Mit dem MBM2716, den ich hier noch liegen hatte, funktioniert es nach einmaliger Programmierung einwandfrei - auch ohne die Pulldown-Widerstände. Ein zweiter 2,2K Pulldown an Pin 18 hat allerdings bei den anderen 2716 Roms nichts gebracht. Bei Gelegenheit probiere ich, da nochmal "drüberzubrennen". Der MBM2716 und der 2716 von AMD funktionieren, egal ob mit oder ohne Pulldowns.
Posts from ralf02 in thread "Unbekannter DCF77 - Einschub"
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Alles klar, werde ich heute abend probieren. Ich habe noch ein weiteres MBM2716 gefunden - mal sehen ob es damit läuft.
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Ich habe ja mehrere von diesen Karten und von einer anderen Karte das Eprom probiert (AM2716-10C) - damit funktioniert es.
Mit einem 4.7K komme ich schonmal auf 4 Volt. Mit 2.2K sind es 0.36 Volt. Die ganz rechte 7-Segment Anzeige leuchtet jetzt sehr hell "8".
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Wie ist den der Pegel ohne gesteckten Chip?
0,03V - also scheint es der 4042 tatsächlich nicht zu schaffen, den Pin 20 auf low zu ziehen ?
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Pin 20 hängt an Pin 8 vom 4011 und Pin 1 vom 4042:
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Ich lege einfach mal eine Brücke nach GND .... das ändert leider nichts.
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Welchen Pegel haben Pin 18 #CE, Pin 20 Please login to see this link. und Pin 21 Vpp?
Ich tippe auf Pin 21 der beim MBM2716 egal ist beim TMM323D auf 5V muss.
Pin 18 und 20 sollten <0,8V sein.
Der TMM323D-1 ist mit 350ns angegeben.
Ein M5L2716K sollte funktionieren von dem gibt es zwei Typen mit -65 der ist super langsam 650ns und ohne Endung der hat 450ns.
Ich sehe keinen Grund warum es mit den Alternativen nicht klappt.
Wenn man mit dem Multimeter keinen Unterschied feststellen kann wäre es an der Zeit zu schauen ob man mit einem Oszilloskop etwas sieht wenn nicht bleibt nur der Logicanalyzer um zu sehen wo die Abweichung liegt.
Vielen Dank für die Hinweise.
Pin 21 liegt direkt an 5V. Beim MBM2716 sind die Pegel:
Pin 18: 1.847V
Pin 20: 0.63V
Beim M5L2716K (ohne Endung, also 450ns)
Pin 18: 2.96V
Pin 20: 5.05V
Beim TMM323D
Pin 18: 0.88V
Pin 20: 5.04V
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Ich wollte jetzt überprüfen, ob das wirklich mit dem 2732 statt des 2716 Eproms funktioniert. Es funktioniert nicht. Dann habe ich probiert, das vorhandene ROM (MBM2716) auszulesen und in ein anderes ROM zu kopieren (TMM323D-1 = 2716 kompatibel) - funktioniert auch nicht (Anzeigen bleiben dunkel). Auch in einem anderen Eprom (M5L2716K) funktioniert es auch nicht: Die 7-Segment Anzeigen leuchten nicht, offenbar läuft das Programm nicht. Ich habe den Inhalt des originalen Eproms mehrfach mit den beiden neu gebrannten Eproms verglichen, sie sind identisch. Das Programm / Firmware funktioniert aber nur mit dem MBM2716. Wie kann das sein ? Der Inhalt ist gleich und die Eproms sind pinkompatibel.
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Ich habe jetzt noch ein paar abschließende Verbesserungen an der Schaltung vorgenommen: Alle ICs haben 100nF Abblockkondensatoren erhalten. Ohne die kam es ab und zu vor, dass nach einigen Minuten das Display angefangen hat zu Flimmern. Statt dem schwer programmierbaren 2716 (25 Volt) kann auch ein 2732 eingesetzt werden, in dem das 2K Rom einfach verdoppelt wurde.
Damit sind die Instandsetzungen und der Nachbau erfolgreich abgeschlossen
. Vielen Dank nochmals allen Beteiligten für die Hilfe ! 
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Was mich jetzt sehr interessieren würde, die Software zu dekodieren. Ich habe sie mal im Anhang beigefügt.
Gibt es einen möglichst einfachen CDP1802 - Disassembler für Windows mit GUI ? Wenn ich danach google, gibt es zwar einige Treffer, aber ich habe keinen gefunden, mit dem ich klarkomme .....
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Die originalen Platinen belasse ich natürlich so wie sie sind. Aber es macht mir einfach Spaß, die Schaltung zu zeichnen und nachzubauen, dabei interessiert mich insbesondere der Digitalteil mit dem CDP1802. Ich hab das mal nachgebaut:
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Das Kabel links geht zum DCF77-Modul, rechts oben zum Taster für die Datum / Wochentagumschaltung und recht unten die Stromversorgung.
Loeter : Viel Spaß auf Bornholm! Ich war auch viel in Dänemark zum Angeln (Hvide Sande, Langeland) - bis es dann keine Fische mehr gab .....
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Ich habe die Schaltung mal entsprechend geändert:
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Der Analogteil bis auf den LM324 ist weggefallen. Außerdem sind die beiden 4076 unten für den Betrieb der Uhr nicht notwendig und daher weggefallen.
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Mittlerweile habe ich die gesamte Schaltung nachgezeichnet:
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Ich denke den Empfangsteil mit dem kaum beschaffbaren Quarz inkl. TCA440 und TAA761 kann ich weglassen und durch ein kleines DCF77-Empfangsmodul ersetzen.
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Ich habe mich mal wieder mit der ZERA DCF77 Uhr beschäftigt und den Analogteil der Platine nachgezeichnet:
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Ich versuche ja immer noch, die Schaltung vollständig zu "entschlüsseln" und irgendwann einmal den Digitalteil mit der CDP1802 CPU nachzubauen. Ein großer Teil des Analogteils kann sicherlich entfallen und durch ein Standard DCF77-Modul ersetzt werden. Der Ausgang des Moduls könnte dann an Pin 13 des LM324 eingespeist werden. Dadurch würden der TAA761, der TCA440 und der nicht mehr zu beschaffende große 77,5 kHz Quarz entfallen.
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Eine Sache war mir noch eingefallen: Möglicherweise initialisiert die 1802 einfach nicht richtig und das ist der Grund warum das Programm nicht startet. Die Zustände LOAD, RESET, PAUSE und RUN werden über die Control Lines Clear und Wait wie folgt gesteuert:
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Wait liegt direkt an 5 Volt. Clear ist mit einem 4049 verbunden. Im Betrieb liegt diese Leitung auf H, sodass der Modus RUN aktiv ist. Ich vermute beim Einschalten zieht die 4049 die Clear Leitung kurz auf L, sodass ein RESET ausgelöst wird. Ich habe den Reset einfach "von Hand" mit einem Kabelchen gegen Masse ausgelöst. Der Reset funktioniert auch (Anzeigen gehen aus), aber das Problem bleibt bestehen ....
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Ich habe mal gemessen, hier am CS der Rams (bei beiden identisch):
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Und CE beim Eprom:
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8-15. Datenbus (an allen Bits gleiches Signal):
Das sieht so aus als ob da nichts wäre was Daten auf den Bus legt, was natürlich erklären würde warum die CPU nichts sinnvolles macht.
Danke für den Hinweis. Die Daten können ja nur vom RAM (MWS5114) oder vom Eprom (MBM2716) kommen. Ich prüfe mal die Aktivität an deren CS bzw. CE Pins (CS = Pin 8 des MWS5114 und CE = Pin 18 des MBM2716). Datenblätter von RAM, Eprom und 1802 anbei.
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Heute habe ich die Fasssungen von CPU, Eprom und den beiden Rams inspiziert und mit exakt passendem Silberdraht "gereinigt". Außerdem alle Leiterbahnen zwischen diesen ICs geprüft und die Beine der ICs mit feiner Feile ein bischen "angeschliffen". Hat alles nichts geändert.
Ich habe jetzt mal die Spannungen / Signale an allen 40 Pins der CPU gemessen:
1. 0,8 VDC
2. 5 VDC
3. 5 VDC
4. 0
5. 0
6. 5 VDC
7. 262,144 kHz
8-15. Datenbus (an allen Bits gleiches Signal):
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16. 5 VDC
17-20. 0
21. 3.5 VDC
22-24. 0
25. MA0 1.5 VDC
26. MA1:
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27-32. MA2-7 1.5 VDC
33+34. (beide gleiches Signal):
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35. 5 VDC
36. 5 VDC
37. 5 VDC
38. NC
39. Takt:
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40. 5 VDC
An sich müsste die CPU doch arbeiten ? CPU, RAM, Eprom sind getestet .... was könnte ich noch probieren ?
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Ich habe mir gerade nochmal die Schaltung des Cosmac ELF angeschaut - eigentlich müsste das Programm ja allein mit CPU, Eprom und RAM laufen ? Dann könnte ich mich erstmal auf die Verbindungen / Kontakte zwischen diesen 4 ICs konzentrieren.
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So ich habe mal die CPU in einer anderen Platine getestet, damit funktioniert die Uhr. Die CPU ist also in Ordnung. Mit dem Eprom aus der defekten Uhr läuft die an sich funktionierende Uhr nicht (alle Anzeigen bleiben dunkel). Mit dem "guten" Eprom aus der funktionierenden Uhr ändert sich bei der defekten Uhr aber auch nicht viel, außer dass bei MA0 und MA1 nunmehr Aktivität ist und die rechte 7-Segment-Anzeige jetzt ein "E" zeigt.
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Aber ich würde zuerst mal nur dieses Umschaltbit sowie die /CS resp. /CE oder /EN Leitungen von ROM, RAM(s) und eben auch den I/O-Chips, also allem, was irgendwie auch am Datenbus hängt anschauen, das muss alles regelmäßig mal angesprochen werden, d.h. low werden, wenn es wie oben gezeigt Low-Active-Signale sind. Manche bausteine haben auch mehrere dieser Anschlüsse und selbst Kombinationen mit High-Activ sind nicht ungewöhnlich, siehe auch die MOS Bausteine wie 653x oder auch die ROMs dort.
Ich habe jetzt erstmal am Datenbus der CPU gemessen, alle 8 Bits liegen im Gegensatz zu einer früheren Messung, wo dort noch Aktivität war, nun statisch auf 1,9 Volt. Die I/O Control Lines N0, N1 und N2 liegen auf 0 Volt. Am Adressbus liegt auf allen Leitungen ein "Rauschen" mit ca. 1 Volt Amplitude bis auf MA1, dort ist ein halbwegs rechteckiges Signal mit 5 Volt Amplitude.
Vielleicht hat die CPU (nunmehr) einen Schaden ? Ich prüfe sie mal in einer funktionierenden Platine.