Beiträge von Snoopy im Thema „wer war Karl Stone (Commodore)“

    Wäre vielleicht eine Idee für ein "neuartiges Museum" ... "Hier dürfen Sie auch anfassen und spielen!"

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Da kann man das übrigens :thumbsup:

    Macht Spaß da mal durchzugehen. Die haben von den frühen Anfängen der Computer über auch betippbare C64, Atari, diverse Nintendo-Konsolen bis zu modernen Spielesystemen mit VR-Brillen fast alles zum ausprobieren :D

    Also falls man mal in Dortmund ist, kann ein Besuch nicht schaden. Daneben gibt es auch ein kleines Café und es gab letztes mal ein Regal mit 64ern für kleines Geld :)

    Danke für den Hinweis, das Museum klingt wirklich interessant!

    Die Beschäftigung mit alten Computern und Spielkonsolen nimmt in den letzten Jahren immer mehr zu. Das liegt auch an der emotionalen Bindung, die viele Menschen mit ihren ersten Computern (Heimcomputern) und Spielkonsolen hatten. Viele gaben ihren Commodore 64 oder Schneider CPC ab und freuen sich heute, wenn sie mit ihnen wieder in Kontakt kommen und mit Pong-Konsolen und Atari 2600 wieder spielen können. Der Grund dafür liegt auch in der Einfachheit der Systeme, die sich heute viele zurückwünschen. Wie schon Khalil Gibran sagte: „Was man als Kind geliebt hat, bleibt im Besitz des Herzens bis ins hohe Alter.“


    Und es zeigt auch ganz klar, dass der C64er & Co eine "Kindheitssache" unserer Generation ist. Alle folgenden Generationen können gar nicht mehr diese "Kindheitsliebe" dazu haben. Es wird definitiv ein anderer Umgang mit den Geräten sein.

    Wenn ich eine so große private Sammlung hätte und ich den finanziellen Wert dahinter sehe, dann würde ich diese nach und nach reduzieren und versuchen, sie zu Geld zu machen. Oder sie eben einem Museum zur Verfügung zu stellen, die die Geräte entsprechend präsentiert und einem Publikum verfügbar macht.

    Ich habe meine großen Zweifel, dass die Nachwelt ein Interesse an tausenden von C64 haben wird. Wer sollte sich in diesem Umfang dafür interessieren, wenn kein persönlicher Bezug dazu da ist? Realistisch gesehen, wird hier "nach uns" ein Großteil dem Wertstoffhof zugeführt werden.

    Wer eine Sammlung (egal von was) weiterhin als Sammlung erhalten möchte, der kann sie einem Museum vermachen, wenn er sich nicht mehr selbst darum kümmern kann.

    Das halte ich für eine der sinnvollsten Wege, Kulturgut für die Gesellschaft zu erhalten.

    Grundsätzlich ja. Aber mal ehrlich: Wieviele Museen braucht man, um 20 C128 auszustellen? 20, oder? Gibt's so viele Computer-Museen? :D

    Ich will damit sagen: Man kann kein Museum hinstellen, in dem reihenweise 1541er stehen.

    Es braucht auch keine 20 C128, um der Nachwelt dieses Stück Kulturgut näher zu bringen. ;)

    Mal ehrlich: Der C64 war ein Spielzeug, das Millionenfach verkauft worden ist. Und selbst heute existieren sicherlich noch mehrere 10.000 C64 in irgendwelchen Kellern und privaten "Sammlungen". Allein hier im Forum kommen wir locker auf tausende Geräte, wie Umfragen dazu hier schon gezeigt haben. Der C64 und sein Zubehör ist, von einigen "Exoten" mal abgesehen, durchschnittliche Alltagsgebrauchsware, für die ich jetzt keinen besonderen Schutzstatus sehe (wir Fans, die das zu Lebzeiten erlebt haben, sehen das natürlich etwas anders). Wenn 90% davon recycled wird, dann bleiben immer noch genug Geräte, um der Nachwelt "das Original" zu präsentieren und zur Verfügung zu stellen, wenn diese auch im angemessenen Rahmen präsentiert und aufbereitet werden (z.B. im Museum).

    Die weit größere Möglichkeit, dieses Wissen und diese Technik auch für die kommenden Generationen zu erhalten sehe ich eh in der "virtuellen Welt", sprich Emulatoren (off- und online) und gute technische Dokumentationen. Das können sich auch in 200 Jahren die Leute noch interessiert zu Gemüte führen und damit herumspielen, auch wenn der letzte "echte C64" wohl nicht mehr anzuschalten sein wird.

    Die Kulturgeschichte der Menschheit besteht aus der "Geschichte dieser Kultur" und nicht "wir heben alle 10 Millionen Alltagsgeräte auf". :)

    Wer eine Sammlung (egal von was) weiterhin als Sammlung erhalten möchte, der kann sie einem Museum vermachen, wenn er sich nicht mehr selbst darum kümmern kann.

    Das halte ich für eine der sinnvollsten Wege, Kulturgut für die Gesellschaft zu erhalten.