Beiträge von 64k_or_64bit im Thema „wer war Karl Stone (Commodore)“

    Wäre vielleicht eine Idee für ein "neuartiges Museum" ... "Hier dürfen Sie auch anfassen und spielen!"

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Da kann man das übrigens :thumbsup:

    Macht Spaß da mal durchzugehen. Die haben von den frühen Anfängen der Computer über auch betippbare C64, Atari, diverse Nintendo-Konsolen bis zu modernen Spielesystemen mit VR-Brillen fast alles zum ausprobieren :D

    Also falls man mal in Dortmund ist, kann ein Besuch nicht schaden. Daneben gibt es auch ein kleines Café und es gab letztes mal ein Regal mit 64ern für kleines Geld :)

    Das ist cool! Vielen Dank für den Tip! Falls ich mal nach Dortmund komme ...;) Gleich notiert.

    Wer eine Sammlung (egal von was) weiterhin als Sammlung erhalten möchte, der kann sie einem Museum vermachen, wenn er sich nicht mehr selbst darum kümmern kann.

    vs.

    Es braucht auch keine 20 C128, um der Nachwelt dieses Stück Kulturgut näher zu bringen. ;)

    Zuerst die ganze Sammlung zum Erhalt einem Museum schenken, das dann 90% davon wegwirft oder im Keller verschwinden lässt. Ich halte das für einen Widerspruch. Damit erhält man die Sammlung nämlich gerade nicht. Aber ich habe auch nicht für sinnvoll erachtet, das überhaupt zu tun. Das war nur der Vorschlag, der von Dir kam. Ich hab das lediglich kommentiert und ja im Grunde genau das schon gesagt. Die Sammlung als Ganzes kann man nur erhalten, indem man sie als Ganzes erhält. Aber das ist Unsinn, denn keine Sammlung braucht 20 C128 oder 50 1541er Laufwerke. Und genau das habe ich ausgedrückt. Vielleicht sollte ich es einfach direkter formulieren.

    Ich sagte, es ist besser, den Kram gerade nicht einem Museum zu geben, sondern an Privatleute zu verteilen, die sich damit noch befassen wollen. Die Museen, die sich für sowas interessieren, haben schon. Museen sind todlangweilig, wenn es um Computer geht. Da kann man dann davor stehen und staunen „Oh!“, aber der Witz wäre, mit dem Computer was zu machen, aber dafür reichen die 10 Minuten nicht, die man pro Exponat maximal Zeit hat.

    Die weit größere Möglichkeit, dieses Wissen und diese Technik auch für die kommenden Generationen zu erhalten sehe ich eh in der "virtuellen Welt", sprich Emulatoren (off- und online) und gute technische Dokumentationen. Das können sich auch in 200 Jahren die Leute noch interessiert zu Gemüte führen und damit herumspielen, auch wenn der letzte "echte C64" wohl nicht mehr anzuschalten sein wird.

    Das finde ich in dem Rahmen uninteressant. Wer von uns ist denn in 200 Jahren noch da, damit das wichtig ist? Virtualisiert ist der Kram doch jetzt schon, dazu muss keiner 200 Jahre warten.

    Die Kulturgeschichte der Menschheit besteht aus der "Geschichte dieser Kultur" und nicht "wir heben alle 10 Millionen Alltagsgeräte auf". :)

    Das ist mir zu hoch aufgehängt. So wichtig war Commodore nicht. Das interessiert einfach schlicht zu wenig Leute und ist auch nicht entscheidend für unsere Kultur. Für unsere Kultur war und ist entscheidend, dass es Computer überhaupt gibt, aber nicht der spezielle Computer von irgendeiner Firma.

    Mal ehrlich: Der C64 war ein Spielzeug, das Millionenfach verkauft worden ist.

    Stimmt. Aber dann muss man sich entscheiden: Kulturgut oder Spielzeug? Bzw. Wenn reines Spielzeug, warum dann Museum? Das war ja Dein Eingangsvorschlag.

    Ich bleibe immer noch dabei: Nicht ans Museum geben, sondern an Leute, die das Spielzeug auch weiterhin als Spielzeug nutzen. Denn ein Spielzeugmuseum ist für mich der reine Widerspruch in sich.

    Die Zeit, wo man C64 geschenkt oder für nen Zehner ein ganzes Set bekam, ist noch nicht lange her.

    Wenn man in die Dinger verliebt ist (war) und jemand kam mit einer 1541 um die Ecke, so: "Willste? Sonst schmeiß ich weg!", dann hat man sicher ja geschrien. Und so kommen solche Haufen zustande.

    Insofern hatte ich "Glück", dass mich das zwischendurch mal null interessiert hat, sonst sähe das hier gleich aus. (Ist so schon schlimm genug. :biggrin: )

    Das ist wahr, wobei ich nie so viel Glück hatte. Wenn einem sowas angeboten wird, kann man ja auch zugreifen, selbst wenn man selbst schon (mehr) als genug davon hat. Es gibt immer noch die Möglichkeit, es hier übers Forum weiter zu geben. Schreibe es bewusst so, denn man kann Geld dafür verlangen, das ist legitim, muss man aber nicht. Keine Wertung, kein Appell, nur eine Idee. Nicht falsch verstehen. Es geht mir nur darum, dass das Material nicht einfach so verschrottet wird. Zumindest nicht, solange es noch Leute gibt, die damit noch was anfangen können.

    Übrigens glaube ich sogar, dass die Preise runter gehen werden. Sowas will doch nur, wer damit aufgewachsen ist und diese Leute sind heute mindestens 40 Jahre alt (Ausnahmen gibt's sicher) und werden nicht mehr jünger. Je weniger Nachfrage, desto weniger Geld, hab ich zumindest mal gelernt, aber ich weiß, dass die Realität etwas anders funktioniert. Mag schon sein, dass es das Jay-Leno-Äquivalent für Commodore Computer gibt. Das sind aber einzelne wenige und selbst so einer sucht dann nicht den 10. C64 mit 466er Board, sondern will die besonderen Stücke.

    Und klar, wie angeklungen: Das ist nur Hobby, das sind am Ende nur Dinge. Wenn es im Schrott landet ... auch irgendwann verständlich. Ich persönlich halte mich da sehr zurück. Ich halte mir immer selbst vor Augen, dass ich nur begrenzt Platz und Zeit habe. Außerdem, was macht man schon damit: Mal ein Spiel spielen ... hauptsächlich.

    Zum Thema Museum wollte ich noch sagen: Es müsste schon ein Museum sein, das auch den Wert zu schätzen weiß. Es gibt ja mehrere Möglichkeiten, sowas auszustellen: Man stellt es hin und fertig. Oder: Man stellt es hin und nimmt es in Betrieb, lässt Software, Demos darauf laufen. Dann aber braucht's Personal, die jeden Tag durch geht und alles prüft, startet, ggf. neu-startet usw. Museen nehmen vielleicht auch gern mehr als ein Exemplar von etwas, als Reserve, das mag sein, aber dann landet das im Keller. Oder ... man gibt so eine Sammlung eben nicht an ein Museum sondern verteilt das Material unter den Leuten, die sich dafür interessieren. Das finde ich besser. Museen sind schon gut und wichtig, aber irgendwie finde ich das dann auch traurig. Da fehlt einfach der Spaß, finde ich, den man mit den Computern haben könnte. Anfassen darf man ja i.d.R. nicht.

    Es sind, wenn ich richtig gesehen habe, 20 C128, mehrere 1571 und wenigstens eine 1581 in OVP und unzählige 1541. Warum man so viele hat?! Unglaublich! zuzüglich bestimmt nochmal mindestens 20 C64, evtl. VIC-20, wenigstens zwei plus/4 in OVP (oder nur die OVP, was ich nicht glaube, bei der Sammlung). [...]

    Nachdem ich das Video gesehen habe, ist meine Vermutung schlicht: es gab eine Zeit, in der man den "Kram", den man selbst immer noch mochte, quasi hinterhergeworfen bekam. Man konnte es sich also problemlos leisten und wollte nicht, dass etwas unnötig verschrottet wird. In diesem Fall war dann außerdem noch der notwendige Platz für so eine umfangreiche Sammlung vorhanden.

    Schwer zu sagen. Kann schon sein. Karl Stone war Vorsitzender eines Commodore Clubs oder einer User Group oder sowas. Kann also gut sein, dass er einfach auch schon den Nachlass mehrerer Club-Mitglieder übernommen hat. Da kommt dann schnell was zusammen. Und der, der es jetzt übernimmt, ist auch schon ein älteres Semester. Erzählt er ja selbst: Der war 1987 als junger US-Soldat in Deutschland stationiert. Rechne mal nach, der ist sicher mindestens Mitte 50 oder älter, wahrscheinlich sogar über 60. So sieht er ja auch aus, wobei man sich da bei den Amerikanern fast immer veschätzt.

    Das meiste von diesen Geräten wird von diesen Leuten sicherlich zu einer Zeit gekauft worden sein, als es neu im Laden stand und teuer war. Ich finde nicht, dass man das werten sollte. Die Hintergründe kennen wir ja nicht. Außerdem ist es ziemlich egal, ob es teuer war oder nicht. Mitnehmen konnte er es offensichtlich nicht. Aber es ist allemal besser, so jemand hortet sowas, statt dass es verschrottet wird.

    Ich finds gut, wenn jemand sich um so einen Nachlass kümmert, der die Sachen nicht einfach nur verschrotten lässt oder ausschlachtet.

    Wer eine Sammlung (egal von was) weiterhin als Sammlung erhalten möchte, der kann sie einem Museum vermachen, wenn er sich nicht mehr selbst darum kümmern kann.

    Das halte ich für eine der sinnvollsten Wege, Kulturgut für die Gesellschaft zu erhalten.

    Grundsätzlich ja. Aber mal ehrlich: Wieviele Museen braucht man, um 20 C128 auszustellen? 20, oder? Gibt's so viele Computer-Museen? :D

    Ich will damit sagen: Man kann kein Museum hinstellen, in dem reihenweise 1541er stehen. Das schaut sich keiner an, weil die oberflächlich betrachtet einfach identisch sind. Das ist das Problem. Man braucht pro Museum von jedem Computer ein Exemplar und noch ein Diskettenlaufwerk dazu und das wars. So eine Sammlung hat nur, wer sich privat dafür interessiert (und dabei kein Ende findet). Schau Dir die Berge von 1541 an! Ein Wahnsinn, das versteh ich z.B. überhaupt nicht, das sind deutlich mehr Diskettenlaufwerke als überhaupt Computer da sind. Der muss die 1541 geliebt haben ...

    Und sicher, für einen von uns hier aus dem Forum ist das schon interessant, ob's eine 1541 mit ALPS Mechanik ist oder nicht. (Wobei, mir persönlich ist sogar das schon egal; ich hab eine 1541, aber die hab ich nur, um eine zu haben; verwendet wird die nicht.) Aber da beißt sich jetzt die Katze in den Schwanz: Für den Rest der Gesellschaft ist das mit viel Glück und wenn sie das Schild im Museum gelesen haben: „irgendein Diskettenlaufwerk“. Wer erkennt den Unterschied zw. 1540 und 1541? Und zw. 1541 und 1570? Wer erkennt denn den Unterschied zwischen VC-20 und C64? Den Unterschied zw. C128 und A500? Unsereins und wir sterben aus, haben wir festgestellt. Und die nachfolgende Generation? Erkennt die den Unterschied noch, wenn sie nicht den Beipackzettel lesen?

    Die Erben haben offensichtlich keinerlei Bezug dazu ....

    Ist das der vorgezeichnete Weg eines C= Fans???

    Puh, schwer zu sagen. Nicht in jedem Fall, denke ich, aber generell ... also, ich seh nicht, wer meine kleine Sammlung dann übernehmen sollte, wenn es mich erwischt. Ich hab ehrlich schon überlegt, zu verfügen, dass das Zeug hier auf dem Marktplatz dann wieder angeboten werden soll, wenn es sonst keiner wertschätzt. Ich hab's in irgend einem anderen Thread schon mal geschrieben: Man muss mit den 8-Bittern aufgewachsen sein. Diejenigen, die nach 1990 in die Computerei eingestiegen sind ... da wirds allmählich dünn.

    Wobei ich schon glaube, dass die Erben das Material nicht einfach nur verramschen oder verschrotten wollten. Immerhin wird im Video erwähnt, dass einer der C128 plus Monitor nach einer Revision wieder an die Familie als Erinnerungsstück gehen soll. Da gibt's schon eine Wertschätzung, aber andererseits kann man natürlich auch nicht alles aufbewahren.

    Das Video ist schon wert, komplett anzuschauen. Es sind, wenn ich richtig gesehen habe, 20 C128, mehrere 1571 und wenigstens eine 1581 in OVP und unzählige 1541. Warum man so viele hat?! Unglaublich! zuzüglich bestimmt nochmal mindestens 20 C64, evtl. VIC-20, wenigstens zwei plus/4 in OVP (oder nur die OVP, was ich nicht glaube, bei der Sammlung). Mindestens ein SX-64, vielleicht zwei, das war auf dem Video nicht genau zu zuordnen. Aber keine PETs. Dafür aber passende Diskettenstationen. Einfach eine tolle Sammlung! Sehr beeindruckend!

    Wow! 8\|:Ssshock:Unglaublich! Was für eine Sammlung! Ich bin begeistert! Wird vielleicht etwas davon verkauft? Muss man drauf achten. Einer der C128 wär was ... und eine 1571 oder 1581. :woot: Krass, wie kommt man zu sowas?!

    Von Karl Stone hab ich aber noch nie was gehört. Er scheint ja laut Video Vorsitzender einer User Group gewesen zu sein. Die Sammlung ist allerdings wirklich mehr als beeindruckend.