Beiträge von kinzi im Thema „C128D Netzteil Problem“

    Dann ist das ...

    Hier messe ich 4,89V= am 5V= Anschluss und 11V~

    ... OK (aber tendenziell etwas wenig) und das ...

    und 11V~ am 9V~ Anschluss.

    ... zu viel, aber nicht schlimm.

    Das Netzteil war in den 80ern für 220 V ausgelegt, mittlerweile haben wir 230 V, Differenz +4,5%. Die 230 V ihrerseits haben eine Toleranz von +/- 10% WIMRE, es könnten also bis zu 253 V sein (müsste man in deinem Fall nun messen).

    Will heißen: Die 9V-Seite hat ihrerseits dadurch heutzutage mindestens 4,5% (ca. 0,5 V) mehr Spannung. Sämtliche Netzteile, die ich in Händen hatte, liefern mehr als 9 V AC. Ist auch klar, die 9 V sollen sie bei Nennleistung bringen - und "Nennleistung" wird ohne angeschlossene Peripherie im C128 ganz sicher nicht erreicht, da wird nur der SID versorgt, und der braucht einige 100 mW.

    Weiters ist das ja nur ein Trafo - ich kann mir kaum einen Fehler vorstellen, wo ein Trafo plötzlich zu viel Spannung abgibt. Das müsste schon einen primärer Windungsschluss sein - unwahrscheinlich.

    Ergo: 11 V AC passt.

    Vermutlich bin ich blind, aber wo ist der poti? :)

    Geraten: Da.

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    die 11V~ sind im Leerlauf gemessen? dann ist das völlig okay.

    Richtig.

    die 4,89V im Lerlauf wirken wenig, aber nicht problematisch wenn die stabil sind.

    Für einen C128 eher zu wenig. Der ist bei Unterspannung gern zickig.

    Die Toleranzgrenze ist 4,75 V, aber natürlich im Gerät.

    Leerlaufspannung am Netzteil ist beim C128 5,1 biv 5,2 V.