Beiträge von Overdoc im Thema „Wofür ?“

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    Original von Neefi
    Volle Zustimmung. Genausowenig, wie Windows ein Betriebssystem ist, das läuft immer noch auf Basis eines DOS, GEOS halt auf BASIC :D Deshalb spreche ich auch nie von GEOS als einem Betriebssystem sondern als einer grafischen Oberfläche. Das trifft´s wohl am besten.

    Ja, geb ich dir recht.

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    Falsch, prinzipiell kannst Du jedes Programm aus GEOS heraus starten, indem Du es einfach anklickst. Da Nicht-GEOS Programme aber den Speicher neu belegen, kannst Du (abgesehen von kleinen Einfilern, da kommt man meist durch Drücken der RESTORE-Taste oder zumindest ein kurzes RBOOT wieder zurück) nicht so ohne weiteres nach GEOS zurückkehren. Da hilft dann meist nur ein Reset und neuer Boot.

    Ja, das war im Prinzip das was ich meinte. Es ist halt nur selten möglich ein C64 Programm von GEOS heruas zu starten und nachträglich wieder zu GEOS zurückzukehren. Liegt natürlich auch daran daß nur wenige Programme extra für GEOS kompatibel programmiert wurden. Beim PC ist das halt leichter eine grafische Oberfläche im Hintergrund laufen zu lassen, weil man da ja viel, viel mehr SPeicher hat und dazu noch virtuellen auf der HD usw. Außerdem glaube ich sind PC Programme ja meist nicht an einen speziellen Speicherbereich gebunden wie am 64er, sondern können überall hin verschoben werden, wo gerade Platz ist.

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    ....Der Vorteil von GEOS ist der Problemlose Datenaustausch aller Anwendungen untereinander. Und ein solches Programmpaket, wo Textverarbeitung, Grafikprogramm, Tabellenkalkulation, Datenbank, etc. Daten ohne Konvertierungsorgien untereinander austauschen können, gibt es meiner Meinung nach sonst nicht. Ein guter Ansatz ist da die Mysoft-Software-Reihe für den C128.

    Hmm, ja, aber das hätte man ja auch mit untereinander im Format kompatiblen standalone Programmen schaffen können. Dazu brauch ich ja nicht unbedingt GEOS !?!

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    Das mußt Du mit jeder grafischen Oberfläche auf allen Systemen. Wenn das nicht so quälend lange dauern würde (bei einem einfachen C64 und einer 1541), dann würdest Du Dich auch kaum dran stören. Aber mit moderner Hardware geht das auch wesentlich schneller (aus einer RamLink ist GEOS nur unwesentlich langsamer da, als von einer Cartridge).

    Ja, stimmt. Hatte halt leider nie eine C64 HD, und mit Floppy allein macht das keinen Sinn :( RamLink hab ich erst seit kurzem eine, aber die funzt nicht und hab sie noch nicht genauer unter die Lupe genommen.
    Aber damit kann ich mir vorstellen daß es Spass macht !

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    GEOS als Cartride gab es ab 1993, siehe mein Beitrag zu GeoROM in diesem Forum.

    Huch, sorry, das hab ich gar nicht gewußt ! Hab GEOS halt noch so von ca. 1986/87 in Erinnerung, wie es rausgekommen ist. ;)

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    Kann man doch... mit den meisten Files ist das jedenfalls kein Problem. Mit ein bißchen Erfahrung im Umgang mit GEOS-Files gibt´s da kaum irgendwelche Restriktionen. Man muß sich eben nur ein wenig damit beschäftigen. Ist aber beispielsweise bei UNIX nicht anders :D:D

    Ok, akzeptiert. Hab mich nie so genau damit befasst. War halt immer nur verwundert warum GEOS Disks nur so vor .usr Files strotzen....

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    Schon klar, und ich will wie gesagt nicht alle zu GEOS bekehren. Ich zeige aber gern die Möglichkeiten von GEOS auf. Im Moment bastle ich an einem umfangreichen Workshop für Einsteiger. Nicht nur geschriebenes Wort, sondern mit vielen Illustrationen. Sollte, wenn allse gut geht, noch im Februar online gehen. Wenn´s soweit ist, gebe ich hier eine Meldung.

    Ja, muß ich mir dann ansehen !
    Vielleicht werd ich ja letztendlich doch noch zum GEOS User ? Man weiß ja nie ;)

    Mich hat GEOS nie wirklich überzeugt. Zumindest als sogenanntes 'Betriebssystem' nicht, weil es das meiner Meinung nach nicht ist. Denn abgesehen von den GEOS eigenen Programmen, die man ja eigentlich auch als standalone Programme hätte programmieren können, läuft sonst kein Programm 'unter' GEOS, sondern man muß erst den C64 resetten um dann irgendein Programm zu laden.
    Die ganzen Diskoperationen, die man mit GEOS leicht machen kann gehen meiner Meinung nach mit einem Floppyspeeder wie Speedos oder Dolphindos bzw. einem Cartridge genauso flott.
    Was mich an GEOS genauso wie am Amiga bei der Workbench stört ist eben auch daß man das System jedemal erst neu laden muß :( Das ist sehr nervig und zeitraubend. Wenn es eine Version als Cartridge gegeben hätt bzw. schon damals eine Festpatte für den C64 dann hätt es mich vielleicht interessiert, aber so sah ich es als etwas überflüssiges an. Außerdem fand ich das Filesystem mit den .usr Files usw. idiotisch. Warum speichert GEOS seine Programme nicht als normale .prg ab, sodaß man sie auch ohne Probleme filekopieren kann ?

    Ich will hier aber nicht sämtlich GEOS User vergrämen ! So wie z.B. Neefi GEOS nützt ist das sicher eine tolle Sache wenn man es mag. Nur ich persönlich konnte dem ganzen halt leider nie was abgewinnen, weil für mich auch ein grafisches System am C64 sehr ungewohnt war und ich lieber den Cursor vor mir blinken seh ;)
    Ist nicht bös gemeint, bloß meine Meinung darüber.