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Beiträge von Asklia im Thema „Reparatur CBM 8050“
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Bleibt noch immer der Trafo, der am Rande seiner Fähigkeiten vor sich hin brummt...
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Die Linearregler müssen jede höhere Spannung in Wärme umsetzen. Ich sehe nicht, warum das dann besser sein sollte.
Hingegen wird der Trafo ebenfalls wärmer und brummt mal ganz gerne bei höheren Spannungen. Immerhin war der ja mal für 220 Volt (inklusive Toleranz) gebaut und nicht für 230 Volt.
Dem Schaltregler wäre es egal, ob der eine höhere Spannung (innerhalb seiner Spezifikation natürlich) bekommt. Der wandelt das einfach um; unabhängig von der Eingangsspannung.
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Den Trafo hast du bestimmt auch umgestellt? Von 220 auf 240 Volt?
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Viel Glück! Und schön, dass du uns hier auf dem laufenden hälst. Ich lese sehr gerne über diese Reparaturen; man kann daraus eine Menge lernen.
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Das wäre aber recht ungewöhnlich, wenn aufgrund der Trafo-Umstellung die Drives nun nicht mehr formmatieren wollen. Auf dem Digitalboard werden die Spannungen 5 und 12 Volt ja mit den dicken Längsreglern geregelt. Solange da noch 5 nd 12 Volt herauskommen, sollte das Laufwerk davon nichts mit bekommen.
Das wäre jetzt wirklich überraschend, sollte die 12 Volt Spannung (unter Motorlast?) absinken und die Drehzahl dann in der Folge abweichen. Habe bei den Floppylaufwerken selber "nur" eine 1541, 1001, 3040 und 8250LP umgestellt: Da war alles noch im grünen Bereich.
Der Austausch der Längsregler gegen Schaltregler spart ca. 40-50% Verlustleistung; die hat (oder hätte) der Trafo dann wieder als Reserve. Der dicke Glättungskondensator für die 12 Volt ist natürlich auch 40 Jahre alt und wäre eine Überprüfung wert. -
Die Umstellung für den Trafo macht bei Schaltreglern eher weniger Sinn, da dann die Ströme steigen. Sinnvoll ist das bei Verwendung von Linearreglern, wenn deren Eingangsspannung abgesenkt werden kann. In diesem Fall sinkt die abgegebene Verlustleistung.
Dem stimme ich nur bedingt zu: Hier geht es nicht um den nachfolgenden Regler (welcher Art auch immer).
Bei der Umstellung geht es um den Trafo selber: Die waren mal für 220 Volt gebaut. Bei 230 Volt werden die wärmer und brummen ganz gerne mal (mehr). Mit der Umstellung auf 240 Volt werden die nun mit kleinerer Ausgangsspannung betrieben. Und zugleich ein kleines bisschen weniger Verlustleistung am Trafo selber. -
Korrektur: Ich habe auf die Sekundärseite geschaut. Wenn man richtig guckt wird man fündig:
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Und genau diese Anschlüsse 2-4-6 sind unter dem Abschirm- oder Schutzblech.
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Das who-is-who kann man ausmessen. "Grosser Widerstand" von vielleicht 10 Ohm ist die 220 Volt Wicklung. Ca. 2 Ohm ist 220-240. Und vielleicht 12 Ohm sind dann Common-240.
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Vermutlich unter dem Blechdeckel sind die 220/240 Volt Anschlüssd des Trafos. Drei Kabel: Meist, aber nicht immer, dreifarbig. Oft schwarz, weiss, rot. Davon sind zwei angeschlossen: Common und 220. Der frei und natürlich isolierte Draht ist für 240. Der wird statt dem 220 Vomt Draht angeschlossen. Dieser wird natürlich hinterher isoliert.
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Das sieht dann so aus:
Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
Und auch der Trafo - den man von 220 auf 240 Vont unstellt - verbraucht nur noch die Hälfte der Leistung. Und wird seinerseits auch weniger warm.