Beiträge von Ruudi im Thema „Upscaler für C64“

    Und zur eigentlichen Frage:

    Reines HDMI erfordert viel externen Wandlungsaufwand (und somit Zusatzkosten und Komplexität) und liefert oft dennoch nicht die besten Resultate, daher meine Empfehlung:

    Es gibt (Marken-)TFTs mit eingebautem Videoeingang resp. TV-Tuner in so ziemlich allen Größen, die können üblicherweise auch recht gut mit dem S-Video oder wenigstens Composite-Video des C64 & Co. umgehen. Da ist es eigentlich fast egal, ob die primär als TV oder Monitor beworben werden, Hauptsache analoger Videoeingang, am Besten natürlich S-Video im Falle vom C64 & Co., die das auch ausgeben können. (war damals noch eher unüblich, Composite oder RGB war angesagt)

    Mit der Bildschirmgröße sollte man es bei der geringen Auflösung von C64 & Co. nicht übertreiben (es sei denn man hält entsprechend Abstand), 14" sind schon ok, mehr als 22" finde ich persönlich absolut unpassend, da sind einzelne Pixel dann schon sehr dominant und selbst klein Farbsäume wirken sehr lästig.

    Wenn Kanten überzeichnet wirken oder die Farben sehr unnatürlich, dann zuerst Pegel prüfen, weniger ist oft mehr und/oder besseres, geschirmtes Kabel verwenden.

    Habe sowohl mit Samsung als auch JVC hier gute Erfahrungen gemacht, aber sogar ältere TFTs aus der Anfangszeit der flachen TVs und NoNames liefern oft erstaunlich gute Resultate (habe z.b. in meiner Werkstatt zwei alte "all in one" 19" TFTs von "odys" mit Tuner und DVD-LW, sowie Eingängen für VGA, Composite, Scart und TV-Antenne, an denen laufen so gut wie alle Computer der pre-hdmi-Ära, egal ob VGA, CGA (= composite), RF oder eben Commodore S-Video (über Scart). Alte 4:3 Monitore haben natürlich einen Vorteil bei der Geometrie, sprich stellen das Bild meist nativ schon unverzerrt dar, weitere digitale und somit Unschärfe erzeugende Stauchung etc. ist nicht notwendig und die Bildschirmgröße wird voll genutzt.

    Ausserdem gab und gibt es auch immer wieder reine Computer TFT-Monitore mit VGA-Eingang, die dennoch auch 15.625 KHz hor. 50Hz vert. darstellen können, sprich nach Wandlung von Composite auf RGB mit dem Signal des C64 klarkommen.

    Testweise kann man dazu das composite-Signal auf dem Signaleingang für Grün (und eventuell Sync separat zusätzlich) einspeisen, denn der ist meist auch in der Lage, Sync mit auszuwerten (da gerade hochwertige Workstations früher Sync on green machten), wenn dann ein unverzerrtes Schwarz-Grün-Bild entsteht, lohnt eine kleine Bastelei, die FBAS nach RGB wandelt und von der zig Varianten im WWW sowie in älteren Fachzeitschriften wie Elektor, Elrad, oder den Heimcomputermagazinen veröffentlicht wurden. Diese nutzen allesamt einen Typ von IC, der auch im Röhren-Color-TV die Wandlung vornimmt, da die Bildröhre selbst auch nur RGB versteht :wink: und ist deutlich einfacher und günstiger als ein "echter" Scandoubler oder Upscaler und erzeugt in Summe weniger Latenz.

    Dringende Empfehlung: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Dringende Empfehlung an die Berliner Jungs: Weniger saufen (das Bier auf dem Foto der Homepage spricht Bände...), mehr denken, bevor man kompletten Blödsinn verzapft:

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    Ein Audioverstärker, egal wie alt oder neu, der GLEICHspannung verstärkt, der würde binnen Minuten jeden angeschlossenen

    Lautsprecher ruinieren, sprich zum Zigarettenanzünder umfunktionieren, da übliche, magnetische Lautsprecher nur Wechselspannung

    vertragen, bei Gleichspannung wird die Erregerspule heiß, sehr sehr heiß und dann brennt entweder die Spule durch oder gar die Membran des Lautsprechers ...

    Daher sind sämtliche Audioverstärker über Kondensatoren eingangsseitig wechselstromgekoppelt und ausgangsseitig auch oder aber bei Gegentakt- oder noch

    komplexerem Schaltungsaufbau andersweitig gegen Gleichspannung am Ausgang gesichert.

    Ältere Verstärker aus den späten 60ern bis Mitte 1980er (und natürlich sämtliche Billigware bis heute) können aber durchaus im Fehlerfall Gleichspannung an die Lautsprecher liefern und diese damit schrotten.

    PS: Sieht man, dass die Membran eines oder aller Lautsprecher beim Einschalten des Verstärkers nicht nur kurz zuckt (Einschaltknacken) sondern sich bewegt und dann -ohne Aussteuerung dauerhaft in anderer Lage (weiter draussen oder drinnen je nach Polarität) verbleibt, dann ganz schnell den Verstärker ausschalten und erst nach Instandsetzung wieder einschalten. Wenn die Lautsprecher dann mit reinem Ton angesteuert nicht rasseln, kratzen oder "sägen" und bei (ebenso kurzzeitiger!) Messung noch den aufgedruckten Ohm-Wert aufweisen, dann hat die Spule überlebt, wenns heiser klingt, dann wurde der Schutzlack zu heiß und löste sich und bildete Luftblasen, die dann am Magneten oder der Führung anstehen und das Geräusch erzeugen!