Es kommt ja drauf an, was defekt ist. Im Prinzip kanns ein Defekt im Kernal ROM sein, solange die Vektoren bei $FFxx und der Reset-Einsprung bei $FEC2 und folgenden Adressen OK sind. Es muß nur der Teil der Reset-Routine, der auf die CBM80-Kennung testet und die Verzweigung zum Modul macht in Ordnung sein. Wenn das Modul dann ein Programm enthält, das keine oder wenige Kernal-Routinen verwendet, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß das funktioniert, da nur sehr wenige Instruktionen bis zur Modulverzweigung aus dem Kernal-ROM ausgeführt werden. Bei einem defekten EPROM sind ja meistens im Laufe der Jahre nur einzelne Bits gekippt, sonst nichts. Wenn also diese 'defekte' Speicherstelle beim Modulbetrieb nicht angesprochen wird, funktioniert das so wie beschrieben. Sicher scheint allerdings zu sein, daß die Initialisierungsroutinen diese Speicherstelle erwischen (egal ob im Kernal- oder im BASIC-ROM), falls nicht doch die PLA einen Schuß hat, was auch noch denkbar wäre.