Beiträge von atomcode im Thema „schnelles farbiges Apfelmännchen“

    hast du was in Basic ?

    Ich leider nicht. Das "so was" war mehr allgemein gemeint, also dass ich Algorithmen immer erst in BASIC konzipiere. Hab mich zwar schon oft durch Pixelwüsten gehangelt, aber Füllen von völlig unregelmäßigen Flächen habe ich noch nicht gemacht. Hätte ich durchaus Lust zu, aber ich habe noch genug andere Baustellen. ^^

    Fürs Floodfill gibt es sicherlich wieder verschiedene Ansätze, so wie es ja auch viele verschiedene Floodfill-Algorithmen für Malprogramme gibt. Es soll schnell sein, aber es darf auch nichts von dem bunten Bereich übersehen werden. So was mache ich gern in BASIC, und erst, wenn ich den Algorithmus nicht mehr schneller machen kann, setze ich das in Asm um.

    Das "Core-6502-Duo"-Apfelmännchen aus der 64'er (1991), das die Floppy-CPU mit einspannte, dürfte wohl auch den meisten bekannt sein.

    erzähl mir mehr darüber bitte

    Der Mike hatte schon die beste Lösung. Man geht nicht einfach Zeile für Zeile und dadurch immer wieder durch den zähen Morast, sondern tastet drumherum alles ab. Der Rand des "Morasts" fungiert dabei wie der Rand einer bereits existierenden Fläche. Man bemerkt ihn ja durch die überlaufende Iteration. Wenn man den Hintergrund gleich in der Farbe macht, in der das Innere erscheinen soll, meistens Schwarz, dann braucht man danach auch nichts weiter zu machen.

    Die Qualität wird ansonsten von der Rechengenauigkeit und der Iterationstiefe bestimmt. Je kleiner, desto schneller, aber das Ergebnis wird damit schlechter. Es braucht aber auch nicht mehr sein, als die Pixelauflösung hergibt.

    In einer PM-Zeitschrift für Numerologie und Mathematik habe ich mal ein super schönes 3D-Apfelmännchen gesehen, das ich gern mal mit dem C64 "nachbauen" würde. Die Zeitschrift hatte zweimal verloren und zweimal wieder gebraucht gekauft. Hm, ich frage mich gerade, wo die jetzt ist. :rolleyes:

    An Coma Light 11 kommt es nicht ganz ran

    Das lässt sich aber nicht vergleichen, weil in der Demo eine viel schlechtere Zahlenauflösung benutzt wird. Das sieht man sofort an den groben Rändern. Und besonders tief kommt man damit auch nicht. Wer das Apfelmännchen bei guter Strukturauflösung richtig schnell haben will, der muss es schaffen, möglichst effektiv den rechenintensiven inneren Bereich zu überspringen, ohne dabei die Ränder in Mitleidenschaft zu ziehen.