Beiträge von emulaThor im Thema „Ersatzlampe für Epromlöschgerät“

    Ganz ohne Witz und Sarkasmus ist doch das wichtigste eigentlich: Die UV-C-Leuchten/Röhren/Lampen werden weiterhin hergestellt für die Reinigung des Wassers in Pools, Aquarien etc. (natürlich sind sie da in einem Gehäuse drin, so dass niemand sie leuchten sieht). Das heißt, es gibt keinen Grund zur Angst, dass es diese UV-C-EPROM-Lösch-Röhren irgendwann nicht mehr zu kaufen gibt. Sie sind nicht retro, sie werden heute noch eingesetzt. Und billig sind die Leuchten auch, kosten oft weniger als 10 Euro.

    Allerdings ist die Frage, ob die passen in existierende EPROM-Löscher-Gehäuse. Ich hatte ja oben schonmal erwähnt, dass ich da meinen eigenen Weg gegangen bin mit G23-Sockel, Vorschaltgerät und Minuten-Zeitschaltuhr. Aber ich betreibe das sehr selten und dann auch in einem Kasten in einem belüfteten Raum, wo sich niemand aufhält.

    Die Sache ist ja die: Wenn man so ein 4MB-EPROM gelöscht hat und will dann mit einem TL866 II einen Blank-Check durchführen mit dem Adapter, den ADAC mir vor ein paar Jahren dankenswerter Weise durch eine Sammelbestellung zugänglich gemacht hat, dann muss man 8 mal umschalten und 8 mal einen Blank-Check machen.

    Wenn dann 7 Bereiche leer sind und im 8. Bereich ist noch ein Bit gesetzt geblieben, geht die Stimmung in den Keller. Dann verdoppelt man freiwillig die Löschdauer im UV-C-Kämmerchen.

    Ja, ich habe mich vertan, ich meinte 27C322 mit 4MB. Allerdings finde ich im gegoogelten PDF-Datasheet keine Angaben zur Löschdauer.

    EDIT: Aaah, gefunden:

    Zitat

    The recommended erasure procedure for M27C322 is exposure to short wave ultraviolet light which has a

    wavelength of 2537 Å. The integrated dose (i.e. UV intensity x exposure time) for erasure

    should be a minimum of 30 W-sec/cm2. The erasure time with this dosage is approximately

    30 to 40 minutes using an ultraviolet lamp with 12000 μW/cm2 power rating. The M27C322

    should be placed within 2.5cm (1 inch) of the lamp tubes during the erasure.

    Also, in allen Anwendungsfällen, wo ich ein EEPROM einsetzen kann (habe hier nur Winbond W27C512), nutze ich auch ein EEPROM, und dann brauche ich keinen UV-C-Löscher. Letzteren wollte ich haben für Experimente mit den EPROM-Typen, die im Amiga oder in 16bit-Konsolenspielen vorkommen/eingesetzt werden können.

    Bei mir sah es so aus: (Direkt nach dem Auspacken war es defekt, zum Glück, denn dann habe ich reingeschaut und gedacht: Das will ich nicht benutzen.)

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    Ich habe ein vergleichbares China-EPROM-Löschgerät bestellt und es kam kaputt bei mir an, Geld wurde mir rückerstattet. Danach habe ich mal in das Gerät reingeschaut. Da ist mir ganz anders geworden. Das Leuchtmittel in meinem Gerät war nicht gesockelt, sondern mit Silikon ins Gehäuse geklebt.

    Damals habe ich dann recherchiert und habe mir eine UV-C-Aquarien-Säuberungslampe (die kleinste mit 5W) gekauft, dazu dann einen Lampensockel G23 und ein passendes Vorschaltgerät. Dann habe ich mir noch eine Zeitschaltuhr dazu gekauft und alles verdrahtet und in eine geschlossene, blickdichte Box geworfen. So lösche ich dann erfolgreich EPROMs.

    Disclaimer: Achtung, UV-C! Sehr gesundheitsgefährdend! Achtung, 230V! Sehr gefährlich!

    EDIT: Ach ja, bei Lampen mit Sockel G23 ist ein Starter in der Lampe mit eingebaut, wenn ich mich richtig erinnere. Daher muss das Vorschaltgerät "herkömmlich" sein und nicht elektrisch, meine ich gelesen zu haben.