Beiträge von darkvision im Thema „GeoBasic - Reloaded“

    Aus Schludrigkeit oder bietet die API nicht die erforderliche Funktionalität?

    Meine Vermutung damals war: Um Speicherplatz zu sparen. Ich meine mich dunkel an ganz simple, kurze Unterprogramme zu erinnern. Ich hatte damals zum testen einige "Rechenprogramme" erstellt, und das hat damals Probleme verursacht.

    Ich hab jetzt gerade ein geoBASIC V1 unter GDOS64 gestartet, das bleibt schon beim Start hängen weil es innerhalb einer Kernal-Routine bestimmte Werte sucht, die es vermutlich nicht mehr findet. Solche Sachen haben damals auch andere gemacht, geoPublish meine ich... während der Installation. Dazu hab ich dann vor ein paar Jahren einen Patch in MP3 eingebaut damit das wieder funktioniert.

    So wie ich das sehe wird da sogar der Kernal verändert, beim deutschen Kernal ist an der Stelle die Routine i_FillRAM, die da modifiziert wird. Das funktioniert auch mit dem deutschen GEOS 2.x, aber eben nicht mehr mit MP3/GDOS64.

    Was habe ich ermittelt?

    Ein einfaches Geos 2.0 Englisch mit Standard-Kernel ist die beste Wahl.

    Schon ein deutsches Geos 2.0 lässt die Stabilität sinken.

    TopDesk verursacht Probleme wenn das GB-Programm größer wird.

    MP3 und GDOS führen zum Absturz sobald der Sprite-Editor gestartet wird.

    Das ist der Nachteil von Programmen, die sich nicht an die Programmierschnittstelle von GEOS halten. GeoBASIC nutzt undokumentierte Routinen im GEOS-Kernal, und selbst beim deutschen Kernal kann da das eine oder andere Byte anders sein. Ist mir schon bei der Entwicklung zu MP3 vor 25Jahren aufgefallen.

    Daher funktioniert GeoBASIC nur mit dem GEOS-Kernal perfekt, den die damaligen Entwickler genutzt haben. Jeder modifizierte Kernal, auch wenn der zur GEOS-API konform ist, kann Probleme verursachen.