht gesetztlich verpflichtet wird (die Telekom muss nur Teelfonanschlüsse verlegen, aber kein DSL), kann es sein, dass der 2. DSL-Anschluss nicht realisiert werden kann, entweder weil es eben technisch nicht möglich ist oder aber weil die Telekom sagt es geht nicht, weil ja bereits DSL vorhanden ist und man diese DSL-Leitung für anderen Kunden freihalten möchte. (sonst kommt es dazu, dass jemand gar kein DSL im Haus bekommen kann, aber der andere Mitbewohner sogar 2 DSL-Anschlüsse hat ... kommt nicht so gut rüber .....)
Evtl. geht es über den Umweg einen analogen Telefonanschluss zu beauftragen, den muss die Telekom ja bauen und schalten und wenn man diese Telefonanschluss hat, kann man dann einen DSL-Anschluß dazu beauftragen => Begründung: der Mitbewohner/Lebenspartner möchte einen eigenen DSL-Anschluss !
Deswegen schrieb ich "i.d.R." -> In der Regel. Sicherlich gibt es immer Ausnahmen, daher auch meine Empfehlung die Leitung zu beantragen. Denn nur die Telekom kann in diesem Fall genau und zu 100% sagen ob das technisch möglich ist oder eben nicht. Alles andere ist reine Spekulation.