So eine Datasette wo man einfach ums verrecken keine saubere Anzeige bei Head Align usw hin bekommt, habe ich auch.
Auch nach Riemenwechsel und schmieren nicht.
Gibt einige Fehlerbilder, die sowas verursachen können.
So neigen manche Tonköpfe zu resonanten Eigenschwingungen, weshalb es schon damals (auch von Commodore!) die Empfehlung gab, einen kleinen Kondensator parallel zur Kopfwicklung, oder 2 davon gg. GND zusätzlich einzubauen, dann sind die Eigenschwingungen meist weg, aber es klingt eben etwas "dumpfer", weil die Kondensatoren als HF-Sperre dienen, HF hier im Sinne von "höheren Frequenzen", aber natürlich noch im Bereich der NF nach allgemeiner Auslegung.
Zudem könnte der Kopf extrem stark aufmagnetisiert sein, oder der Kern der Kopfspule weist einen ungewollten "Luftspalt"= Riß auf oder -hatte ich auch schon mal- der Kopf wurde an seinen Führungslaschen mechanisch verbogen, so dass er zwar parallel, aber nur zum Teil auf der Sollspur aufliegend montiert ist. (geht bei Köpfen mit Bandführungs "Kamm" dann auch auf die Lebensdauer des dadurch immer seitlich "geknickten" Bands) Sieht man oft auf Anhieb nicht, nach Ausbau und flächigem Auflegen auf ebene Unterlage, sieht man dann aber, das die Metalllaschen nicht flächig eben aufliegen, sondern nen Winkel aufweisen...)
Also mal mit anderem Tonkopf probieren, Kabel dabei -wenn möglich- nur am PCB-Ende löten, am Kopf unverändert lassen, weil jedes Löten dort auch auf Zuverlässigkeit und Lebensdauer geht...
Dauermagnetisierte Köpfe (sei es durch externe Aufmagnetisierung, sei es durch überlagerten DC-"Leck-"strom z.b. in Folge überalterter Elkos) löschen übrigens auf Dauer auch "gesunde" Bänder an, die sich dann auch immer dumpfer anhören...
Lohnt sich also, auch darauf zu achten, gerade wenn man noch mit Original-Tapes von damals arbeitet und diese auch erhalten will!