Beiträge von kinzi im Thema „Warum sind "immer" die MOS-Chips defekt?“

    Ja, ist doch eine coole Sache, damit man überhaupt was machen konnte absolut ok, so lange das Redesign noch läuft.

    Der Typ hat meinen allergrößten Respekt:

    Hat CP/M gepacht auf die neue Revision des 8563, in der Nacht vor der CES, einziges Hilfsmittel: Ein Diskeditor! Er hat das Binary auf der Disk gepatcht, konnte also nur Opcodes ersetzen, nicht einfügen oder löschen. Dann hat er die Checksummen von Hand neu berechnet. Dabei waren die Daten auch noch "LSB first" gespeichert. (WIMRE)

    Ich hätte mich wahrscheinlich spätestens nach dem zweiten Sektor auf dem Klo erhängt.

    In den YT Videos gab es doch die Geschichte, dass einer der Entwickler das Board immer mit einem Eisbeutel kühlen musste, damit er arbeiten konnte.

    "Von Ertweine, der CP/M-Entwickler beim C128, hatte einen kleinen Metall-Becher, in den er einen Eiswürfel legte und dieser auf dem 8563 zur Kühlung platzierte. Pro Eiswürfel bekam er so eine halbe Stunde 'Laufzeit' ..."

    (sinngemäß)

    Naja "akzeptable Ausfallquote " qürde ich aber anders betrachten....


    Eben so: Reicht jetzt langsam...muss morgen im Schaufenster stehen und wenn davon x% in 2 Jahren ausfallen...so what...ist mit einkalkuliert.

    Bils Aussage in einem Talk war:

    "Es gab einen Crash alle 3 Sekunden, das war schlecht. Wenn es einen Crash alle 3 Wochen gegeben hätte, wäre das voll akzeptabel gewesen für Commodore." (In Zusammenhang mit dem 8563.)

    Und:

    "Wir wussten, wir würden die Teile in 14 Tagen zur Reparatur zurückbekommen, aber wir wollten unbedingt das Weihnachtsgeschäft machen."

    Quelle weiß ich jetzt nicht mehr, irgendein Youtube-Video von einem seiner Talks. Aber es gibt einen guten Einblick in die Philosophie von Krummodore damals.