Alles anzeigenIm Artikel wurde es auch erwähnt: Wir als Kinder/Jugendliche konnten da anscheinend besser differenzieren zwischen Spiel und Wirklichkeit als damals Erwachsene, die nicht in die Generation "Homecomputer" hineingeboren waren.
Ich wäre nie auch nur ansatzweise auf die Idee gekommen, irgendwelche Spiel-Inhalte auf die Wirklichkeit übertragen zu wollen. Weil: es waren KriegsSPIELE!!!
Auch heute verspüre ich immer noch kein Verlangen, an eine Mauer gestellte Menschen mit einem MG niederzumetzeln. Trotz der schlimmen Dinge, die wir gespielt haben.
Das gleiche trifft auf die von Fepo erwähnten Filme zu. Es waren (sind) FILME!!! Keine Dokus.
Bud Spencer war doch keine Gewalt. Da gab's für die Bösen immer nur Pa auf's Maul und die Welt war wieder in Ordnung.
Was mich viel mehr wundert: Wieviele 100.000 Schüsse fielen in allen Folgen von "A-TEAM "und Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.?
Vermutlich lag es an zu wenig Zielwasser.
Dass wir in in die Generation "Homecomputer" hineingeboren wurden bedeutet auch, dass wir in der Regel bei unseren Kindern besser beurteilen können wie sich (zu viel) spielen anfühlt. Meine Eltern haben nie Computer gespielt. Ich selbst bin auch kein exzessiver Zocker aber ich konnte vieles leichter nachvollziehen und habe Videospiel nicht pauschal verurteilt.
Ich denke wenn es eine Übertragung gibt dann geschieht das übertragen von Spielinhalten in die Realität nicht bewusst sondern schleicht sich nach und nach ins Unterbewusstsein ein.
Die von Fepo erwähnten Filme waren wohl auch für viel von uns damals ungeeignet. Ich denke viele Minderjährigen haben den harten Kerl gespielt und (heimlich) schlecht geschlafen. Der Zugang zu z. B. Tanz der Teufel war damals auch viel schwerer da noch sehr wenige Videorekorder in den Wohnzimmern standen. Deshalb hatte man nur eine eingeschränkten Zugriff. Nicht vergleichbar mit heute: Ein Klick auf dem Handy und die gesamte Gewalt- und Pornowelt steht zu Verfügung.
Natürlich ist Buds Spencer Gewalt. Da es aber als Slapstick daherkommt wird es als (überzogene) Komik wahrgenommen.
Das A-Team geht für mich in die gleiche Richtung. Das kann ich auch nur als übertriebenen Humor werten.