Ich glaube das Sammeln hat nicht nur mit der Erinnerung zu tun, sondern auch mit der Mobilität des Objekts. Auch junge Gamer, die ins Sammeln kommen, werden dann in die Vergangenheit greifen (mag natürlich sein, dass dann eher NES und SMS auf der Liste stehen statt C64 und CPC). Das Besondere daran ist aber, dass diese Sammelobjekte mobil sind und in neue Wohnungen mitgenommen werden können. Eine Eisenbahnanlage ist aber ein Hobby, das voraussetzt ein Haus zu haben, in dem ein Zimmer nicht genutzt wird, um dann über Jahre - oder Jahrzehnte - da eine Anlage reinzubauen.
Das hat zu Zeiten funktioniert, wo Leute einen Job im Dorf bis zu ihrer Rente hatten und so ein Projekt starteten. So etwas gibt es heute kaum noch und alle Jahrgänge nach 1964 müssen auch damit rechnen nie oder erst über 70 Rente zu bekommen und bis dahin auch umziehen zu müssen. Hobbies, die du beim Umzug verschrotten musst, weil du sie nicht mitnehmen kannst, werden wegsterben (und sind es auch schon: als ich klein war gab es noch privat betriebene Taubenschläge älterer Herren).
Einen halb restaurierten Oldtimer kannst du an deinen neuen Wohnort überführen und weiter bauen. Noch besser sieht es mit Retro-Kram aus, vor allem, wenn man es nicht übertreibt und dann statt eines sterilen Arbeitszimmers eine Wand mit den Exponaten hat (wie bei Please login to see this link.). So etwas kann man gut mit an einen neuen Arbeitsort nehmen und fühlt sich dann dort schneller zu Hause.
Fazit: Ich denke die gut erhaltenen Klassiker des Retro-Computing, für die auch heute noch neue Hard- und Software erscheint, schätze ich als relativ preisstabil ein. Vor allem auch die beiden 128er aus diesem Thread.