Alles anzeigenDie sind für A13, A14, A15.
Ein 2764 hat nur A0..A12. Wenn man nun ein größeres EPROM einsetzt, kann man zwischen mehreren "Bänken" (= verschiedenen Betriebssystemen) umschalten. Das passiert mit A13, A14, A15 (so vorhanden). Die Pins, die A13, A14, A15 führen, haben bei den "kleineren" EPROMs, wo sie (teilweise) fehlen, andere Aufgaben bzw. sind "NC". Daher ist das unter Umständen egal, wenn da gar nichts anliegt. Siehe:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Bei 2764 sind diese Pins: 26 = NC, 27 = /PGM, 28=Vpp. Diese dürfen offen bleiben.
Beim 27256 sind das 26 = A13 und 27 = A14. Diese dürfen nicht floaten, sondern gehören auf definierte Pegel. Das machen die Pull-Ups, die legen grundsätzlich mal alles auf "1". Mit den Brücken gehen GND hat man dann Auswahlmöglichkeiten für mehrere 8K-Bänke (maximal 8 bei einem 27512).
Jetzt klarer?
Ich hab extra das Datenblatt für den 2364 und den 2764 nebeneinandergelegt und auf dem Platinchen die Leitungen ausgeklingelt. Trotzdem war das irgendwie anders verdrahtet, als ich es mir nach dem Datenblatt gelegt hätte. Aber dann einfach probiert, ging ja.
Ich muss mir demnächst nochmal in aller Ruhe ansehen, was ich eigentlich gemacht hab. Heute sollte einfach nur ein Ergebnis her ![]()
Früher hiess es immer, man solle die "NC" unter keinen Umständen ins Platinenlayout als Stützpunkte oder ähnliches einbauen. Ist hier aber sicher egal ![]()
Das nächste Bauprojekt wird dann eine Speichererweiterung oder eine Final Cartridge![]()
Bei den Adapter-Platinen empfiehlt es sich noch, alle Pins vor dem Verlöten bündig zur Platine abzuschneiden und dann erst zu verlöten, das macht das Löten einfacher, und außerdem sieht es auch cooler aus.
Ist mir hinterher auch aufgefallen ![]()
Naja, das wird wohl nicht die letzte dieser Platinen gewesen sein. Die fürs Kernal werde ich schonmal vorbereiten und irgendwann wird man sicher mal gefragt nach solchen skills.