Beiträge von Retrofan im Thema „Wunder der DITHER-Technik“

    Kann mal jemand für doof erklären warum man mit einer Diagonalen arbeitet?

    Ich habe für mich festgestellt, das der Diagonalraster (natürlich je nach Bild) hochauflösender wirkt als z.B. der klassische 4x4 ordered Dither. Vor allem auf CRTs entfaltet er seine Wirkung – auch weil außerhalb der 50%-Rasterung (die genau wie beim Klassiker ein Schachbrettmuster ergibt) weniger spaltenweise Verfärbungs-Artefakte (typisch bei regelmäßigen Mustern) auftreten. Der 2. Grund für diesen Raster war für mich, dass er ein Wenig an klassische Zeichenstile erinnert, weil er einer natürlichen Handbewegung beim Schraffieren folgt.

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Hier ist ein Screenshot der von ALeX programmierten Software, mit der ich verschiedene Raster ausprobiert und erzeugt habe:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Bei (den damaligen) C64-Grafik-Konvertern wurde das Rastern eher stiefmütterlich behandelt und da sollte Gracon viel mehr Optionen bieten.

    Bei diesen Bildern wird eine interessante Dithertechnik verwendet, die zumindest ich ich bei noch keinem anderen C64-Bild gesehen habe.

    Im Zuge einer "Wunschliste" für eine neues Konvertierungsprogramm habe ich mir für eine spätere Version eine ähnliche Dithermöglichkeit gewünscht.

    In Gracon haben wir unterschiedliche Rastertechniken integriert, um künstlerische Effekte/Techniken nachzubilden. Eine davon ist ein Diagonal-Raster, entweder in nur einer Richtung oder in beide (Kreuzraster). Ich musste eine Zeit lang in alten Bilderordnern (von 2007) suchen, bis ich konvertierter Bilder wiederfand, denn entgegen meiner Erinnerung lagen sie nur als Koala-Bilder (.koa) vor und nicht als PNG. Hier zwei Ergebnis aus dem Mac-Preview:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen. Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Nach meiner Erinnerung basiert das auf einem von mir erstellten 4x4-Raster. Mit ungeraden Anzahlen hatte Gracon manchmal Probleme.