Posts from Ruudi in thread "Commodore C64 Gold Edition 1.000.176 Echtheit?"

    Ein Aktenordner von C= war wohl eher nicht im Handel erhältlich. Von daher untermauert es die Aussage, das es von einem

    ehemaligen Mitarbeiter kommt!?

    Die Ordner gab es von Commodore sowohl blanko als auch mit (eingelegter) Beschriftung für hauseigene Business-Software wie Comtext

    Hab selbst ein paar davon hier liegen, wurden natürlich auch nach dem Ende 1994 dann über div. Kanäle verramscht...

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    wieso zeigt man von Sachen Fotos und erwähnt sie im Anzeigentext, wenn man diese Sachen nicht mitverkauft? :gruebel

    Das könnte auch rechtliche Komplikationen ergeben, denn viele lesen ja die Texte gar nicht, sondern verlassen sich auf die Auktionsfotos. Das hat auch schon mancher Richter so gesehen. Und hier ist es ja nicht zufälliges Beiwerk auf dem Produktfoto, sondern wird einzeln und im Fokus dargestellt.

    Ich würde es bei Auktionsgewinn mal mit einfordern, sind ja nun auch keine großen Werte im Vergleich schon zum aktuellen Auktionsstand...

    (nein, ich steiger da nicht mit, hab vor lauter Safari-Trophaen eh keinen Platz mehr an meinen Wänden ;-)) yummi : Ironie EIN!

    Wenn es Experten gibt, die eine Echtheit bestätigen können, dann sollten sie dies auch öffentlich tun. Nur dann nützt es etwas.

    Die Echtheit [von irgendetwas] zu bestätigen ist generell sehr schwer, es sei denn, es stammt aus eigener Hand und war davor ununterbrochen im eigenen Besitz.

    Leichter kann man Fälschungen erkennen, wenn man die Merkmale von höchstwahrscheinlich Echten kennt.

    Genau auf der Basis habe ich meine Zweifel geäussert. Ich hatte seinerzeit, also in den späten 1980ern die Möglichkeit ein Original mal genauer zu begutachten und viel später, sprich vor einigen Jahren die Möglichkeit, ein damals noch in erster Hand befindliches Exemplar zu "begutachten" (nicht als Gutachter wohlgemerkt!) und mit diesem Wissen habe ich hier Zweifel angemeldet, die der Verkäufer VOR seinen Posts weiter oben hätte via PN und Möglichkeit einer Besichtigung vor Ort ausräumen können.

    Hat er nicht getan und offenbar nun zu anderen Methoden gegriffen, so jedenfalls schätze ich die neueste Entwicklung hier ein, die mir offen gesprochen schon Sorge bereitet, denn ich bin hier stets fair geblieben und habe betont, das es rein meine Einschätzung aus der Ferne ist und man eben als Dritter KEINE Echtheit bestätigen kann, das hätte nur Commodore selbst und damals zeitnah mit der Verteilung der Geräte gekonnt, aber darauf verzichtet, wie wir alle wissen...

    Vielleicht gibts ja hier User die damals in München bei dieser Feier dabei waren und können dazu was sagen, ich bin gespannt..

    Der Versteigerer von vor zwei Jahren -der auch hier im Forum aktiv wurde, um seinen Schatz vorzustellen- ist auch Journalist und hatte seinen auf der Gala damals geschenkt bekommen...

    Und einer der 64er Redakteure spukt doch auch hier im Forum rum, ist aber erstaunlich leise, was die goldenen 64 anbelangt...

    Und einen ehemaligen C= Fachhändler haben wir hier ja auch unter uns...

    Ich nenne absichtlich jetzt keine User-Namen, weil ich nicht will, das dieses Wissen von gewissen Leuten (siehe auch ein paar posts weiter oben) genutzt wird, um hier Leute zu spammen...

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    die Dinge überschlagen sich:

    jetzt sind schon 2 Goldene auf ebay:

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    Dieser sogar mit "OVP", sprich angeblich originalem Geschenkpapier und Klebeband-Verpackung der angeblichen Herstellerfirma seinerzeit, was zusammen etwas komisch ist, aber soll jeder selbst entscheiden...

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    Wäre mal interessant, was die Zeitzeugen hier im Forum, die damals selbst anwesend waren bei der Gala zu dieser "OVP" sagen...

    komme gerne auf Dein Angebot zurück

    auf welches Angebot denn?

    Etwas wirr der text von Dir, yummi oben!

    Wie Du ein paar posts darunter lesen kannst, war das oben Zitierte nur als Scherz gedacht, ich dachte, das wäre an sich klar gewesen, weil wenn wir hier im Forum sowas anbieten, dann sicher nicht gg. Provision, schon gleich gar nicht in einer Höhe, wo Du Dir selbst auf ebähh drei oder vier funktionierende C64 kaufen könntest und deren PCB dann umbauen in das versiffte güldene Gehäuse...

    Zudem: die Auktion, als deren Gewinner Du Dich ja ausgibst, wenn Du auf das Scherzangebot nun zum Schein eingehst, das läuft ja noch, also was will uns diese Botschaft sagen???

    PS: Hier hättest Du nen Schöneren günstiger bekommen (hat nix mit mir zu tun, reiner Zufall, gerade gefunden, als ich schauen wollte, wie wenig diesmal auf den anderen güldenen geboten wurde...)

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    Ihn stört der optisch sehr unterschiedliche Zustand von Tastatur und Gehäuse.

    Nicht nur ihn, das habe ich auch schon Eingangs geschrieben, das meiner Meinung nach da bestenfalls originale Fragmente wie Platte und Gehäuse und guterhaltene C64-Technik "verheiratet" wurden... Aber glauben heißt nicht wissen... Letztlich ist das auch egal, nur passt es eben nicht zu der Story, die erzählt wurde...

    Alles was nicht zum Thread beiträgt wird kommentarlos gelöscht werden...

    &

    Dann hat sich die Frage nach "Echtheit" sowieso erübrigt! :D

    Aus der Reihe "aus dem Zusammenhang gerissen und falsch zitiert..."

    PS:

    Vielleicht sollte er das Teil mal zu "bares für rares" tragen und dort dann bewerten lassen, ich glaub die mögen dort alte Commodore wirklich gern, ein 3032 war ja auch schon mal dort :wink: und die sind viel seltener als C64, die ja, wie das Zertifikat wörtlich bestätigt allein in Deutschland über 1 Million mal verkauft wurden....

    Spätestens Ende der 90er, wo das Internet allgegewertig wurde und es Zeitungsberichte gab wo solche Apple 1 für Rekordsummen von über 100.000 Dollar verkauft wurden (man konnte zu der Zeit solche Apple 1 wirklich noch für 100k kaufen

    Ich vermute mal, das man die Ende der 1990er noch überwiegend für ganz ganz wenig Geld kaufen konnte, theoretisch ja noch heute: von nem Erben, der sich damit nicht auskennt, als Teil eines größeren Konvoluts, das nicht Stück für Stück inventarisiert wurde (siehe EDV Peters Geschichte) etc etc.

    (Zu) Viel Geld ausgeben ist NIE EINE Kunst! (Spruch meiner Großmutter selig!)

    Zudem gab es den Apple-1 ja als Bausatz, d.h. da schwirren zig Interpretationen aus DIY-Gehäusen und sonstiger Peripherie herum und das Ganze war ja auch nur eine Kombination aus Werksunterlagen zur 65xx Familie sowie dem TV-Terminal von Don L., also nix Nobel-Preis-Verdächtiges, sondern biedere Hausmannskost, einfach als Bausatz zusammengestellt, um ein paar Flocken nebenher zu verdienen, das es anders kam, war Ironie der Geschichte!

    So richtig teuer sind wohl nur die Tischler-Arbeiten von Woz, ob der aber sich wirklich an jedes davon erinnert oder nun was signiert hat, was eben ähnlich genug zu seinen damaligen "Werken" aussah, das sei auch mal dahingestellt.

    Übrigens: ich mag WOZ und was den Anderen anbelangt: über Tote spricht man nur Gutes, also RIP S.J. !

    Eben, das macht jedes chemische Labor für unter 100 Euro.

    Das halte ich für unrealistisch, da dürften eher zwei Nullen mindestens noch fehlen, es geht ja nicht darum, ob es aus Plexi ist, sondern ob das Plexi bereits knapp 40 Jahre auf dem Buckel hat, ditto für die Farben, die für das Abbild der PCB-Struktur drauf sowie für die Lackierung des Gehäuses verwendet wurden.

    Da gehört jede Menge KnowHow dazu, was damals noch drin war und später dann nicht mehr, wie das Material altert und auch jenseits der Chemie, z.b. ob die Fertigung damals anders war und Spuren davon zu finden sind. (als reines Beispiel OHNE Bezug zum aktuellen Fall: ob Blei enthalten ist oder nicht, ob mit Laser, Wasserstrahl oder einfach mech. Säge geschnitten wurde etc. etc. etc) Und dann ist der Nachweis darüber gerichtsfest zu führen, das alles kostet deutlich mehr als ein Standard-Labortest zur Feststellung eines homogenen Materials.

    Jenseits der Grundplatte wird es noch komplizierter, da Commodore bekanntlich immer wieder auch Restposten und sogar reparierte Rücklaufware mit in die Neufertigung gebracht hat (was damals allgemein so unüblich nicht war..) und meines Wissens nach eben NICHT dokumentiert wurde, welche Seriennummern von Gerät oder auch PCB etc. dort Verwendung fanden.

    Insofern kann ich weder eine Echtheit zweifelsfrei (noch dazu aus der Ferne) bestätigen als ich bislang auch KEIN Merkmal gefunden habe, das für sich allein den Schluss zu lassen würde, das es sich definitiv um ein Falsifikat handelt.

    So lange die Seriennummer nicht doppelt auftaucht (und es zum Prozess kommt) dürfte das also angesichts der hohen Kosten, die mit einer chem. Analyse verbunden wären erstmal ungeklärt bleiben.

    Nochmals: sollten sich die angeblich 7 anderen Forumsmitglieder da weiter aus dem Fenster gelehnt haben, dann soll das den Weg gehen, nur finde ich es eben schade, das die kritischen Stimmen nicht erwähnt wurden. Gerne lasse ich mich auch von diesen Personen über das aufklären, was zu der Einschätzung führte.

    Ich selbst hatte mehrfach im Leben Zugang zu Originalen (teils bereits zeitnah damals, teils in jüngerer Vergangenheit zu unstrittigem Original) und weiß daher, wie sich das "anfühlen" müsste. Das geht aber eben nur bei persönlicher Inaugenscheinnahme resp. " haptischem Kontakt".

    Grundsätzlich wäre aber mal zu klären, bis zu welcher Seriennummer nun wirklich auf dem Event 12/1986 die Geräte vor Ort verteilt wurden, angesichts von mehreren Hundert Teilnehmern müsste es da doch möglich sein, noch Zeitzeugen zu finden und zu hören. Sollte die hier genannte Seriennummer zu dem zweiten Batch gehören, die später gefertigt wurden, würde das womöglich einiges erklären. Auch da wäre es -ganz unabhängig vom aktuellen Fall- toll, wenn man da noch etwas Licht ins Dunkel bringen könnte!

    Es gibt hier im Forum wohl einige Leute, die von damals bis heute ununterbrochen Teil der Kern-Szene waren, teils als Redakteure bei damals wohlbekannten Zeitschriften gearbeitet haben, teils als Händler oder auch Spielentwickler direkten Kontakt mit Commodore hatten.

    Diese Leute können viel mehr dazu beitragen, es wäre schön, wenn sich da was tun würde!

    Die dicke der Platte ändert sich halt, je nach Jahreszeit. Du weißt doch, Naturmaterialien arbeiten..

    Eine Messtoleranz von einem halben Millimeter erscheint mir persönlich als recht hoch, die Vorgabe war, am Rand zu messen, wo KEINE zusätzliche Bedruckung ist, sondern die Plexi-Platte durchsichtig....

    Jedes Material dehnt sich mit der Temperatur aus, aber die hier genannten Werte sind viel zu hoch, um das mit Temperatur oder auch Alterung etc. zu erklären...

    Eine Materialanalyse kann zweifelsfrei aufdecken, ob die Plexi-Platte von damals ist, oder neuer...

    Ich werde Diskussionen um die Echtheit hier nicht anfeuern, ich habe nur sachlich meine Bedenken dazu geäussert.

    Was sich aus den bekannten Abweichungen resp. Messdaten schlussfolgern lässt, das muss jeder für sich entscheiden.


    Ich wollte nur klarstellen, das es von meiner Seite aus KEINE Zusage gab, das wäre ein Original. Wenn es -lt- Aussage oben- aber 7 Forumsmitglieder gibt, die das bestätigt haben, einer sogar nach persönlicher Besichtigung, dann ist an der in der Auktion getätigten Aussage nur auszusetzen, das kein Wort über die Anzahl derer -wie mir- die Bedenken haben, verloren wurde. Das finde ich einseitig und daher auch die jetztige Rückmeldung von mir dazu!

    OT: nachdem ebay komplette Vera...e, wie die Auktion kürzlich, in der angeblich eine Platine "des ersten Zuse-Rechners von 1939" angeboten wurde, sichtbar sind auf den Bildern dazu Transistoren (TO3) und eben zwei Platinen mit sonstigen Bauteilen. Platinen wurden bekanntlich erst NACH dem WKII erfunden und Transistoren ebenso (die Grundsatzarbeiten dazu stammten teils aus den 1920ern, aber es gab KEINE Realisierung vor 1948), die frühen Zuse-Rechner arbeiteten mit Relais, dann wird klar, das ebay kein echtes Interesse daran zu haben scheint, die Plattform auch vor allzu offensichtlichen Fakes zu schützen.

    Also vielleicht erst einmal hier vernünftig nachschauen, bevor man solche Aussagen tätigt...


    2. haben mir mindestens 7 Personen geschrieben, dass es sich hier um ein Original handelt. Zudem hat sich diese jemand auch live angesehen.

    ich hatte mein Resumee hier im Thread veröffentlicht, es lautet nach wie vor: es KANN gemäß der gezeigten Details möglicherweise ein Original sein, sprich keine haarsträubenden Fehler erkennbar, aber es gibt durchaus Abweichungen zu den Originalen, die ich kenne, die schon auffällig sind und auch Zeichen dessen sein könnten, das da Jemandem eben das Wissen über diese Details fehlte...

    Ich hatte im PN noch weitere Bilder angefordert, aber NICHT erhalten... Als ich dann sah, das im Thread das Thema weiter Fahrt aufnahm, habe ich dort mein Resumee gepostet, da kam aber auch keine Rückmeldung mehr von Dir, zumindest nicht das ich wüsste...

    Ich habe IMMER davon gesprochen, das ich erst nach persönlicher Besichtigung eine definitive Aussage dazu treffen könnte, da u.a. die Ausführung der Grundplatte schon sehr speziell ist aber auf Fotos schlecht erkennbar.

    Die Angabe zur Dicke der Grundplatte, die ich erbeten hatte, kam von Dir derart schwammig:

    "... Die Dicke der Grundplatte konnte ich nur mit einem einfachen günstigen Messschieber nachmessen, diese beträgt zwischen 8,2 und 8,7mm ..."

    das mich das noch mehr argwöhnisch gemacht hat.

    Ich würde schon weit unter dem Preis, der aktuell geboten wird, von einem Kauf Abstand nehmen, aber das ist rein meine persönliche Meinung und soll KEINEN von einem Kauf abhalten...

    Der Post oben hinsichtlich Reparatur war natürlich ironisch gemeint, in dem Sinne, das es wohl für Jemand, der zig Tausend EUR dafür ausgibt, schon auch möglich sein sollte, das Gerät dann professionell aufbereiten und technisch auf Vordermann bringen zu lassen und hoffentlich damit nicht noch hier im Forum Hilfe dafür "abstauben" will...

    Generell halte ich den Hype um dieses Werbegeschenk von Commodore für stark übertrieben und einen historischen Wert hat das wohl nur für extreme Hard-Core-C=-Boys, wie insgesamt C=/CBM nicht wirklich zur Entwicklung der modernen IT beigetragen haben, aber auch das ist rein meine Meinung und soll hier keine Diskussion drüber entfachen...

    Oder Reparaturtipps ...

    Für nur lächerliche 10% der Auktionssumme repariere ich den technisch komplett durch, Ehrenwort!

    PS: ich hab ja auch ein paar "private" Fotos davon erhalten und war/bin nicht zu 100% überzeugt, das es sich um ein Original handeln würde, im Gegenteil: ich hatte noch nach weiteren Details gefragt, die nicht mehr beantwortet wurden. Insofern finde ich die Aussage, das die Echtheit bestätigt wurde, rein was meine Person anbelangt, für nicht zutreffend. Die Passage in der Auktion ist aber sehr vage formuliert, d.h. wenn es min. 2 andere hier auf F64 gibt, die über PN die Echtheit BESTÄTIGT haben, dann wäre es wohl so...

    Ich hätte das Gerät live sehen wollen, wäre ja -wie sich jetzt rausstellt- kein Problem gewesen, bin jedes WE privat nicht weit vom Auktionsstandort, aber es kam im Vorfeld keinerlei Angebot einer persönlichen Besichtigung von Seiten des hier Anfragenden (vermutlich jetzt auch Verkäufers, aber so ganz sicher kann man sich ja selbst da nicht sein...)

    Dann aber auch mit goldenen Tasten.

    Dann braucht es aber verstärkte Tastenfedern, was glaubst, was so aus Gold gegossene Tasten wiegen, kannst das Gewicht der "normalen" gerne mal 10 nehmen, was dann auch den Preis der letzten Gold-Edition auf ebay in Relation setzen würde...

    Vielleicht nur die C= Taste aus Gold und den Rest aus Bronze oder so? Wäre jedenfalls haltbarer als Plaste & Elaste :wink:

    Nach langer Recherche und vielen Stunden des Studiums bin ich aktuell der Meinung, dass es sich bei diesem Modell um ein Original handeln kann.

    Ein Detail (auf Fotos, die in kleinem Kreis nun noch verteilt wurden) stimmt nicht mit Fotos von anderen Originalen überein, aber natürlich kann es auch sein, das die externe Fertigung das mal so, mal so handhabte, dazu müsste man noch mehr solche Geräte vorliegen haben.

    Zudem gibt es wohl unterschiedliche Zeitzeugenberichte zu der Anzahl an Geräten, die vor Ort im Dezember 86 verteilt wurden und solchen, die nachträglich noch an Geschäftsfreunde versandt wurden (es gab wohl einen zweiten Produktionsbatch in 1987), aber dazu bräuchte es noch mehr Infos von Zeitzeugen oder gar dokumentierte Zustände von bekannten Originalen wie denen, die damals schon öffentlich ausgestellt wurden...

    Leider fehlen mir noch zwei Detailfotos, die ich angefordert habe, aber wie gesagt: ein winziges Detail passt nicht zu den goldenen C64, die ich bisher in Augenschein nehmen durfte und auch nicht zu (Detail-) Fotos von weiteren bekannten Exemplaren.

    Aber auch ich bin der Meinung, es KÖNNTE ein Original sein, mehr kann nur eine Materialanalyse von Lack und Beschichtung/Material der Grundplatte ergeben, sowie gegebenenfalls Zeitzeugenberichte zum 2. Batch

    Es wäre jedenfalls eine sehr aufwändige Fälschung, die bislang bekannten Fälschungen waren einfacher gemacht. Am Wahrscheinlichsten ist, das Fragmente von Originalteilen (Grundplatte insbesondere) nach vielleicht ganz anderer Verwendung nun ergänzt wurden mit Teilen, die verbaut worden hätten sein können (oder auch solchen, die nach der Modifikation eingelagert wurden).

    Ganz konkret denke ich, das die Grundplatte vielleicht gerahmt und einzeln aufgehängt wurde von einem Vorbesitzer, das würde nämlich auch die komischen Abschabungen an den beiden Ecken halbwegs erklären. Aber nur miene Einzelmeinung ohne das Teil wirklich und persönlich in Augenschein genommen zu haben.

    Hätte ich das Gerät damals erhalten, hätte ich es wohl genau so gemacht: C64 verwendet oder verkauft, Grundplatte aufgehängt, hat ja auch ohne C64 drauf repräsentativen Charakter...

    Stellt die "Platine" eigentlich was dar mit C64 Bezug?

    Die dort gezeigte PCB stammt aus dem Sidecar zum Amiga 1000 (erkennbar an der PCB-Nummer drauf), Commodore-Bezug also JA, C64-Bezug eher ned so...

    Da das Ganze ja nur ein GAG für die Feier des 1 Millionsten C64 war und als Werbegeschenk gedacht, wurde kein sonderlicher Aufwand damit betrieben, Commodore war ja immer für "billig" und "sparsam" bekannt, zudem hätte damals wohl keiner gedacht, das das mal derart hoch gehandelt wird, wie wir es vor ein paar Jahren -vielleicht auch Pandemiebedingt- gesehen haben.

    Angeblich haben einige der damit Beschenkten den C64 abmontiert und genutzt resp. verscherbelt... Lediglich die paar Stücke, die in Zeitschriftenredaktionen oder bei befreundeten Firmen wie Spielherstellern gelandet waren, wurden wohl einige Jahre dann in deren Räumlichkeiten jeweils ausgestellt

    Hatte ja schon mehrfach im Leben die Chance Originale davon zu sehen, aber ich denke, das ist so einfach zu fälschen (wenn man als Käufer keine kriminaltechnischen Mittel zur Verfügung hat, um z.b. das Alter der verwendeten Farbe und Grundplatte zu bestimmen), da kann man die Echtheit eigentlich nur durch eine komplett nachvollziehbare Historie nachweisen, d.h. Einladung seitens Commodore zu der Feier, Fotos von der Übergabe, Berichte von damals anwesenden Zeitzeugen oder vielleicht taucht ja auch mal noch eine Liste auf, wen Commodore damals damit beschenken wollte (am Besten mit Seriennummern...)

    Eine solche Liste könnte dann von denen, die einen "mit Historie" haben (und das bislang noch nicht mit allen Details öffentlich gemacht haben...) leicht verifiziert werden, ich denke, das TheRealWanderer darauf raus wollte mit dem Hinweis, hier nicht zuviel Bildmaterial zu posten...

    Ich persönlich habe Zweifel, zumindest daran, ob ALLES daran "echt" ist, bei der Grundplatte bräuchte man noch mehr Ansichten aus unterschiedlichen Winkeln und Seiten, um sehen zu können, ob das der damaligen Herstellungsmethode entspricht und natürlich auch von der Oberseite bei entferntem C64, sowie von dessen Innenleben und den Gehäuseteilen. Es gibt Merkmale, aber die sollen hier ja nicht alle offen gelegt werden...

    Die Tastatur halte ich auf jeden Fall für unglaubwürdig angesichts des Zustands des Rests. Wurde also entweder schon aufbereitet (aber davon ist ja nicht die Rede) oder aber ausgetauscht gg. besseres Exemplar. Spielt aber nicht so die Rolle, finde ich jedenfalls.