Posts from kinzi in thread "Unbekannter DCF77 - Einschub"

    Ich würde sagen. das ist am Symptom herumgedoktert ...

    Es muss einen Grund haben, warum die Impulse zu lang sind.

    Ich würde schätzen, der 100mS Impuls ist 140mS lang und der 200mS 245mS.

    Wenn ich das richtig sehe, sind die 115 und 220 ms lang.


    [edit]

    Der kurze Impuls ist bei der "guten" Version auch 110 ms lang laut Oszi-Bild.

    Ich würde eher vermuten, da ist zu viel HF im Signal.

    Tiefpass-Problem könnte doch stimmen, aber nicht wegen Impulsverlängerung, sondern wegen mangelhafter Filterung.


    [/edit]

    Da wird mit Sicherheit irgendwo nen Tiefpass im Signalweg sein. Nicht, dass der die Impulse verfälscht.

    Ich habe jetzt die Impulse auf der "schlechten" Platine gemessen. 100mS:

    und 200mS:

    Ich würde schätzen, der 100mS Impuls ist 140mS lang und der 200mS 245mS. Während ich die 40 Pins des 1802 durchgemessen hatte (keine besonderen Abweichungen feststellbar), war das Zeigsignal plötzlich da (vielleicht nach ca. 10 Minuten). Also liegt es wohl an den abweichenden Impulslängen. Ich weiß gar nicht ob es bei dem LM324 einen Tiefpass gibt, aber es gibt ja das LC-Filter vor der Gleichrichterdiode am Ausgang des TCA440. Wenn dort die Spule verdreht ist und die Resonanzfrequenz des Parallelschwingkreises verschoben ist, könnte doch die Flankensteilheit abnehmen und somit die Impulse länger werden ? Ich werde also versuchen, mit der Spule die Impulslänge einzustellen.

    Hmmm ... das würde mich jetzt wundern, wenn da der Tiefpass schuld wäre.

    Vielleicht ist die Beschaltung des 324 schuld, der macht ja eine Hysterese - eventuell stimmen da die Schaltpunkte nicht, dann wird der Impuls breiter.

    Dann am Pin 14 bei beiden Platinen den Pegel vergleichen. Am besten mit Oszi.

    Die LED-Ansteuerung glaube ich nicht ganz. Der Collector geht eher auf die anderen Collectoren als die Basen.

    Da reichen aber ca. 5 V oder auch weniger an Pin 14, damit die LED leuchtet. Bei der CPU könnte das auch mehr sein, bei CMOS normalerweise 70% von UB. Wenn sie mit 10 V läuft, wären das 7 V. möglicherweise ist da das Problem.

    Zeichne mal genau raus, wie die LED und der CPU-Eingang am LM324 angeschlossen sind.

    Vielleicht braucht die CPU einen Pull nach VCC und GND, die LED aber nur einen Pull nach GND (Widerstand von Anode zu VCC). Möglicherweise hat die Versorgung am LM324 was, ist vielleicht "aus der Mitte" oder an seinem Eingang stimmt was nicht mit der AP-Einstellung eines Einganges.

    No prob bro. :biggrin:

    Mache ich dauernd so. :rolleyes:

    Heute habe ich die 4 BC 547 im Analogteil ausgewechselt - keine Änderung. Danach blieb als einzige Möglichkeit nur noch der TCA440 als Fehlerursache übrig. Wenn nach dessen Austausch die LED immer noch dauergeleuchtet hätte, wäre ich mit meinem Latein am Ende gewesen. Aber: Nach dem Austausch des TCA blinkt die LED nun dauerhaft schön gleichmäßig im Sekundentakt.

    Allerdings erfolgt auch nach 5 Minuten keine Dekodierung (normalerweise erfolgt die Dekodierung nach 2:30 - 2:40 Sekunden). Ich habe dann erst das ROM, dann die 1802 von der guten Karte eingesetzt - keine Änderung. Gegenprobe mit ROM und CPU von der schlechten Karte: Nach 2:30 Sekunden wird die Zeit angezeigt. Wo und wie könnte ich weiterprüfen ? Die gesockelten Rams MWS5114 hatte ich mit dem RetroChipTester schon geprüft - sie sind okay.

    wie alt ist die Firmware? Früher war in den ersten 20 Bit nur 0 Bits enthalten...seit einigen Jahren ist dort WetterInformation drin. Das führt zu Problemen mit älteren Dekodern, die 0 erwarten

    Sind die ROM Inhalte identisch? Evtl. ist das durchgestrichene das Problem?

    Nachdem "in der guten Karte" die "schlechten CPU und ROM" zur Decodierung führen (so lese ich das zumindest), muss es an der "schlechten Karte" liegen.

    Wo und wie könnte ich weiterprüfen ?

    Wo ist die LED angeschlossen?

    Wenn am µC -> aufbereitetes Signal erscheint dort -> irgendein Software-Fehler oder im Digitalteil.

    Wenn vor dem µC -> aufbereitetes Signal erreicht den µC nicht.

    Vergleichsmessungen anstellen mit dem Oszi - du bist ja in der wunderbaren Lage, eine funktionierende Blaupause zu haben.

    Ich weiß gar nicht, ob da wirklich etwas schwingt. Die ca. 90 kHz (Anzeige am Oszi) die ich da mal an Pin 7 des TCA440 gemessen hatte, habe ich heute auch beim "guten" Empfänger gemessen. Amplitude beim guten Empfänger 0,8 Volt, beim nicht funktionierenden 0,4 Volt. Ich werde als nächstes die BC547 austauschen. Wenn das nichts ändert, kommt der TCA440 dran.

    Na dann vergleich die beiden Module Schritt für Schritt, wenn das Signal der Frequenz nach gleich ist. (Ich dachte, du hättest beim "guten" 77,5 kHz gemessen?) Irgendwo wird dann die Amplitude zu klein sein, da ist dann vielleicht ein Koppel-C schuld. Oder ein Transistor, ja.

    Dann wird vom TCA440 ja nur der "ZF" - Verstärker (Eingang Pin 12 und Ausgang Pin 7) genutzt. Ich werde mal das Eingangssignal (Pin 12 des TCA440) bei beiden Platinen vergleichen.

    Ja, sieht so aus. Und der TAA765 ist der Preamp am Eingang.

    Wenn da nun 90 kHz statt 77.5 kHz "daher" kommen, dann ist entweder auf der Platine selbst ein starkes 90 kHz Störsignal, z. B. eine Schwingung, oder irgendwas in der Nähe mit 90 kHz (Schaltnetzteil, etc.) wird "empfangen". Das müsste dann aber beim anderen Einschub auch so sein.

    Ich sag's nochmals: Bitte schauen. ob die Versorgung überall sauber abgeblockt ist. HF-mäßig liegt Vcc normalerweise auf GND, durch kleinere (Gegend 100 nF) und größere Cs (Elkos).

    Wenn nicht, könnte das die Ursache für die Schwingung sein,

    Wo geht der Quarz hin?

    Kommt da DCF77 her?

    Dann würde das Sinn ergeben, der dient dann als Filter.

    Am Ausgang sieht man der von mir vermuteten Tiefpass bzw. Gleichrichter. Dort sollte nur noch "0" und "1" rauskommen.

    So wie das aussieht, wird der Mixer gar nicht verwendet.