Nach meinen Erfahrungen sind NMOS ICs da eher großzügig. Und nachdem alle jeweiligen Pins aller RAMs betroffen waren, denke ich eher nicht - dann müsste es mehrere mitgerissen haben.
Beiträge von kinzi im Thema „C64 wieder beleben“
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Es war schon in den 80ern bekannt, dass Micron Technology scheiß Qualität (an Commodore) lieferte ("they got what they payed for") und es gab schon damals Gerichtsverfahren deswegen, wo sich MT und CBM gegenseitig verklagten.
Nachzulesen u. a. bei Bil Herd und Chuck Peddle. Letzterer hat dann später (in einer seiner nächsten Firmen) sogar absichtlich defekte RAMs billig aufgekauft und mit einem patentierten(?) Verfahren doch noch nutzbar gemacht. kann man auch in seiner "Oral History" nachlesen.
Die MT-RAMs, die Commodore verbaut hat, sind
, schon seit den 80ern, nicht erst heute. -
Klar ist das mein Hobby.
OK. Die Ausgaben belaufen sich im Moment auf 8 x RAM (ca. 12 Euro), 1 x Diag-Modul (ca. 8 Euro?, ist aber wiederverwendbar) und einen 74257 (50 Cent) ... wären ca. 20 Euro. Also ich sehe da noch keinen Totalschaden.
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betriebswirtschaftlich gesehen ist es nicht sinnvoll.
Ach so, ich dachte, das ist ein Hobby.
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Leiterbahn abgerissen?
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
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Rams eingesetzt
Neue?
1 x Blinken = D7.
Alle Bauteile, an denen D7 anliegt, kommen potenziell in Frage.
Oder aber das RAM wird nicht richtig adressiert. Dann wären die Multiplexer als nächstes dran.
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Wenn ich mit einem gebrochenem Arm zum Arzt gehe, Versuche ich auch nicht, das Bein zu Schienen. Dann wäre ich ja zumindest auch ersteinmal ruhiger gestellt, weil die Bewegungsfreiheit fehlt.

MT-RAMs: raus.
Huckepack-RAM: Zeitverschwendung (MMN).
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Das Modul bekommst du auch bei Bobbel ...
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ok, werde ich dann mal alle tauschen. Ich bin mir nur nicht sicher, wie mir ein DeadTest Modul helfen kann wenn ich keine Anzeige auf dem Monitor hab,
oder hab ich nen Denkfehler?
Du hast doch eine Anzeige auf dem Monitor?
Die Streifen sind, wenn auch nur gaaaanz leicht zu erkennen, erahnen wäre vermutlich der bessere Ausdruck.
Der Rechner startet nur nicht und daher wird der VIC nicht initialisiert und zeigt halt nur einen Black Screen.
Der Dead Test braucht kein intaktes RAM, um zu starten. Und selbst wenn der Dead Test nicht startet, liefert das noch Rückschlüsse.
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4164 und 4264 sind äquivalent, das sind 64 kBit x 1.
4464 sind 64kBit x 4 und nicht geeignet.
Als Ersatz taugen auch 41256, das sind 256 kBit x 1; da muss man Pin 1 fix auf GND oder VCC legen.
Hi,
kann man denn anhand von Messungen rausfinden welcher Ram defekt ist?
Grüsse
Kommt auf den Fehler an.
- Wenn ein RAM den Bus runter zieht, liegt die entsprechende Datenleitung auf GND.
- Wenn ein RAM "nur" kaputte Zellen hat, kann ein Dead Test Modul weiterhelfen.
Die MT-Kollegen würde ich aber alle rausschmeißen.
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4164 und 4264 sind äquivalent, das sind 64 kBit x 1.
4464 sind 64kBit x 4 und nicht geeignet.
Als Ersatz taugen auch 41256, das sind 256 kBit x 1; da muss man Pin 1 fix auf GND oder VCC legen.
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Das sind Pin 10 und 11, da liegen die 9 V AC an.
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Beim Einschalten kuckt einmal kurz ein weisser Blitz übers Bild, ansonsten ist der Monitor (1084, angeschlossen über RGB)komplett schwarz.
Dreh mal die Helligkeit auf, dann müssten leichte vertikale Streifen sichtbar werden in ca. Zeichenbreite Abstand.
Aber vermutlich ist das ein Black Screen, der VIC ist ja OK.
Den SID kannst du noch testweise entfernen (und draußen lassen).
Versorgungsspannung gem. Messpunktbilder vorhanden.
Die 12 V am VIC auch?
Ansonsten bin ich bei Capstan ...
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Hat der defekte einen Black Screen oder gar kein Bild?
Was ist alles gesockelt bei den beiden Boards?
Gibt es Fotos vom defekten Board?