Beiträge von kinzi im Thema „Plus/4 Blackscreen“

    Hat die EPROM PLA irgendwelche funktionale Nachteile? Oder läuf er damit genauso?

    EPROMs sind keine Logikbausteine, die haben ein anderes Schaltverhalten und andere Laufzeiten. Das kann problemlos laufen, muss aber nicht. Es wird dir jeder was anderes erzählen dazu. :smile:

    Für einen Test ist es aber jedenfalls OK.

    ich hatte erst die MT RAMs in Verdacht aber nach der Geschichte hier, könnte es ja auch die PLA sein?

    Nachdem du EPROMs brennen kannst, bau dir ein EPROM-PLA zum Test. Man braucht ein 27C512.

    Ich könnte mir auch ein Diag brennen, aber braucht man dafür nen adaptersockel wie beim alten C64?

    Nein, das EPROM (27128) ist pinkompatibel zum ROM (23128).

    An Pin 18 messe ich diese Signale. Pin 18 ist beim 6523T aber nicht CS sondern RSO. CS ist an Pin 12 und da messe ich das hier (ohne Veränderung):

    Das ist richtig, sorry, es ist "der dritte von rechts" beim 6523 und 6523T, nur hat der 6523T ja nur 29 Pins, daher stimmt die Nummerierung nicht überein.

    CS ist an Pin 12 und da messe ich das hier (ohne Veränderung):

    Dann kommt kein /CS. Spricht für totes PLA.

    Da werde ich mir einen anderen MOS 251641 besorgen müssen.

    Vorsicht, 254641 ist nicht gleich 251641!

    251641-02 = PLA im C16/plus4

    251641-03 = PLA im Paddle

    Bei Polyplay gibt es ein komplettes Paddle ohne 6523T. Ist vermutlich die Variante mit bestem Preisleistunsgverhältnis.

    Das sagt das Testprogramm. Was soll uns das sagen?

    Vermutlich doch eher das PLA.

    Es kann keines der 6523T-Register korrekt angesprochen werden.

    Ich hätte für das PLA einen ungetesteten Ersatz mit GAL16V8.

    Kann den leider nicht testen, weil ich keinen Ersatz für den 6523T habe.

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    Wenn du ein Oszi hast, könntest du am CS-Pin des 6523T schauen, ob sich da beim Testprogramm was tut.

    Wenn ja -> PLA generiert /CS.

    Wenn nein -> defektes PLA wird wahrscheinlicher.

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    Aber warscheinlich PLA in der 1551 defekt.

    Eher der 6523T im Paddle oder der 6523/6525 in der 1551. Die brauchst du nur ansehen. sind sie kaputt.

    Es gibt ein Testprogramm von "crock", um das Paddle und die Verbindung zur 1551 zu testen, das kann dir z. B. sagen, ob der 6523T im Paddle ansprechbar ist (Register setzen/auslesen, usw.).

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    Für die 1551 gibt es einen Ersatz von 6510T und 6523/6525 durch 6502 und 2 x 6522:

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    Man kann auch nur den 6523/6525 durch 2 x 6522 ersetzen, auch da habe ich eine Platine gemacht, aber (noch) nicht veröffentlicht. Funktioniert auch.

    Woher bekommt man denn eine FPGA CPU für den Plus/4 ?

    Es gibt eine Ersatz-CPU mit 6502 und CPLD-Logik:

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    Es gab auch einen FPGA-Ansatz, der ist aber glaube ich auch eingeschlafen:

    Link habe ich gerade nicht greifbar. Gab Prototypen und einen Thread dazu hier vor ein paar Jahren.

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    Für den TED gibt es einen FPGA-Ersatz im Prototypenstadium. Ist aber glaube ich eingeschlafen. Kann man denke ich nicht kaufen.

    Für das PLA gibt es mehrere Quellen:

    • PLAdvanced
    • PLA16V8 von dmantione ( Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. )

    An den Adress- und Datenleitungen messe ich zwar Leben mit dem Oszi, weiß aber nicht was da anliegen muss.

    Eine defekte CPU wirst du kaum mit dem Oszi ausmessen können.

    Mir ist z. B. mal ein 8501 gestorben, dem konnte ich "zusehen". Da war ein Bit des Datenbusses erst in eine Richtung (R ging noch, W nicht mehr) kaputt - da lief das Diag264 noch - und dann schließlich in beide Richtungen, da war dann aus.

    So einen Fehler findest du praktisch nicht mit dem Oszi.

    Es gibt einen Dead Test Kernal (Diag 264), den kannst du auf ein EPROM brennen (lassen) und statt des Kernals einsetzen.

    Zu 80% ist die CPU gestorben, was steht auf dieser (Foto)?

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    OK, Tomaten auf den Augen ..

    8501R1 50/84 - typischer CPU-Todeskandidat.

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