Beiträge von Harald Fraenkel im Thema „Monster-Artikel: Die 50 besten indizierten Spiele der C64- und Amiga-Ära - und warum die BPjS damals so zugeschlagen hat“
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Bisher ist der Artikel mit den Screenshots "nur" online. Bis zum (vermtl. gekürzten) Druck dauert es noch was.
Spoiler: Im Heft werden die selben Screenshots sein, hatte jetzt nicht vor, sie alle noch mal vom Monitor abzufotografieren, sondern mime lieber weiter den Geschichtsfälscher und Lügenpresse-Vertreter.

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Von Landsmann zu Landsmann:

Auf Seite 4 fehlt bei "Platz 17: GOLDEN AXE" das Bildschirmfoto im Fließtext.
In der Gallierie ist es drin.mfg Tobias
Danke für den Hinweis, hatte ich auch schon bemerkt, hab als freier Autor aber keinen Zugriff auf das CMS der Seite - und der Redaktion wegen dieser Kleinigkeit auf den Sack gehen wollte ich auch nicht.

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Hallo Harald
ein sehr schöner Artkel, der bei mir während des lesens oft den Effekt "ach ja, das war ja damals auch auf dem Index" ausgelöst hatte.
Der Stil in dem du schreibst gefällt mir auch, es war mal wieder recht interessant in diesen Bereich des ad absurdiums abzuschweifen.
Danke auch dir! Es war echt viel Arbeit, hat aber auch massig Spaß gemacht, die ganzen Details zu entdecken.
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Ich habe meinen Frieden mit den knackscharfen heutigen Abbildungen auf Papier gemacht, ... Aber so sahen unsere Spiele damals einfach nicht aus.
Damals: Spiele unscharf, wir knackscharf.
Heute: Wir unscharf, Spiele knackscharf.
Ich sehe heute vor allem unscharf. Wenn ich zu nahe vor dem Monitor sitze, habe ich einen sehr guten nativen CRT-Effekt.
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Zu Punkt 2: Ja, es ist möglich, Bilder mit CRT-Shader zu machen, aber ich bin kein Freund davon. Der Artikel soll optisch möglichst ansprechend sein - nicht für Nerds, die bis heute erotische Beziehungen zu Röhrenmonitoren pflegen, sondern für die Allgemeinheit und auch die jüngere [Zielgruppe]. Ganz besonders in einem "Mainstream"-Spielemagazin.Jetzt bin ich evtl. jünger, aber mit fast fünfzig fühl ich mich alt, und mir gefällt der CRT Shader auch nicht - das hat so was "Fersehserien-NTSC" was ich bei PAL nie wirklich festgestellt hatte... Aber meine Augen sind inzwischen ja auch überdurchschnittlich schlecht, da hatte ich das damals halt vermutlich bloß nicht bemerkt. Danke jedenfalls für "ohne CRT Shader", macht's weniger kitschig.

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ihn nicht neu zu machen.
Es gibt alles im Netz, da muss man keine eigenen Screenshots machen.

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Genau, ich klau mir das nächste Mal irgendwelche Screenshots zusammen ...
Oh Mann, beinahe hätte ich gedacht, du meinst das ernst. Puh, grad noch gemerkt. -
Zu Punkt 2: Ja, es ist möglich, Bilder mit CRT-Shader zu machen, aber ich bin kein Freund davon. Der Artikel soll optisch möglichst ansprechend sein - nicht für Nerds, die bis heute erotische Beziehungen zu Röhrenmonitoren pflegen, sondern für die Allgemeinheit und auch die jüngere Zielgerade. Ganz besonders in einem "Mainstream"-Spielemagazin.
Hat es diesbzgl. dann einen besoderen Grund, warum gerade bei Sex-Games ein CRT-Filter vorhanden ist? Wegens der passenden "Erotik" und so?

Dafür gibt es tatsächlich einen besonderen Grund: Das ist ein Screenshot, den ich noch irgendwo rumliegen hatte, da hab ich mir erlaubt, ihn nicht neu zu machen. Ich arbeite im Homeoffice, da kommen manchmal meine Frau oder mein zwölfjähriger Sohn ins Büro und lachen mich aus, wenn ich dann sage: Ich arbeite!

Edit: Ich sehe gerade, ich habe weiter oben "Zielgerade" geschrieben. Gemeint war natürlich die Zielgruppe. Tztztz. -
Gibt's das evtl. auch als ofizielles PDF zum Download?
Nein, gibt es nicht. Aber der Artikel soll auch im Heft erscheinen, falls dir das irgendwie hilft. Wobei ich gespannt bin, wie sie das angesichts des Umfangs hinkriegen, ohne ein paar Sonderseiten anzukleben
, denn in Print dürfte die ganze Sache ziemlich ausladend werden. Ich würde auf 12 Seiten tippen, und da muss man schon extrem textlastig layouten. Im Normalfall wären es eher 15 bis 20. Aber jut, vielleicht kürzt die Redaktion auch, das kann sein. Oder sie bringen ein Sonderheft raus. 
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Nicht schlecht, aber pcgames.de könnte mal etwas leserfreundlicher performen...
Das in 8 Seiten zu splitten und die dann einzeln durchzukaspern bis man ENDLICH bei Barbarian ist,
fand ich etwas Web 2.0Gut zu erfahren, dass ich es mit dem Text geschafft habe, genug Neugierde aufzubauen, dass du bis dorthin geklickt hast.

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Unterhaltsam geschriebener Artikel und interessant mal die tatsächlichen Begründungen zu lesen

Ich hätte trotzdem noch eine kleine Kritik. Ist es möglich bei den Screenshots vom den alten Systemen z.B. C64 irgendeinen CRT Shader anzuwenden? Oder einfach mit einem Emulator machen, wo das eingebaut ist (z.B. Denise).Danke für die positive Rückmeldung!
Zu Punkt 2: Ja, es ist möglich, Bilder mit CRT-Shader zu machen, aber ich bin kein Freund davon. Der Artikel soll optisch möglichst ansprechend sein - nicht für Nerds, die bis heute erotische Beziehungen zu Röhrenmonitoren pflegen, sondern für die Allgemeinheit und auch die jüngere Zielgerade. Ganz besonders in einem "Mainstream"-Spielemagazin. -
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2. Davon ist mir nichts bekannt, es war auch nichts zu finden, aber wenn du tatsächlich eine Quelle hättest, könnte ich nachhaken.Ich habe das Magazin jetzt grade online gefunden. Mmh... 30 Jahre alte Erinnerung sind selten eine zuverlässige Quelle.

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Ich meine aber dennoch auf irgendeiner Liste mal Rollstuhl-Soccer (oder irgendwas in der Richtung) gelesen zu haben.
Wenn ich da irgendwas zu finden sollte, sag ich aber nochmal Bescheid.
3. U.a.: "Das Computerspiel ist verrohend. Es stellt nämlich selbstzweckhaft grausamste und brutalste Tötungsarten dar. [...] Durch die Gesamtgestaltung lässt das Spiel befürchten, dass es auf das Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen im Bezug auf Gewalt und rohe Gewalthandlungen einen negativen Einfluss hat."
Immerhin bezeichnet die BPjS die "Tötungsdarstellungen" an einer Stelle in der Akte als "originell".
Okay, das ist tatsächlich seltsam.

Solltest du einen zweiten Teil von dem Artikel bringen, fände ich das Beispiel auf jeden Fall ziemlich interessant.
Also Index-Spiele die nicht aufgrund der Kriegsthematik indiziert wurden.Ich habe bereits einen zweiten Teil geschrieben, der erscheint im November in der nächsten Retro Gamer.
Das mit Rollstuhl-Soccer kann ich mir nicht vorstellen, ich denke, das wäre mir im Lauf der Recherchen irgendwie untergekommen. -
Der Artikel war wirklich angenehm zu lesen.

Ich bin mir nicht mehr so 100% sicher - Quelle; irgendein altes ASM-Special dass ich aus meiner 30 Jahre alten Erinnerung zitiere -
aber wenn ich mich nicht täusche, dann stand auch Rollstuhl Soccer (oder was ähnliches) auf dem Index.In dem Kontext wären auch ein Titel wie Infernal Runner interessant gewesen, an dem der Spieler an keinen kämpferischen Aktionen teil nimmt, welches allerdings durch seine enorme Gewaltdarstellung auffällt. (Zumindest nach den Maßstäben der mittleren 80er Jahre)
1. Danke.

2. Davon ist mir nichts bekannt, es war auch nichts zu finden, aber wenn du tatsächlich eine Quelle hättest, könnte ich nachhaken.
3. U.a.: "Das Computerspiel ist verrohend. Es stellt nämlich selbstzweckhaft grausamste und brutalste Tötungsarten dar. [...] Durch die Gesamtgestaltung lässt das Spiel befürchten, dass es auf das Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen im Bezug auf Gewalt und rohe Gewalthandlungen einen negativen Einfluss hat."
Immerhin bezeichnet die BPjS die "Tötungsdarstellungen" an einer Stelle in der Akte als "originell".
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Klasse Artikel und interessante Einblicke!
Aber die Begründungen sind ja wirklich mal haarsträubend und widersprüchlich teilweise. Mal zeigt das Spiel die Folgen nicht deutlich, im anderen Fall zu deutlich. Wie mans macht, ist es verkehrt...

Ich frage mich, was die Prüfer bei manchen der Spiele erwartet haben. Sowas wie das hier? "Du hast NPC 134 erschossen. Sein Name war Hans. Seine 5 Kinder und 2 Frauen müssen nun ohne ihn weiterleben."

Vielen, vielen Dank für die positive Rückmeldung, freut mich sehr!

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In meinem neuen Artikel auf PCGames.de küre ich die 50 besten indizierten Spiele der C64- und Amiga-Ära und seziere die zugehörigen BPjS-Akten. Es sind wirklich Geschichten aus Absurdistan, die euch dort erwarten! Empfehlenswert als Wochenendlektüre, da ihr angesichts von sieben Seiten etwas Zeit braucht. Viel Spaß!
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