Beiträge von Claus im Thema „Datassette funktioniert trotz vorsichtig versuchter Reinigung nicht mehr richtig, kann sie mir jemand reparieren?“
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Wenn man sich das Signal einer Commodore-Kassette in einem Tapedeck mit dem Oszi anschaut, sieht man ein Sinussignal.
Das hat Hoogo anno 2018 auch mal gemacht:
Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.Interessant! Wobei das gelesene Signal eben doch sichtbar Oberwellen enthält und damit für mich kein Sinus ist, fast eher ein Dreieck
. Wie auch immer, wir kamen ja von der Idee, dass man beim Datasettensignal hören kann, ob die Spur gut genug eingestellt ist. Ob dafür ein solches Signal reicht, kann wohl nur ein Hörtest zeigen
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bei der Datasette gehts nach Gehör (soweit man noch die Höhen sauber wahrnimmt, jüngere Mitmenschen helfen da gerne aus...) Oszi geht natürlich auch, sofern vorhanden...
Welche Höhen? Liegt doch alles im unteren kHz-Bereich. Short-Cycle sind glaube ich 2,75 kHz.
Es wird ja eine Rechteckwelle geschrieben, die entsprechende Obertöne enthält. Geklaut von c64-wiki:
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da gab es doch noch nie diese eine korrekte Lage der Tonspur nach der sich alle richten mussten
Doch: die gibt es:
Der Spalt im Tonkopf muss haagenau senkrecht zu der Bandlaufrichtung stehen, dann ist der WIRKSAME Spalt an Kleinsten, d.h. die Übertragung auch höherer Frequenzanteile optimal. (hat Einfluss auch auf die Kurvenform niederfrequenter Signale, Fourier lässt grüßen...)
Ich dachte, mit der Einstellschraube ändert man primär die vertikale Lage des Tonkopfs und dass sich dabei der Winkel des Tonkopfs leicht ändert, sei eher ein unerwünschter Nebeneffekt. Oder täusche ich mich?
EDIT: hätte ich mal googeln sollen, es geht tatsächlich um das Einstellen des Winkels. Again what learned…
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