Ich stand am Anfang meiner 3D Druckerei vor ähnlichen Problemen und Fragen....
Folgende Erfahrungen teile ich gerne:
1. Regel: Eigene Erfahrungen sind die besten!
2. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen: Gerade mit einem eher Preiswerten drucker und noch nicht so großer Erfahrung geht am Anfang auch mal ein Druck mehr in die Tonne. Sei es, weil es ein direkter Fehldruck war, oder weil die eigenen CAD Fähigkeiten auch noch für den ein oder anderen Konstruktionsfehler sorgen, den man erst merkt, wenns zu spät ist. Demnach habe ich gerade am Anfang gerne preiswertes PLA Verwendet.
3. Pla für den Einstieg ist kein Fehler: PLA ist mit am einfachsten zu drucken und Preiswert zu bekommen. Die rate an Fehldrucken und Problemen ist bei PLA am geringsten. Das Material eher günstig. Gut zum Erfahrungen sammeln und mögliche Anfangsprobleme des Druckers zu beheben. Sooo schlecht ist PLA auch nicht, was die Eigenschaften angeht. Ein netzteilgehäuse oder Anbauteile fürs Auto würd ich vielleicht nicht grade draus drucken. Als Fortschritt zum PLA gibt es auch noch PLA+. Dieses lässt sich genau so leicht verarbeiten, ist aber im Gesamten etwas Stabiler.
Mittlerweile Drucke ich auch in Petg. Das geht ebenfalls ganz gut, aber nicht gaz so sauber wie PLA an meinem Ender 3 (Drucker mit Bowden Extruder). PLA ist bei mir immer noch Standard.
Mit Materialien würde ich an Deiner Stelle selbst experiementieren, wenn Du die ersten Erfahrungen mit PLA gemacht hast.
Gruß C-Man