Beiträge von -trb- im Thema „Dos Hypra Basic V2“

    Stimmt ja! *andiestirnklatsch*

    Beim Auslesen des EPROMs mit Umschalter „sieht“ auch der Brenner nur jeweils eine Hälfte. ^^

    Aber ja, genau darum ging es doch — lediglich um das nicht originale Kernal.

    Okay, ist das ein eigenes DOS?

    SMON ist ein Maschinensprachemonitor. Kernal speichern geht auch ein klein wenig einfacher mit dem Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.. Aber wozu, wenn der C64 sowieso offen ist und du einen Brenner zum direkten Auslesen des EPROMs hast. In deinem Fall hast du dann beim Auslesen per Brenner ein Binary mit zwei Kernals, musst das dann also noch splitten (z.B. mit einem Hex-Editor).

    Ich meine dass es ein 128kb Eprom ist, [...]

    Du meinst vermutlich 128 Kilobit, was dann 16 Kilobyte entspräche.

    Wenn ein EPROM größer ist als der für ein C64-Kernal zu verwendende Inhalt, mussst du den gewünschten Inhalt nur entsprechend der EPROM-Größe mehrmals ins EPROM brennen, um es komplett zu füllen. Das geht einerseits, indem du die zu brennende Datei vorher aufbereitest: der zu brennende Inhalt wird mehrmals hintereinander in eine Datei kopiert entsprechend der EPROM-Größe und dann gebrannt. Oder die eigentlich Datei wird entsprechend oft an das jeweilige Offset im EPROM gebrannt, um dieses komplett zu befüllen.

    Jetzt wird's aber noch ein bisschen tricky. Das C64-Kernal ist 8 Kilobyte groß. Auf dem C64-Mainboard gibt es daher ein eigenes ROM mit 8 Kilobyte, in dem das Kernal steckt. Nur bei allen Assy No. 250469 sind BASIC und Kernal (jeweils 8 Kilobyte) in einem ROM zusammengefasst.

    Jetzt gibt es aber auch noch diverse Kernalumschalter, die unterschiedlich aufgebaut sind. Möglicherweise wurde da auch in einem Chip mehreres zusammengefasst. Nach meiner Erfahrung ist allerdings bei alten Umschaltern für Mainboard Assys vor 250469 jedes Kernal in einem eigenen (EP)ROM zu finden.