Beiträge von Zitruskeks im Thema „Elektronik - Anfängerfragen“

    Antwort auf die Frage: Die Verbindung ist in diesem speziellen Fall nicht notwendig, beide Schaltungen sind aus Logik-Sicht gleichwertig. Verwendet man stattdessen ein NOR-Gatter, gilt das nicht mehr.

    Doch, sie ist notwendig. Denn nur durch den Link wird der Kondensator auch dann wieder geladen, wenn der Taster/Schalter geschlossen ist. Was dafür sorgt das nur ein High-Impuls am Ausgang des Gatters liegt. Egal wie lange man den Taster geschlossen hält. Die Pulslänge bestimmt dabei die RC-Zeitkonstante des rechten Widerstands und des Kondensators. Der linke Widerstand bestimmt zusammen mit dem Kondensator wie lange man nach einem Impuls keinen neuen auslösen kann (das eigentliche Entprellen).

    Hier mal beide Varianten nebeneinander. Versucht mal den linken (1M) auf 2.2 oder 3 zu ändern, uns spammt dabei den Taster. Je höher der WS, umso länger bis wieder ein Tasterdruck registriert wird. Die Wenn man den 100K auf 1M ändert verlängert sich der generierte Impuls.

    Rechts, ohne die Verbindung bleibt der Ausgang des Gatters so lange high, wie der Taster gedrückt wurde. Auch hier: der 1M bestimmt, wie schnell man nach loslassen wieder drücken kann.


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    Ja, klar damit entprelle ich den Schalter, da der Kondensator sich in der Zeit sich auflädt.


    Aber der Nand hat immer beide Eingänge auf 100R im Original ?

    Sie funktioniert, aber es funktioniert dann anders.

    Im Original, mit den Kurzgeschlossenen Eingängen sorgt das Laden des Kondensators nur eine Impuls, der Ausgang des Gatters ändert nur kurz (beide Eingänge gehen kurz low während des Ladens des Kondensators) und geht dann auf seinen Ausgangszustand zurück. Wenn man den "Kurzen" rausnimmt dann bewirkt der Schalter eine dauerhafte Umschaltung des Gate-Ausgangs.

    Btw, es geht im Buch um einen Taster. Taster, nicht Schalter. Daher will man einmal pro Tasterdruck EINEN kurzen Impuls erzeugen.