Als gute Sebstbau-Lösung stelle ich mir eine Kombination aus diesen vor. Also eine Art Haus mit 90° spitzem Dach, bei dem eine Dachseite aus Glas
Das war vor 15-20 Jahren mal ein kurzer DIY-Trend (als das noch nicht 'Maker' hieß...) wobei man da meist zwei Glasplatten und zwei Kameras benutzt hat, um beide Seiten gleichzeitig zu knipsen. Dazu gabs dann diverse Open-Source-Software zum Ansteuern der Kameras, Nachbearbeiten der 'Scans' nach Farbe, Kontrast, Geometrie-Entzerrung, Sortierung, PDF-Erzeugung etc.
Die Zeit war günstig, Consumer-Kameras hatten gerade den 'Sweet Spot' erreicht wo 'mehr Pixel' tatsächlich schlechtere Bilder ergaben, aber die Konkurrenz durch neumodische Smartphone-Kameras dennoch zu immer höheren Auflösungen führte. Dadurch bekam man die 'optimal guten' Kameras der Vorjahres-Modellle für nen Appel und ein Ei...
Vorteil der Kamera-Lösung: Scan-Speed blitzschnell verglichen mit Consumer-Flachbettscannern, keine Linien-Artefakte durch hakelnde Scannerschlitten.
Nachteil: Man muß das Buch zum Umblättern vom Aufbau abheben- da ist dann der Lose-Blatt-Stapelscanner wieder deutlich schneller, die Overhead-Kamera komfortabler. Und ab einer gewissen Blattgröße machen sich dann doch wieder optische Verzerrungen bemerkbar.
Es gibt aöso wie so oft nicht 'die beste' Lösung, sondern immer nur die 'am besten passende' (für unsere Zwecke vor allem Kosten und Lesbarkeit- wenn man nicht ernsthaft Faksimile-Auflagen kommerziell vertreiben will, wie es neuerdinga auch manchmal gemacht wird...
Edit: Suche nach 'DIY book scanner' gibt mehr als genug Fundstellen im Web. Inzwischen legt man das Buch anscheinend auch bei den Selbstbau-Lösungen halb aufgeklappt in eine 'Wiege' und senkt das Glas-'dach' von oben herab, wie bei den Archiv-Geräten,