Beiträge von kinzi im Thema „Paddle Poti glätten“

    Um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen: Das Datenblatt empfiehlt zur Glättung "große" Kapazitätswerte. Jetzt könnte man die Kondensatoren tauschen, um den Jitter in den Griff zu bekommen. Dann müsste man allerdings die Potentiometer ebenfalls tauschen, damit die Zeitkonstante Tau = R * C konstant(sic!) bleibt.

    Wäre eher unschön - so ein C64 funktioniert nur noch mit genau diesen umgebauten Paddles - und vice versa.

    Bleibt nur die Software-Lösung - und die ist auch nicht wirklich eine, wenn man bestehende Software verwenden will.

    :nixwiss:

    Stefan Both

    Naja, du versorgst den Kondensator dann mit weniger als 5 V. Der Kondensator wird innerhalb der Zeitkonstante "Tau" auf 63% der Eingangs-Spannung aufgeladen. Ist diese nicht 5 V, sondern z. B. wegen der Potistellung nur 3 V, wird halt nur auf 63% von 3 V aufgeladen. (Sinngemäß natürlich.)

    Das funktioniert schon irgendwie. Ist nur nicht im Sinne des Erfinders. ^^

    [edit]

    Im englischen C64-Wiki ist noch eine Erklärung:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    [/edit]

    [EDIT 2]

    Und hier ist es ganz genau beschrieben:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    [/EDIT 2]

    Ernsthaft?

    Ja:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    (Quelle: MOS 6581 Datasheet)

    [edit]

    Ergänzung:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Die Messung erfolgt alle 512 µs. Daher ist die Zeitkonstante 4,7E-4 (470 µs). Länger darf die Ladung nicht dauern.

    [/edit]

    Es hülfe schon mal, alle 3 Anschlüsse zu nutzen.

    +, Ausgang, -

    Nicht beim Paddle-Eingang.

    Mit dem Poti wird nicht die Spannung eingestellt, sondern der Ladestrom des Kondensators. Je nach Strom wird er schneller oder langsamer geladen. Die Zeit wird gemessen und als Wert ausgegeben.