1.) das dargestellte Bild einfach durch Schreibzugriffe ins RAM geändert wird, ohne dass unbedingt in VIC-Register geschrieben wird, und
Stimmt schon. Eine Umschaltung vom VDC zurück zum VIC kann da unter gehen. In der Regel geht eine Umschaltung allerdings auch mit der Umschaltung zwischen 1 und 2 Mhz einher, was dann wieder ein VIC-Zugriff wäre.
2.) dass im 128er-Modus ständig auf VIC-Register zugegriffen wird, die mit der BIlddarstellung gar nichts zu tun haben, wie z.B. das Interrupt-Acknowledge-Register oder die oben erwähnten zusätzlichen Tastaturleitungen.
Das ist allerdings schon etwas kniffeliger. VIC-Interrupt ist da eher unbedeutend, denn ohne den VIC aktiv zu nutzen, hat man da doch gar keine Verwendung für.
Die Tastaturabfrage ist allerdings ein Argument. Da müßte man den VCD wohl die Priorität geben, wenn beide Chips zeitnah angesprochen werden. Funktioniert natürlich auch nur, wenn die Tastatureingaben immer auch sofort Auswirkungen auf den VDC haben. Um das wirklich sicher zu machen, müßte man wohl schon Zugriffe auf $d02f bei der Erkennung noch explizit ausschließen. Dazu müßte man die unteren 6 Bit vom Adressbus auch noch überwachen.
Ein weiterer Fall, wo so eine Erkennung nicht funktioniert, sind natürlich Programme, welche den VDC als RAM-Disk zweckentfremden.