Beiträge von Snoopy im Thema „C64-Userport - erste Basteleien“

    Da ich nach wie vor noch Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. bin und deshalb noch nicht - gefahrlos - zum Lötkolben greifen kann, muss eben noch eine Weile die Theorie herhalten. :)

    In der Zeitschrift "HC - Mein Home-Computer" habe ich beim Schmökern in den Ausgaben März und April 1986 einen zweiteiligen Workshop für eine Bastelei am Userport gefunden.

    Ich hänge die insgesamt sechs Seiten hier einfach mal für interessierte Bastelanfänger mit an. :loet

    Aber alles ohne Gewähr, das ist einfach ungefiltert aus den Zeitschriften übernommen! :prof:

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    Was ich an den Steckern immer doof finde, es gibt zwar diese Codierungsplättchen, damit man den Stecker nicht falsch herum rein stecken kann, diese fallen aber leider immer so leicht wieder raus.

    Ich werde mir vermutlich so helfen, dass ich auf das Gehäuse einen Aufkleber mit "OBEN" anbringe. Dann werde ich hoffentlich immer richtig rum einstecken. :whistling:

    Edit: Hat sich mit dem letzten Beitrag zeitlich überschnitten. ;)

    Damit ich meine Basteleien am Userport auch mal umsetzen kann, habe ich mir auch Userportstecker besorgen wollen. Nach etwas Suchen habe ich

    gefunden und zwei davon bestellt.

    Der Verkäufer aus Deutschland ist extrem freundlich und hat mir sogar, nachdem die erste Sendung als Brief auch nach zwei Wochen nicht angekommen ist, kostenlos eine Nachlieferung per DHL geschickt. :thumbup:

    Das Set beinhaltet den Userportstecker mit "Fähnchen" zum Kabel anlöten, zwei Teile fürs Gehäuse und vier Schrauben zum Zumachen. Das alles kostet pro Set 6 EUR inklusive Versand. Da kann man nicht meckern, vor allem weil die Qualität wirklich gut ist.

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    Eigentlich könnte es nun losgehen mit Basteln, aber aktuell sieht meine rechte Hand leider so aus:

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    Eine ambulante OP am rechten Zeigefinger hat mich als Rechtshänder diese Woche quasi zum "untrainierten Linkshänder" gemacht. Da brauche ich erst gar nicht mit Löten anfangen, wenn ich schon froh bin, mein Essen selbst schneiden zu können. :cry:

    Okay, dann halt noch bisschen warten, läuft ja nichts weg! :D

    hallo Snoopy

    hier gibt es für dich vielleicht auch etwas interesantes zum user-port, vom CBM_Ba zu lesen:

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    Danke! Das ist scheinbar der neuste Trend, "LEDs am Userport leuchten lassen!" :D

    So ich habe die PDF von dem Fischertechnik Interface light ...

    Das ist mir heute Nacht eingefallen, dass ich ja noch in irgendeiner "Beifangkiste" ein bislang unbenutztes original Fischertechnik-Interface haben müsste. Ich komme zwar erst frühestens nächstes Wochenende dazu, aber da schau ich dann mal, ob ich das noch auffinden kann und ob das noch was tut. Kaum wird das Teil paarmal erwähnt, beginnt mein Hirn an der Erinnerung daran zu arbeiten! :alt:

    ... ich selbst wollte es nicht hier, gegenüber anfängern erwähnen.
    um die nicht noch mehr zu verunsichern, an was man da eigentlich alles denken muss, damit eine schaltung auch wirklich immer korrekt läuft.

    Ich komme frühestens nächstes Wochenende zum Basteln und bis die erste LED bei mir leuchtet, sind wir hier locker bei 200 Beiträgen. :D

    Wegen mir muss sich hier niemand mit seinem Wissen zurückhalten, ich kann das - denke ich - ganz gut filtern, was ich beim Basteln zu beachten habe und was Highlevel-Profi-Erfahrung ist. ;)

    axorp : Gerade deine Erfahrungen in dem Bereich lese ich wirklich gerne, selbst wenn ich oft nur einen Bruchteil davon auch persönlich im Detail verstehe. Aber gerade so Berichte, aus der lebendigen Commodore-Zeit finde ich interessant und sehr lesenswert. Wegen mir kannst du - und auch alle Anderen - also bedenkenlos auch ins letzte Detail eines ICs gehen. Nur keine Sorge, das kann ich dann durchaus für mich einordnen. :thumbup:

    So gehen andere an blinkende LEDs am Userport ran:

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    Da hätte ich Sorge, dass sich eine Klemme am Userport löst und verrutscht. Da sehe ich anlöten als bisschen stabiler an. :)

    Gibt es irgendwas, was ich nicht beachte, dass gegen eine Benutzung eines solchen Steckboards am Userport spricht? :hammer:

    Prinzipiell erstmal nicht. Nur, wenn Du was falsch machst, kannst Du den Computer damit zerstören.

    Ich will jetzt keine direkte Werbung machen, aber mir fällt jetzt kein anderes Produkt ein. Es gibt Schutzschaltungen wie Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., die zumindest mal einige Fehler abmildern. Sowas wäre zumindest ratsam.

    Zu dieser Schutzschaltung ist mir gerade bei der Suche über das Thema dieses Video vom Hersteller über den Weg gelaufen:

    Bitte melde dich an, um dieses Medienelement zu sehen.

    an die benötigten Anschlüsse jeweils einen Draht anlöten und das andere, abisolierten Ende jeweils passend in dieses Steckboard einstecken:

    Unabhängig von den oben diskutierten Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen würde ich zu diesem Zweck so eine Prototyping-Platine empfehlen, wie ich sie Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. mal erstellt habe:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

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    Die erleichtert die Verdrahtung erheblich und trägt so meiner Meinung nach auch schon zum Schutz bei (Vermeidung von Kurzschlüssen oder Verwechslung der Kabel, etc.).

    Danke für den Hinweis! :thumbup:

    Schau ich mir mal an! :)

    Ich habe das Datenblatt nur aus der Mail weitergeleitet. Bei mouser habe ich Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. den Baustein gefunden, da ist ein 10-seitiges PDF von Fairchild als Download verfügbar.

    Ansonsten werde ich hier wie gesagt keine Mails mehr einstellen. Das ist mir zu komplziert und auch unnötig. Hier kann sich jeder im Forum anmelden, der mitdiskutieren will. Dauert halt vielleicht bisschen, bis man freigeschaltet wird, das weiß ich aktuell nicht. Aber man kommt kostenlos und ohne Abo rein, das kann ich bestätigen. ;)

    Ich habe dem Sender nachgelegt, er soll sich doch bei Diskussionsbedarf hier im Forum anmelden. Ist ja einfacher und ich muss nicht "stille Post" spielen. :D

    Hier noch eine Mail und dann ist von meiner Seite aus auch gut. So lange Wartezeit besteht meines Wissens nicht im Forum bei Neuanmeldugen und kostet auch nix! ;)

    ----

    Zitat Mail:

    Bei einem bidirektionalen Optokoppler wie dem FOD8012 wird die Datenrichtung nicht aktiv umgeschaltet. Stattdessen nutzt der Optokoppler eine intelligente Architektur, um Daten in beide Richtungen zu übertragen, je nachdem, von welcher Seite ein Signal kommt. Die Umschaltung der Datenrichtung erfolgt automatisch, ohne dass der Benutzer eingreifen oder die Schaltung speziell anpassen muss.

    Wie funktioniert die automatische Umschaltung der Datenrichtung?

    Unabhängige Kanäle für beide Richtungen: Der FOD8012 enthält zwei optische Kanäle, die beide Richtungen gleichzeitig unterstützen. Jeder Kanal besteht aus einer LED (Eingangsseite) und einem Fototransistor (Ausgangsseite).

    Kanal 1: Überträgt Signale von der C64-Seite zur externen Schaltung.

    Kanal 2: Überträgt Signale von der externen Schaltung zur C64-Seite.

    Automatische Umschaltung durch Aktivitätserkennung: Die Umschaltung der Datenrichtung erfolgt durch Erkennung der Signalaktivität. Wenn auf einer Seite (z. B. auf der C64-Seite) ein Signal anliegt, wird der entsprechende Kanal aktiviert, und das Signal wird auf die andere Seite übertragen.

    Der FOD8012 reagiert auf das Vorhandensein eines Signals und schaltet dieses über den optischen Pfad zur anderen Seite, ohne dass eine separate Steuerleitung oder Umschaltlogik benötigt wird.

    Detailliertes Beispiel:

    Senden vom C64: Wenn der C64 ein Signal sendet (z. B. ein High-Signal von 5V), leuchtet die LED auf der C64-Seite, und der Fototransistor auf der externen Seite schaltet durch. Das Signal wird entsprechend in die Zielspannungsebene (z. B. 3,3V) übersetzt und auf die externe Schaltung übertragen.

    Senden von der externen Schaltung: Wenn die externe Schaltung (z. B. ein Mikrocontroller) ein Signal zurücksendet, aktiviert dies die LED auf der externen Seite des Optokopplers, und der Fototransistor auf der C64-Seite schaltet durch. Das Signal erreicht den C64 und wird entsprechend als 5V-Logiksignal interpretiert.

    Also: Der bidirektionale Optokoppler benötigt keine manuelle Umschaltung der Datenrichtung. Er erkennt automatisch, von welcher Seite das Signal kommt, und leitet es entsprechend zur anderen Seite weiter. Dies ist ideal für einfache serielle Kommunikationsprotokolle oder parallele Datenleitungen, die bidirektional arbeiten müssen, wie z. B. I2C oder UART.

    Ich habe heute eine Mail von Einem bekommen, der hier nicht Mitglied ist, aber mitliest. Ich habe die Erlaubnis, den Inhalt der Mail hier reinzukopieren, was ich hiermit mache. Zum Inhalt kann ich nichts groß sagen, außer dass der C64-Userport erwähnt wird. :)

    Zitat Mail:

    ...

    Eine vollständig galvanisch getrennte Lösung für den Userport könnte man mit bidirektionalen Optokoppler erreichen. Allerdings dürfte die dazugehörige Schaltung nicht unbedingt trivial sein.

    Eine Leitung, die mit einem bidirektionalen Optokoppler wie dem FOD8012 aufgebaut ist, würde folgendermaßen aussehen:

    Grundlegender Aufbau:

    Zwei Datenleitungen: Der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. verfügt über zwei interne Kanäle, die in beide Richtungen arbeiten können. Jeder Kanal ist für den Austausch von Daten zwischen zwei isolierten Schaltungsteilen vorgesehen.

    Eingangs- und Ausgangsseite: Die beiden Enden jeder Leitung sind vollständig galvanisch getrennt, was bedeutet, dass keine direkte elektrische Verbindung zwischen den beiden Schaltungsteilen besteht. Stattdessen wird das elektrische Signal in Licht umgewandelt, durch einen optischen Pfad geleitet und auf der anderen Seite wieder in ein elektrisches Signal umgewandelt.

    Funktionsweise in der Praxis:

    Datenrichtung 1 (z. B. von C64 zu externem Gerät): Wenn der C64 (5V) ein Signal sendet, wird die LED auf der Eingangsseite des Optokopplers aktiviert, und das optische Signal erreicht den Fototransistor auf der Ausgangsseite, welcher das Signal auf die Zielspannung (z. B. 3,3V) konvertiert.

    Datenrichtung 2 (z. B. von externem Gerät zum C64): Das gleiche Prinzip gilt in umgekehrter Richtung. Das externe Gerät sendet ein Signal, das die LED auf der anderen Seite aktiviert, und der Fototransistor auf der C64-Seite stellt das Signal für den Userport bereit.

    Wichtige Eigenschaften:

    Galvanische Trennung: Ja, der bidirektionale Optokoppler trennt die beiden Schaltungsteile vollständig. Das bedeutet, dass keine elektrische Verbindung, weder in der einen noch in der anderen Richtung, zwischen den Geräten besteht. Stattdessen erfolgt die Übertragung des Signals über einen Lichtstrahl innerhalb des Optokopplers.

    Bidirektionalität: Der FOD8012 ermöglicht die Datenübertragung in beide Richtungen, aber er verwendet für jede Richtung einen separaten optischen Kanal. Die beiden Kanäle sorgen für die Übertragung der Signale unabhängig voneinander, sodass bidirektionale Kommunikation möglich ist.

    Anwendungsbeispiel:

    Angenommen, du hast eine serielle Datenverbindung zwischen dem C64 und einem modernen Mikrocontroller. Mithilfe des FOD8012 können beide Geräte miteinander kommunizieren, wobei:

    Der C64 (5V) über den Optokoppler Daten an den Mikrocontroller (3,3V) sendet.

    Gleichzeitig kann der Mikrocontroller auf einer anderen Leitung (oder bei Bedarf auf derselben, bidirektional) Daten an den C64 zurücksenden.

    In beiden Fällen sorgt die galvanische Trennung dafür, dass keine gefährlichen Spannungen den C64 erreichen können.

    Fazit:

    Die Leitung ist durch den FOD8012 definitiv in beide Richtungen galvanisch getrennt. Dies bedeutet, dass der C64 vollständig vor potenziellen Überspannungen oder anderen elektrischen Störungen auf der Seite des externen Geräts geschützt ist.

    ...

    Zitat von Datenblatt FOD8012 im Anhand als PDF

    Description:

    The FOD8012 is a full duplex, bi-directional, high-speed logic gate Optocoupler, which supports isolated commu- nications allowing digital signals to communicate between systems without conducting ground loops or hazardous voltages. It utilizes Fairchild’s proprietary coplanar packaging technology, Optoplanar ® , and opti- IC design to achieve minimum 20kV/µs Common Mode Noise Rejection (CMR) rating.

    Was ich für Experimente interessanter fände, wäre ein Interface, was einfach nur den C64 abkoppelt, aber nach außen die gleiche Funktionalität zur Verfügung stellt, d.h. einzelne Ein- und Ausgänge. Dabei sind ja teilweise feste Ein- und Ausgänge, aber auch bidirektionale Leitungen dabei, wo man die Richtung programmiertechnisch selbst bestimmen kann.

    Da bin ich bei dir. Sowas fände ich auch praktisch und unkompliziert. Einfach eine Schaltung, die die simple Handhabung des Userports nicht erschwert, sondern "nur", so gut es geht, schützt. Nicht mehr und nicht weniger.

    Ich bin für jeden Hinweis und Tipp hier - auch weiterhin - dankbar, aber mir ging es ursprünglich darum, mal eine oder mehrere LEDs am Userport vom Userport gesteuert leuchten zu lassen. Ich will hier in die Materie reinkommen. Da kommt mir z.B. die Schaltung von Hucky mit den 8 LEDs (in den Beitrag weiter oben) sehr entgegen.

    Wenn ich für den Schutz z.B. deutlich mehr basteln müsste, als für die eigentlich geplanten einfachen Hardwareversuche, dann passt für mich die Verhältnismäßigkeit irgendwie nicht. Ist nicht böse oder undankbar gemeint, jede Schaltung hat sicherlich ihren Nutzen und Zweck. Ich möchte es nur "etwas einfacher" halten, damit ich auch für mich nachvollziehen kann, was ich überhaupt mache. Nach und nach steigt dann sicherlich auch bei mir das praktische Verständnis und die Schaltungen werden von allein komplizierter. ;)

    Danke! Dann steht den 8 Leuchtdioden am Userport nichts mehr im Wege! :party2:

    Ich muss jetzt noch einen halben Tag freischaufeln, um die Beiträge von axorp durchzulesen. Das sollte als interessante Buchreihe "Proxas Commodoreleben" rausgebracht werden. :thumbup:

    Band 1 bis 2000. :D

    Danke für den Link! :thumbup:

    Das würde ich von den Seiten ganz gerne mal ausprobieren:

    Bauanleitung für LED-Ansteuerung mit dem USER-Port

    Die klingt ganz interessant und wirklich machbar! :)

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    Kann ich dafür dieses IC von Reichelt verwenden?

    ULN 2803A Eight-Darlington-Arrays, DIL-18

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    Oder muss es einer ohne das "A" in der Bezeichnung sein?

    Was hältst du hier von: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Sorry, ich muss mal blöd fragen. Es geht ja um den Userport, in dem Link aber um den Expansionsport? Ich kann dir glaube ich leider nicht ganz folgen. :gruebel

    Hast du recht es gab sowas auch für den User Port hab leider nicht gemerkt, das die die suche etwas anderes ausgeworfen hat als ich gesucht habe.

    Sorry dafür, wenn ich das richtige wiedergefunden habe packe ich es hier rein.

    Okay, danke. Kein Problem, ich war einfach verunsichert und hab mal nachgefragt. :)