Der Artikel soll optisch möglichst ansprechend sein - nicht für Nerds, die bis heute erotische Beziehungen zu Röhrenmonitoren pflegen, sondern für die Allgemeinheit und auch die jüngere Zielgerade. Ganz besonders in einem "Mainstream"-Spielemagazin.
Da muss ich mal ganz gepflegt zwischengrätschen, da ich diese Einstellung grundfalsch finde. Es geht bei CRT-Shadern nicht um die Gefühle von ein paar alten Opas, die ihre Jugenderinnerungen wieder aufleben lassen wollen oder - "erotische" Beziehungen zu Brownschen Röhren haben (ein wirklich stranger und sinnlos abwertender Vergleich den du da anstellst, heisst das im Umkehrschluss ein Mario Fan f*** sein NES?
Die Grafiken sind aber auf CRT hin entwickelt worden, nutzen idR dessen Eigenheiten gezielt aus und werden ohne CRT-Shader auf einem modernen Display völlig falsch und bedeutend schlechter aussehend darsgestellt. Das heisst, du präsentierst deiner "jüngeren Zielgerade" (sic) gezielt und mit Vorsatz ein komplett falsches Bild. Was ich für einen Journalisten schon eine gewagte Einstellung finde. Das ist als würde man historische Gemälde nur komplett verschmutzt zeigen, oder 72-Umdrehungen-Platten auf 32 u/min abspielen, weil man ja nicht" Nerds bedienen will, die bis heute eine erotische Beziehung zu Grammophonen pflegen". Und wenn du schon die Grafik gezielt verfälschst, warum soll ich dann deinen Worten irgendeinen Glauben schenken?
Hier mal ein Video was das ganze sehr gut darstellt:
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