Beiträge von darkvision im Thema „c't816 - C64 mit 4-MHz-Takt und 16-Bit-CPU - Bastelanleitung in der "c't" (Ausgabe 6/1987)“

    Und darkvision ja: wenn man es in smd macht und konsequent die größten verfügbaren RAM/ROM Bausteine verwendet, sowie ein CPLD anstelle der div. TTL-Logik und GAL/PAL, dann bekommt man das sehr sehr kompakt hin.

    Ich fragte nach "Old-school"... das schließt SMD für mich aus...

    Was aber immer bleibt: die 65(C)816 kennt eben KEINE der illegal op codes der 6502, dafür aber natürlich erweiterte Befehle sowohl für den 8 Bit, als auch natürlich Umschaltung und 16bit Betrieb, d.h. die C64 Kompatibilität ist nicht besonders hoch, insb. Cracks und Demos laufen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht oder nicht korrekt.

    Meine Software nutzt keine illegal opcodes, würde aber von 4MHz profitieren.

    a) fast keine Software

    Muss den Software dafür angepasst werden?

    b) wenig Performance-Gewinn

    Sorry, aber selbst 25% mehr können je nach Anwendung einen Unterschied machen...

    c) mangelnde Kompatibilität zu den NMOS 65xx CPUs (s.o.)

    Was denn genau? Nimmt man mal nur den "legalen" Befehlssatz, was geht damit nicht?

    Mir geht es hier aber nur um das Prinzip, also ginge es kleiner ohne das man das Gehäuse pimpen müsste. Technisch kommt später die Frage dazu ob man den Takt auf 1MHz reduzieren kann, weil es z.B. bei moderner Hardware mit einem schnelleren Takt zu Sync-Problemen kommen kann (Zugriffe auf den IEC-Bus mit Speedern oder Transfer-Routinen mit Sync auf dem WiC64). Bei einigen meiner Programme muss ich z.B. den Takt bei TC64 oder SCPU64 auf 1MHz reduzieren.

    Naja... liegt sowieso außerhalb meine Möglichkeiten...