Beiträge von nepp im Thema „Monster-Artikel: Die 50 besten indizierten Spiele der C64- und Amiga-Ära - und warum die BPjS damals so zugeschlagen hat“

    Dass wir in in die Generation "Homecomputer" hineingeboren wurden bedeutet auch, dass wir in der Regel bei unseren Kindern besser beurteilen können wie sich (zu viel) spielen anfühlt. Meine Eltern haben nie Computer gespielt. Ich selbst bin auch kein exzessiver Zocker aber ich konnte vieles leichter nachvollziehen und habe Videospiel nicht pauschal verurteilt.

    Ich denke wenn es eine Übertragung gibt dann geschieht das übertragen von Spielinhalten in die Realität nicht bewusst sondern schleicht sich nach und nach ins Unterbewusstsein ein.

    Die von Fepo erwähnten Filme waren wohl auch für viel von uns damals ungeeignet. Ich denke viele Minderjährigen haben den harten Kerl gespielt und (heimlich) schlecht geschlafen. Der Zugang zu z. B. Tanz der Teufel war damals auch viel schwerer da noch sehr wenige Videorekorder in den Wohnzimmern standen. Deshalb hatte man nur eine eingeschränkten Zugriff. Nicht vergleichbar mit heute: Ein Klick auf dem Handy und die gesamte Gewalt- und Pornowelt steht zu Verfügung.

    Natürlich ist Buds Spencer Gewalt. Da es aber als Slapstick daherkommt wird es als (überzogene) Komik wahrgenommen.

    Das A-Team geht für mich in die gleiche Richtung. Das kann ich auch nur als übertriebenen Humor werten.