Vergiss neben der Hardware nicht das Bios65, Floppyroutinen, Terminalemulation und 80 Zeichenkarte...
Beiträge von Asklia im Thema „CP/M mit Platine von tebl von Github“
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Falls jemand mutig oder talentiert ist: Man kann jeden Nachbau leicht um das Prom, heute vielleicht als GAL, für die Adressübersetzung erweitern. Die kleine Logiktabelle ist im Artikel enthalten.
Eine 80 Zeichenkarte kann man später ergänzen.
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Die zusätzlichen 8k gegenüber dem Commodore Entwurf gewinnt man durch die Adressübersetzung mit dem 4 Bit Prom in den Adressleitungen. Das Prom war schnell genug dafür. Details sind im verlinkten ct Artikel beschrieben.
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Ja, auch wenn dort das 52k System gezeigt wird. Die 80 Zeichenkarte braucht selber auch 4k, davon 2k Screen RAM memory mapped. Der Z80 kann mit Wordstar direkt in den Bildschirnspeicher schreiben. Ohne Z80 wären 56k möglich. 4k sind für den Datenaustausch, CBIOS und Zero Page des 6502 erforderlich, 4k für die I/O Leitungen. Dort liegt die Leitung zum Prozessorwechsel. Bleiben "by Design" also 56, mit 80 Zeichenkarte 52k freies RAM.
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Das hier ist das Ziel:
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen. -
Nur zum Verständnis: Zuvor hast du einen der Z84Cxxx getestet?
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Du und/oder Jannes.
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Der Z80 hat ja auch das Problem, nicht der 6510.
Hast du einen alten "Original" Z80 oder einen der neueren CMOS Z84C00x? -
Ja, der Kondensator dient ja als Filter für die Frequenzen in Richtung Transistor.
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Ich würde eine der neueren CMOS CPUs empfehlen. Abgesehen vom Stromverbrauch sind die nicht so pingelig beim Taktsignal
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Die alte Platine von 1987 ist natürlich nicht mehr verfügbar; die Ex80+ 80-Zeichenkarte von Jann Datentechnik ebenso wenig.
Die Nachbauten davon hat Knusis mal als Prototypen gefertigt. Davon ist bislang nichts in Serie gegangen. Aber diese haben immerhin funktioniert

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Du hast mich nicht verstanden:
Das die beiden Ein- und Ausgänge verbunden sind, weiss ich nur zu gut. Aber dorthin gehört kein Pullup. Hingegen gehört einer auf die Steuerleitung des 367. Der Satz von Jannes war etwas knapp zum Pullup für die R/W Leitung.
Hier mein Schaltplan von 1987 - allerdings für die modifizierte 8 MHz Version. Die R/W Logik sowie die Buslogik sind unverändert. Der Takt hingegen ist modifiziert. Ebenso das PROM für die Adressübersetzung.
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.Der von dir gezeigte Schaltplan von DW ist aber nicht der gleiche wie der von Ruud, auf dem die Platine von Jannes basiert?
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Gut zu wissen. Gehört ja notabene auch auf die Leitung.
Wobei ich hoffe, du meinst die Steuerleitung des 367 für den Ausgang und nicht etwa die R/W Leitung selber. -
Die Steuerleitung für den Ausgang der R/W Leitung hat (oder sollte haben) einen Pullup Widerstand. Die Leitung invertiert IMHO im 367, also sollte der Ausgangstreiber für R/W im Normalfall auch ohne weitere Logig-ICs hochohmig sein.
Die anderen vier benutzten Gates im 367 werden ja nur als Eingang verwendet.
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Hier ist mein Schaltplan der 8 MHz Version einer Z80 Karte aus dem ct-Artikel von 1987:
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Dort sieht man, dass die R/W Leitung:
- einmal in den 367 geht
- einmal aus dem 367 kommt
Ist ja auch logisch: Mal schreibt der 6502, mal der Z80. Ins RAM oder auf die I/O Leitungen, die unter anderem zum Prozessorwechsel genutzt werden. Die Peripheriebausteine bedient übrigens nur der 6502.
Die Leiterbahnführung für den 367 muss also noch nicht falsch sein. Ich habe den Schaltplan von Ruud lediglich falsch verstanden.
Die Verwendung des Transitors hat Ruud übrigens nicht oder zumindest missverstanden: Ein alter (Original-) Z80 von Zilog benötigt einen sehr hohen Pegel auf dem Takt, den ein TTL Baustein meist nicht erreicht. Deswegen haben die "alten" Z80 Karten dort zusätzlich einen Transistor, um den Pegel möglichst hoch zu gestalten. Commodore hat dies auch mal zum C128 beschrieben.
Aber zumindest der Z80H - der ja ursprünglich nicht von Zilog stammte - brauchte dies nicht mehr. Da genügte immerhin ein kräftiger Pullup von 330 Ohm hinter dem 367 auf der Taktleitung. In meiner Version auf der Dot Clock mit 7.88 MHz. Und die neueren CMOS Versionen des Z80 benötigen dies auch nicht mehr; die funktionieren auf meiner alten Platine ebenso. -
R/W sollte doch ein Eingang sein gemäss dem Symbol im Schaltplan? Auch wenn Pin 13 in Wirklichkeit ein Ausgang ist.
Wir kommen der Sache näher

Im Schaltplan von Ruud liegt R/W auch auf einem Eingang des 367: Pin 6, 1A2.
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Mein lieber Natas
Sei doch etwas freundlicher zu unserem neuen Kollegen.

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Wie kann alleine der Eingang eines Buffers soviel blockieren?
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Was bedeuten denn die beiden 367 Fixes auf der Github Seite? Dort ist für mich unverständlicher Code und leider keine Beschreibung.
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Wenn der 367 als U3 bereits den C64 blockiert, wie du sagst: Gemäss Schaltplan gehen etliche C64 Signale lediglich IN den Buffer 367. Kann es sein, dass der falsch herum im Sockel sitzt?