Beiträge von -trb- im Thema „Quickbyte II (Jann-Datentechnik) - Gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung?“
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meiner Erfahrung nach zeigen die meisten C64-Eprommer beim Leertest auch defekte Eprom als Leer an.
Das ist gut möglich, sofern beim Test der EPROM-Inhalt passt. Andererseits könnte es auch daran liegen, dass C64-Brenner mit bestimmten EPROMs Probleme beim Brennen haben, obwohl diese nicht defekt sind.
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ob es leer ist, kannst Du auch mit dem QB2 prüfen. Dafür gibt es extra einen Menüpunkt.. ich weiß nur grad nicht, wie der genau heißt.. irgendwas mit Empty halt.. sollte sich erschließen.
Wie erwähnt, wenn im EPROM der gesamte Inhalt nur aus $FF besteht, dann ist es technisch gesehen leer und kann gebrannt werden.
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kann ich das also später mal für eigene Brennversuche noch verwenden, sonst Tonne?
Ob es noch funktioniert, kann ich natürlich nicht sagen. Also ja, ausprobieren bei Gelegenheit.
d.h. für den Müll oder kann man da noch was mit machen?
Auch hier, einfach mal ausprobieren. Vorher ist aber ein Löschen mit geeigneter UV-Lampe notwendig.
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besteht denn jetzt noch Interesse an einer zusammenfassenden Step-by-Step Anleitung (mit Fotos)?
Von meiner Seite aus nicht.
Nein, aber im Ernst: warum nicht? Es kamen in den vergangenen Jahren immer wieder mal Fragen zur Handhabung des QB2. Auch ganz allgemein finde ich es gut, wenn es Tutorials gibt. Also ja, gerne.hat mit einem original C64Kernal trotz mehrfacher Versuche nicht funktioniert, mit einem anderen original C64Kernal beim ersten Versuch ...
ist wohl alles auch etwas Glücksache ...
Keine Ahnung, aber funktioniert denn der fragliche Kernalchip überhaupt in einem C64?
Bei den zwei nicht funktionierenden Eproms handelt es sich um ein
2764 8K offensichtlich kein Kernal, Dateiname lautet "2764", was könnte das sonst noch sein?
"2764" ist einfach ein leeres EPROM. Abgesehen von den ersten beiden Bytes (der Startadresse), die automatisch beim Speicherprozedere erzeugt werden, ist alles mit $FF gefüllt, was bei einem EPROM gleichbedeutend mit leer ist.
und um ein 27128 16k Eprom, die Dateien dazu wären
dump0 = kompletter Speicherbereich 1000-4FFF
dump1 = Speicherbereich 1002-2FFF
dump2 = Speicherbereich 3002-4FFF
nichts davon kann im VICE als Kernal verwendet werden ...
Dieses EPROM ist komplett mit $EF gefüllt. Keine Ahnung, aber kann in einem leeren EPROM ein Bit in allen Bytes "kippen"?
Asango-DOS plus (ein weiterer SpeedDOS Klone)
Kann ich bestätigen, dass es ein SpeedDos-Clone ist.
bei der Datei sx3 und sx4 handeltes sich um den zweiten Teil vom Asango-DOS Kernal und sollte eigentlich ein normales SX64 Kernal sein, da scheint aber was falsch gelaufen zu sein.
"sx3": Anscheinend ist das tatsächlich einfach das o.g. Asango-DOS, der EPROM-Inhalt aber teilweise kaputt.
"sx4": Hier handelt es sich offenbar um ein "normales" C64-Kernal (kein SX64-Kernal), bei dem richtig viel kaputt ist. Das lässt sich vermuten, weil hier u.a. auch Meldungen des C64 betroffen sind (manche Texte sind kaputt).
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Vielleicht könntet Ihr das mal checken -trb- und Cpt.Hardy .
Sieht gut aus. Nur diese Stelle "bei den Kernal-Binaries für z.B. das EF3 stört diese Startadresse jedoch (würde als
Maschinensprache Befehl interpretiert, geht garantiert schief)" hätte ich anders ausgedrückt. Es ist weniger ein Problem, dass eine Startadresse als CPU-Befehl interpretiert wird, sondern dass durch zwei zusätzliche Bytes am Anfang des Kernals dann gar nichts mehr stimmt.Was das 2. Szenario betrifft (2Kernal in einem grösseren Eprom einzeln als *.bin abspeichern und zwar ohne Kernal-Umschalter am QB2) würde mir jetzt noch Dein konkreter Tipp fehlen
Typ steht oben ja schon 27128 und wie geht es dann weiter? da 2 Kernal hintereinander abgespeichert sind, werde die Adressen ja entweder einzeln im QB2 eingelesen oder wenn es im ganzen passiert müssen sie danach wieder aufgesplittet werden.
Kann auch gerne ein Dump hier hochladen, wenn man sich das mal anschauen will.
Naja, dann kann ich die Anleitung ja auch gleich komplett selbst schreiben.
Wenn du ein 27128 mit zwei Kernals einliest, verschiebst du halt anschließend zuerst das "hintere" Kernal wie oben beschrieben und speicherst. Dann widmest du dich dem zweiten Kernal. -
als das mit dem Abspeichern vom original C64 Kernal funktioniert irgendwie nicht
Versuche mal 2364 als Typ zum Auslesen zu wählen.
leider ist dieser Umschalter inzwischen bei mir nicht mehr vorhanden, und ich habe jetzt schon 3 von diesen vermutlich "2fach Kernal in einem Eprom" gefunden. Bei einem weiss ich es 100%ig, da ich es aus meinem SX64 ausgebaut habe ...
also dann müssen wir wohl den anderen Weg gehen ...Also als Typ wähle ich 27128 und wie würde es dann weitergehen?
Da hatte ich gehofft, dass das mit all den Sachen, die dazu geschrieben wurden und mit Hilfe des QB2-Manuals sich problemlos selbst erarbeitet werden kann...
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und die original CBM Kernal haben auch eine Ladeadresse?
Erst, sobald du es speicherst.

achso, das Teil soll also inkl. 2fach Umschalter ins QB2? Da bin ich ja noch gar nicht drauf gekommen, dachte, daß man das ja auch mal irgendwie gebrannt haben muss (ohne den Umschalter) und dann wäre das jetzt der Weg rückwärts.
Ja, den Umschalter entfernen und dann das EPROM als Ganzes auf einmal auslesen ist natürlich auch eine Möglichkeit. Aber wozu, wenn es dafür keine Notwendigkeit gibt. Der Umschalter sorgt ja nun gerade dafür, dass sich dieses 27128-EPROM wie ein 2764 verhält, also kann es dann auch wie ein 2764 ausgelesen werden mit - je nach Schalterstellung - unterschiedlichem Inhalt.
Solltest du doch den Umschalter entfernen, muss zum Auslesen natürlich der EPROM-Typ entsprechend ausgewählt werden. Auch das Prozedere zum Speichern, sofern du direkt am C64 Raw Binaries erzeugen möchtest, muss dann angepasst werden.
Könnte ja auch ein Teil für eine 1541 sein ....
Für's Auslesen ist das ja nicht von Belang. Das Auslesen ermöglicht dir ja gerade auf einfache Art und Weise festzustellen, welcher Inhalt auf dem EPROM ist. Das lässt sich ja auch z.B. mit dem Monitor des QB2 direkt nach dem Auslesen bewerkstelligen. Einen kompletten Abgleich der eingelesenen Daten, ob die wirklich intakt sind, würde ich persönlich aber nicht unbedingt am C64 machen wollen.
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1. wäre das original CMB-Kernal ROM
(nicht daß man da nicht auch einfacher dran kommen würde, aber ich wollte es mal selbst machen)
das ist ja kleiner als die bisherigen, wird wiederum rechtsbündig mit Kerbe links in den QB2 eingesteckt aber vermutlich muß ein anderer Speicherbereich abgespeichert werden
Nö, die Kernal haben doch eine identische Länge. Etwas anderes wäre es, wenn du ein Kernal von einer Assy No. 250469 nimmst, wo BASIC und Kernal in einem Chip untergebracht sind.
2. dieses ominöse unbekannte Eprom auf 2fach Umschaltung
wenn es ein Kernal-Umschalter war und da 2 Kernal drin sind müsste es ja 2x 8k gross sein.
wie würde man das dann jetzt abspeichern, so daß man 2 *.bin erhält?
Du gehst ganz genauso vor wie beim SpeedDos-Kernal, das du erfolgreich eingelesen hast. Das aber zweimal und mit jeweils unterschiedlicher Schalterstellung.
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Auf Funktion im EF3 und Superkernal werde ich das morgen testen und berichten.
oder kann man bereits sagen: Wenn es im VICE läuft, läuft es auch im EF3 oder SK oder KFF?
Kann man grundsätzlich so sagen, weil die alle reine Binarys ohne Ladeadresse wollen. Nur beim KFF weiß ich's gerade nicht, dort ist es ja bisher auch kein Teil der offiziellen Firmware und noch im experimentellen Status. Aber ich nehme stark an, auch dort wird ein reines Binary benötigt.
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Eprom wurde eingelesen an Adresse $1FFF
Eher nicht, aber es wurden im Buffer Bytes von Offset (also relative Adresse) $0000 bis $1FFF eingelesen, was $2000 Bytes = 8 Kilobyte = 64 Kilobit entspricht. Real liegt das im C64-RAM von $1000 bis $2FFF.
Wenn das jetzt mein Kernal ist, müsste es im VICE diese Einschaltmeldung zeigen (nachdem man es entsprechen aufbereitet hat)
Im Monitor erst t 1002 2fff 5685 eingeben und anschließend zum Speichern s "kernal",8,5685,7682 (oder s "kernal",8,5685,7683 - je nachdem, wie genau das mit der Endadresse im QB2-Monitor funktioniert) wäre natürlich zu kompliziert gewesen, um ein direkt verwendbares Binary zu haben.

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P.S.: Im Moment hab ich nicht die Zeit, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zu deiner Problemstellung zu schreiben Cpt.Hardy . Falls Peter da noch dran ist oder jemand anderes sich darum kümmern möchte... Der Trick ist, das aus einem EPROM eingelesene Kernal mit dem Monitor im QB2 vom Puffer (standarmäßig ab $1000) zu verschieben, aber erst ab $1002 und zwar an die Adresse $5685 (t 1002 2fff 5685). Anschließend werden die verschobenen Daten gespeichert (von $5685 bis einschließlich $7682). Das Ergebnis enspricht einem reinen Binary ohne Ladeadresse.
Zur Erklärung: Praktisch jedes C64-Kernal beginnt mit den beiden Bytes $85 $56. Lässt man diese beiden Bytes weg und verschiebt den Rest des Kernals an die entsprechende Adresse (im Low-/High-Format, also eben $5685), sorgt das DOS dafür, dass beim Speichern eben $85 und $56 als erstes auf dem Datenträger in der Datei als Ladeadresse stehen.