Posts from schorsch3000 in thread "Mal wieder ein kleiner Ausflug in die Linux-Welt... und wieder mit fadem Beigeschmack (kein Bashing!)"

    Naja, ich habe noch den Logic Analyzer von gusmanb, ist das nicht sigrok?
    Die Software finde ich grausam, ich habe mir diesen Analyzer zwar gebaut, nutze aber lieber den Introniy.

    ich weiß nicht?!


    Sigrok ist nen opensource-projekt um messgeräte, ein teil davon ist puleview, das ist so das stück software das du für einen logicanalyser nutzen willst.

    ich kenn gusmanb nicht, und weiß nicht ob das pulseview nutzt

    Nenn doch mal Software, die du brauchen würdest.

    Ein NoMachine-Window mit Linux Mint unter Windows 11, auf dem Mint läuft Winboat
    um eine Windows 10 Installation für den Intronix Logicport zu nutzen.

    Der Logic Analyzer läuft unter Win 11 nicht mehr, und Linux Treiber gibt es nicht!

    Mfg Jood

    Hast du mal geguckt ob sigrok den unterstützt?

    Die ROMs sind im Flatpak dabei. Ich habe Linux Mint installationen und kann das so bestätigen. Aber, das Flatpak Paket gilt als Ungeprüft. Daher sieht man auch eine entsprechende Warnung...

    Wenn man das manuel installieren möchte, nehme man sich Vice für Windows, da liegen die ROMs bei. Diese extrahieren und dann eben unter dem Linux Derivat der Wahl installieren... ;)

    oder man läf sich die rums einfach Please login to see this link. direkt runter :biggrin:

    Aus meinem Linux-Nachbarthread, habe es dort vergessen zu erwähnen:

    Da wird man als Linux Anfänger indoktriniert wie toll die zentrale Paketverwaltung ist und eben einsetzen per Terminal und APT etc.

    Da wollte ich das eben für Vivaldi machen - scheint nicht zu gehen. Musste eine DEB Datei runterladen, doppelklick und erledigt.

    Ist ja wie bei Windows & MacOS.

    Häh? Was ist den nun mit APT INSTALL und zentralem Paketmanagement? :gruebel

    Das ist ja nur die halbe Warheit.

    Vivaldi(der browser) ist halt nicht dein deiner Distribution, kann trotzdem mit dem Paketmanager installiert werden,

    Vivaldi(die Firma) betreibt ein deb-repo das den browser bereit stellt.

    Klar kannst du das alles von Hand anlegen. Wenn du das deb aber vonhand installierst übernimmt das deb das alles für dich, du müsstest jetzt unter /etc/apt/sources.list.d/vivaldi.list dein repo konfiguriert haben.

    Selbst wenn es nur ein .deb wäre ohne Repo hast du Vorteile die du mit exe/dmg runterladen und starten so nicht hast, die Abhänigkeiten werden aufgelöst, du kannst das sauber deinstallieren, und im vivaldi-fall +übernimmt der paketmanager ab jetzt die updates von vivaldi für dich.

    Update: Nach einem halben Tag oder so sind wir bei 66%.

    Was ich nicht verstehe: Wenn ich einen lokalen Paketserver hier in AUS auswähle, dann wird der Cache aktualisiert, wird ja auch angezeigt und dauert ein paar Sekunden.

    Wieso wird hier trotzdem von Ubuntu.com runtergeladen?

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    Weil Mint ein ziemlich hingefrickeltes ding ist :biggrin:
    Die benutzen zum großteil die pakete der quell-distro, auch deren repo-server, also ubuntu bzw debian.
    Die liefern nur ihre Anpassungen in eigenen Paketen aus, vieles ist halt gerade eben so angepasst das es irgendwie läuft, der mirror-chooser hier zum beispiel, der greift nur auf die mint-repos, nicht aber für die ubuntu-kapete

    Was man alles so lernt... wusste ich nicht.

    Quote

    When applications are packaged as Flatpak, they run in a sandboxed environment, which can prevent them from accessing the user's system-wide GTK bookmarks file. As a result, applications like HandBrake and LibreOffice, when installed via Flatpak, do not display the GTK bookmarks in their file dialogs. This occurs because the Flatpak sandbox does not have default access to the ~/.config/gtk-3.0/bookmarks file, even though the underlying GTK+ framework supports displaying these bookmarks in standard file chooser dialogs.

    To resolve this, a specific filesystem permission for xdg-config/gtk-3.0 would need to be added to the Flatpak application's manifest to grant access to the bookmarks file. This would allow the Flatpak version of the application to read and display the user's GTK bookmarks, aligning its behavior with the non-Flatpak version.

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    Oder Flatseal? Please login to see this link.

    ne das ist alles nicht die lösung.
    Das problem ist einfach das verschiedene versionen (von GTK) natürlich unterschiedliche config-files haben müssen.
    ich könnte vermutlich der version der meiner lokal installierten entspricht mein lokales config-file rein reichen, hilft dann aber nur für eben genau die programme die grade zufällig eine passende version nutzen.

    Wenn man das problem wirklich lösen wollen würde müsste man ein tool schreiben das für jedes configurations-element (bookmarks, ausgewähltes theme, accessibility einstellungen etc.) für jede version des configfiles eine übersetzung anbieten kann und eben eine master-config auf alle anderen versionen überträgt.

    Das ist halt grade der preis den der anwender dafür zahlt das er weder selbst kompiliert noch jemand anderes das für seine distro tut.

    Appimages haben das problem häufig nicht, weil sie eben nicht komplett ohne shared libs daher kommen. das hat aber natürlich wieder andere probleme.

    Aktuell muss man sich halt von fall zu fall für das entscheiden was einem am wenigsten ärger macht.

    und manchmal ist das bei mir eben flatpak :biggrin:

    appimage / flatpack ist aber eben auch so ne sache. ich freue mich das ich darüber sachen einfach bekomme die meine distro mit entweder gar nicht oder nicht in der benötigten frischen version liefert, andererseits soft das auf absehbare zeit dafür das immer weniger software tatsächlich in der distro landet, mit allen problemen die das mitbringt.

    Kann das noch nicht in völliger Gänze überblicken, aber bei SSD Größen im Cent-Bereich pro GB erst mal nicht so relevant. So entkommt man doch schön bequem der "DLL-Hölle", die man bei Windows so fürchtet.

    Ich habe echt wenig Probleme mit den Dingen aus Flatpak. Aber mit Snap kann ich auch (wie du) nix anfangen, da ein Drittel der Snaps auf meiner Kubuntu Maschine schon gar nicht startet. Aber die Flatpaks schon.

    Ich halte mich da ans Odenwälder Motto: Schmecke muss es!

    Wenn du mein beitrag nochmal von vorne bis hinten liest wirst du feststellen das ich nicht einmal über speicher spreche :biggrin:

    Und bei platz auf der platte bin ich da auch ganz bei dir, wenn ein paar dutzend GB mehr auf der platte machen das sachen einfacher werden ist das total cool für mich.

    Benannt habe ich das problem das ich ständig dinge neu konfigurieren muss :smile:


    edit/PS:

    ich weiß das das platz-auf-der-platte-argument eins der häufigsten ist.
    und ja, das ist ganz klar ne Veränderung, und auf kleineren systemen, irgend ne embedded kiste, nen RPI zum beispiel oder noch kleiner wär das ein problem. aber da installierst du ja idr. auch garnicht so viel softwarre die nur als flatpack kommt.

    durchaus ein Vorteil von Flatpak/snap/Appimage...

    Hatte ich schon erwähnt, das ich Flatpak liebe aus diesem Grund?? ;)

    Das tut den alten Hasen die Tränen in die Augen treiben, aber für die breite Masse genau der Weg, den Sprung nach Linux zu schaffen.

    Alter Hase hier:
    Gut finde ich es nicht das es vieles nicht mehr direkt für die distro gibt.
    Ich kann's aber auch verstehen, das ist für na hand voll distros schon viel arbeit.
    Flatpack / appimage find ich auch einen guten kompromiss, wobei ich ich es bei flatpack (und snap, aber dazu später mehr) super nevig finde das man die selbe sache immer und immer wieder konfigurieren muss.
    Ich hab z.b. ein paar bookmarks im filemanager die dann auch im datei-öffnen dialog auftauchen. die muss ich nativ pflegen und in jeder gtk-version die mit installiert wird :sad:

    Aber ja, ich hab viel lieber appimages oder flatpack's gerade wenn es kommerzielle oder frische software ist.

    Snap macht mir aber nur kopfschmerzen.
    wie oft ich mich schon gefragt habe warummein laptop-lüfter den jetzt laut wird, nur um herrauszufinden das snapd einen cpukern belegt ohne das ich je irgendwas mit snap gemacht habe...
    Natürlich passiert das nur einmal pro installation, das heist aber auch einmal pro laptop, also alle 2 jahre für das firmengerät.

    Ne, danke, aber nein danke :smile:

    appimage / flatpack ist aber eben auch so ne sache. ich freue mich das ich darüber sachen einfach bekomme die meine distro mit entweder gar nicht oder nicht in der benötigten frischen version liefert, andererseits soft das auf absehbare zeit dafür das immer weniger software tatsächlich in der distro landet, mit allen problemen die das mitbringt.

    Das muss man aber einfach mal auf dauer beobachten, aktuell bin ich damit eher glücklich.

    Selbst Linux-Apps tun es mal auf dem einen oder dem anderen Rechner nicht.

    Das ist aber idr. sehr deterministisch, und idr. auch nur ein problem von nicht passend vorkompilirten anwendungen mit dynamischen abhänigkeiten.
    glibc version ist da immer so ein klassiker.

    da hilft dann so gut wie immer selbst bauen oder in irgend eine art von umgebung kippen die das tool erwartet. sei es einfach mit LDPRELOAD, oder irgendwie geartete container oder so

    Da hilft vermutlich nur probieren, selbst wenn dir jetzt 5 leute sagen das es läuft kann's gut sein das du halt die hardware-kombination hast die nicht tut.

    in der proton-db nachgucken ist immer ein guter indikator, aber wenn's da nicht gold-premium-diamand-mit-sternechen ist kann's immer gut sein das es gerade bei dir halt doch nicht läuft.

    Ich bin mittlerweile von Warpinator weg, weil andauernd Connect-Probleme oder sonstige Abbrüche.

    Dafür bei Packet gelandet:

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    Keinerlei Probleme und immer suaber connectet. Das Geilste - benötigt keine SW auf dem Smartphone, sondern einfach mit dem QuickShare Button teilen :thumbsup:

    Ich benutz da gerne Please login to see this link. .

    Das funktioniert ETWA genau so. alle geräte müssen dafür im selben Netz sein, dann wird peer2peer übertragen. alles geht im browser.

    Du kannst das auf dem Smartphone als PWA speichern und hast das dann auch also share-target, wenn du aus irgend einer anwendung eine datei teilen willst.

    Der Server Dafür muss nicht im selben Netz sein, kann man selbst betreiben, muss man aber auch nicht.

    Kann man inzwischen nicht sogar Kernel ohne Reboot updaten?

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    jep, kann man, lange schon.
    Muss man aber vorher eingerichtet haben, und "ohne reboot" ist auch nur die halbe wahrheit.
    Klar, du musst die hardware nicht durchbooten, kein bios/efi wird durchlaufen, kein bootmanager wird ausgeführt. alles danach passiert aber trotzdem, jedes stück software muss neu gestartet werden.

    da wird einfach der neue kernel in den ram geladen, unter dem alten kernal wird alle software beendet, praktisch wie beim runter fahren, und unter dem neuen kernel wird alles gestartet.
    Man spart sich eben alles vor'm kernel, und dateisysteme müssen nicht neu eingehängt werden, verschlüsselte dateisysteme dementsprechend auch nicht wieder entsperrt werden.

    Grade bei server-hardware geht das ggf. deutlich schneller, da vergeht ja gerne mal ne minute bis zum bootloader

    5 nines machste sicherlich nicht mit zuverlässig mit einer china-büchse ohne HA-Setup.
    Also klar KANN man das schaffen, aber nicht zuverlässig. das wären ja keine 30 Sekunden / Monat die das ding nicht-erreichbar sein darf.

    Um das Zuverlässig anbieten zu können braucht's hat redundante Netzteile mit redundanter Einspeisung, redundante anbindung und nenHot-Standby system.

    Aber ich nehm an du meintest das mit den 99,999% nicht wirklich ernst.

    Klar weiß ich nicht wofür die Dose benutzt wird, aber was ich dir sagen kann: je wichtiger einem ein system ist, desto mehr sollte man es pflegen.

    Hier hast du eine liste von allen bekannten defekten in deinem Kernel: Please login to see this link.

    Würd mich wundern wenn davon nichts auf deine Kiste zutrifft.

    Und selbst wenn, wenn morgen ne lücke auftaucht die dann doch zutrifft würde ich an deiner stelle gerne einen leichten, einfachen upgrade-pfad haben. Das geht am besten wenn man ein halbwegs aktuelles system hat.

    der 4er kernal ist schon EOL, da wird's keine updates mehr geben, du wirst dann mindestens einen 5.4er einspielen müssen.

    Gerade wenn einem verfügbarkeit wichtig ist macht man solche Änderungen ja lieber geplant mit möglichem rollback und nicht weil man muss.

    online, so wie aus dem internet erreichbar? :biggrin:

    Ich kann mir kein system vorstellen das von jemandem mit auch nur einem hauch Sicherheitsbewusstsein betrieben wird das so lange nicht rebootet worden ist :smile:

    Der kernel ist halt auch schon 2 jahre alt und hat diverse sicherheitslücken die auch schon lange gepatched worden sind, warum will man die unbedingt am leben halten?

    :prof: Never touch a running system! :prof:

    running system != system mit sicherheitslöchern :biggrin:

    Man schaue auf die Betriebszeit!

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    Das sagt doch genug ^^

    Könnt ihr euch ein Windows System vorstellen, welches ohne Reboot solange läuft?

    Ich kann mir kein system vorstellen das von jemandem mit auch nur einem hauch Sicherheitsbewusstsein betrieben wird das so lange nicht rebootet worden ist :smile:

    Der kernel ist halt auch schon 2 jahre alt und hat diverse sicherheitslücken die auch schon lange gepatched worden sind, warum will man die unbedingt am leben halten?