Beiträge von DigitalKeeper im Thema „Amiga 1200 Rev. 2B und USB Mouse Platine ohne Funktion.“

    Korrekt! Man braucht Paula nicht zu ersetzen! :)

    Und - ja - das liegt an dem Innenwiderstand von Paula sowie dem DAZU verbauten Widerständen, die bei anderen Versionen NICHT vorhanden, und stattdessen Ferrite verbaut sind.

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    :thumbsup:

    Das Meanwell habe ich auch in Benutzung; ein HowTo habe ich jetzt nicht; ist allerdings recht einfach.

    Wichtig ist -> UNBEDINGT <- die Spannungen an dem Anschlusskabel vom A500 Netzteil messen und NICHT nach Farben gehen! Es gab/gibt verschiedene Varianten, weshalb der Farbe bei den Kabeln nicht zu trauen ist.

    Anbei - die Anschlussbelegung des Powersteckers vom A500:

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    -> IMMER PRÜFEN und KONTROLLIEREN <-

    Nunja - folgendes Problem ist vorhanden - auf dem "USB Port" können und dürfen 500 mA an Strom fliessen. Ich kenne das Design des USB Adapters nicht, allerdings verbraucht dieser allein schon einiges während des Betriebes.

    Wenn nun USB Geräte angeschlossen werden, wie zB beim An- und Abstöpseln - dann gibt es einen "Peak" - sprich - eine Lastspitze auf +5 Volt. Und die kann dann schon mal einige Ampere sein, wie so umme 3/4 Ampere, je nach Design des Zubehörs, ist zwar nur für einen Bruchteil an Zeit, aber reicht, um Störungen zu verursachen. Ein Teil davon wird "abgefangen", deshalb ist dort die Polyfuse vorhanden ;)

    Alles stark vereinfacht ausgedrückt, um es verständlich zu machen!

    Beim Amiga (egal welcher!) ist die maximale Last auf dem "+5 Volt User" Bereich (das betrifft den Maus- und Joystickport) auf MAXIMAL 0,5 Ampere ausgelegt.

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    Deswegen ist es NIE eine gute Idee, die "Spannungsversorgung" einer Erweiterung an eben genau diesen Ports "abzugreifen", es sei denn, man bleibt innerhalb der Spezifikation. Und genau das ist hier nicht der Fall. Besser wäre es, die +5 Volt Versorgung für die Erweiterung an einer anderen, unkritischen Stelle abzunehmen, und die Ports eben nur als Ports zu benutzen, und NICHT als Spannungsquelle.

    Die ca. 30 Jahre alten Netzteile haben so ihre Probleme mit den "Peaks"; die brechen dann bei Last ein, i.e. alte, trockene Elkos. Hat man dann noch ein altes, schweres, 2,5 oder 3 Ampere NT, sind die Probleme schon vorprogrammiert., gerade in Bezug und mit Verwendung von Erweiterungen.

    Am Besten ein überholtes 4 oder 4,5 Ampere NT verwenden, oder ein neues.

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    Zur Situation - R352 & R362 auslöten (aufheben!) und eine Polyfuse mit 1 Ampere einlöten, fertig ist die Laube - erstmal.

    Weitere Test's mit dem USB Port zeigen, ob alles funktioniert, wie es soll.

    btw - ein Neues und/oder überholtes Netzteil ist IMMER eine gute Idee! :thumbsup:

    Jau! Genau! Was dann zu genau solchen "Auswüchsen" führt:

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    Ist zwar von einem 6ooer - würde allerdings dann beim 12ooer zu gleichem führen!

    Wird da zuviel Saft gezogen und/oder an der Peripherie ist etwas im Argen, wie zB einen auftretenden Defekt - raucht Dir schön das Board auf der +5 Volt Schiene ab!

    Wenn - dann UNBEDINGT Absichern mit einer Sicherung 1 Ampere, entweder Rückstellende oder Ersatzbar!

    Auf gar keinen Fall einfach eine "0 Ohm Brücke" einlöten! :thumbdown: