Beiträge von 1570 im Thema „WPA nicht mehr sicher“

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    da scheint wohl was auf die verschlüsselung zu zu kommen.

    Shortnews hat verfälschend zusammengefasst; im verlinkten Artikel steht nur, dass die Brute-Force-Attacke auf der GPU statt CPU implementiert 100mal schneller läuft, was aber bei entsprechenden Schlüsselräumen überhaupt gar nichts hilft (da man dann beispielsweise "nur" eine Million statt hundert Millionen Jahre zum Knacken eines guten Passworts braucht - nicht so relevant in der Praxis, oder?).

    Zitat

    lustig das nicht der hauptprozessor dafür genutzt wird sondern die GPU
    intel hat nicht umsonst angst, daß die grafikkartenhersteller die CPU fähigkeiten übertrumpfen

    Auf der GPU zu programmieren ist inzwischen recht gängig. Dass GPUs für bestimmte Dinge viel besser geeignet ist als die CPU, ist klar (siehe auch Folding@home und Konsorten; GPUs sind da um Größenordnungen schneller). Für andere Aufgaben eignen sich GPUs halt überhaupt nicht.

    Noch was zu WEP/WPA:

    WEP ist geknackt; kann ein Angreifer hinreichend viele WEP-verschlüsselte Pakete abfangen, können sie entschlüsselt werden.
    WPA1 ist quasi nur WEP mit automatischem Schlüsselwechsel auf WEP-Ebene (vereinfacht gesagt werden die temporären WEP-Passwörter aus dem WPA1-Passwort generiert); dadurch kann ein Angreifer nicht allzuviele Pakete mit dem gleichen Schlüssel abfangen, also auch nicht die WEP-Attacke fahren. In der Praxis wird WPA1 "gerade so" als sicher angesehen, sofern das WPA1-Passwort gut gewählt ist (so in Richtung 20 zufällige Zeichen; 8 zufällige Zeichen sind nicht genug).
    WPA2 hat mit WPA1 und WEP wenig gemein und gilt als sicher (bei normalen Anforderungen an das Passwort; 8 zufällige Zeichen sind also okay).