Beiträge von 0xdeadbeef im Thema „Electroware PSU und Copperdragon Vid Mod Probleme“

    Also nur, um es mal erwähnt zu haben: die "Component Video Mod" braucht eine stabile Pixel Clock und auf Longboards mit diskreter PLL ist das wohl oft nicht immer der Fall:

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    Allerdings äußert sich das eher in Pixelfehlern, aber man weiß ja nie. Zur Not könnte man den Takt auf vom FPGA erzeugen lassen (Mod auf dem C64-PCB notwendig), aber dann hat man keine Color Clock mehr und damit keine analoge Bildausgabe.

    Oder man könnte man eine stabilere PLL-Ersatzschaltung versuchen (*Hust*).

    Der Zusammenhang mit der gesteckten Datasette ist allerdings schwer erklärbar.

    Die 5V-Versorung für alles in der "can" (Blechabschirmung des VIC) wird mit einem 7805 erzeugt und "Vc" für die PLL usw. hat noch einen zusätzlichen Filter.

    Die 5V auf dem Kassettenanschluß kommen, wie schon vorher erwähnt wurde, direkt aus dem Netzteil. Der Kassettenmotor hängt an "+9V unreg" - das ist eine Spannung, die direkt aus dem Gleichrichter kommt und mit der bei Longboards auch der Modulator versorgt wird, also sind die "9V unreg" ohne größere Last normal näher an 12V als an 9V. Solange der Kassettenmotor nicht angeschaltet ist, kann durch das Anstecken der Datasette aber eigentlich kein nennenswerter zusätzlicher Strom fließen. Solange der Motor aus ist, fließt dauerhaft ein kleinerer Strom durch die Schaltung auf dem Board (durch den Widerstand R2 und den Transistor Q2).

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    Das alles fügt sich also noch nicht wirklich zu einem geschlossenen Bild zusammen. Wenn das Bild bei laufendem Kassettenmotor weg wäre, könnte man annehmen, daß dann "9V unreg" so weit zusammenbricht, daß die stabilisierten 5V für die PLL usw. nicht mehr geregelt werden können. Aber ohne laufenden Motor finde ich das schwer vorstellbar.

    Eventuell ist denkbar, daß Störungen auf der 5V-Versorgung des Netzteils bei angeschlossener Datasette auf die "9V unreg" einkoppeln und so in die PLL bzw. in die Versorgung des Modulators (und damit des FPGAs) gelangen.