Ich finde da auf jeden Fall die heutigen Kriegsspiele mit ihrem Realismus, vielleicht sogar – für noch mehr Immersion – noch mit VR-Brille gespielt, deutlich gefährlicher, was mögliche Abstumpfungs-Effekte etc. angeht.
Gemischt...
Vieles, was man zu Waffen zu wissen glaubt, ist Popkultur aus Hollywood und Spielen. Das "geglaubte Wissen" lässt sich prima mit den Mitteln füttern. Mit den ernsthafteren Shootern kann man sicher auch Wissen vermitteln.
Aber das Wissen im Kopf ist nicht die Realität. Kein Spiel oder Film kann Dir antrainieren, wie Du Dich unter Lebensgefahr und Beschuss verhalten wirst, das schafft nicht mal monatelange Ausbildung bei der BW. Und im Kopf und der Theorie nützt das Wissen nichts, wenn der Kopf abschaltet.
Ich denke, es dürften wie so oft die Emotionen schwerer wiegen. Spielt man den Helden und fühlt sich gut? Oder spielt man einen Soldaten und ist plötzlich tot und weiß nicht mal warum?