Pappmaché finde ich eine super Idee. Oder Fimo (gibt es das noch?) oder noch besser aus Wellkarton falten, da braucht man nur einen Schnittbogen als PDF zur Verfügung stellen. Auf jeden Fall ist das sehr umweltfreundlich. ![]()
Zur Fräserei: Die Jungs vom Pandora-Projekt (Emu-Handheld) haben sich, glaube ich, drei Prototypengehäuse aus ihren CAD-Dateien fräsen lassen. Das hat ein paar tausend Dollar gekostet. Apple lässt momentan die Gehäuse für das MacBook und das MacBook Pro aus Alublöcken fräsen. Das kostet pro Rechner einen Aufschlag von 250 Euro. Wenn man davon ausgeht, das bei solchen Ersatzteilen 100 Prozent Aufschlag berechnet werden (jetzt kommen wieder die Sprüche: Wenn Apple sagt, es kostet 250 Euro, dann kostet die Herstellung nur 7 Cent – aber jetzt mal wieder zurück in die wirkliche Welt und weiter im Text ...), kostet die Herstellung eines solchen Gehäuses 125 Euro. Allerdings ab einer Stückzahl von ein paar hunderttausend Gehäusen.
Wenn ihr also ein Gehäuse gefräst haben wollt (4 Teile) und eine Stückzahl von ca. hundert anstrebt, werdet ihr wahrscheinlich (ganz grob geraten) bei mindestens 500 Euro je Gehäuse ankommen. da ist dann aber nix mit drin. Weder Elektronik, noch Zusammenbau. Billiger geht es wohl nur, wenn jemand von euch eine geeignete CNC-Fräse im Keller stehen hat. Und selbst wenn das Gehäuse alleine nur 200 Euro kosten würde, fändet ihr keine 100 Leute, die das gleiche Design haben wollen und bereit wären diesen Preis zu zahlen.
Ich würde mal sagen, dass man sich das getrost von der Backe putzen kann (wie der Westfale sagt)!