wenn keine Entlötpumpe, Entlötstation und Entlötlitze es schaffen will, hartnäckige Lotreste aus dem Platinenloch raus zu befördern, und bevor man durch zig Erhitzungen der Lötstelle womöglich noch ein Lötauge beschädigt, hat sich für mich als praktikale und schonende Maßnahme das Benutzen eines dünnen Bohrers bewährt.
Durchmesser von Platinenlöchern unserer typischen Baustellen ist ja mehr oder weniger genormt (iirc 0,8mm), also einfach einen passenden Bohrer nehmen und - wichtig - von Hand langsam und vorsichtig das Lot, welches ja weicher als das Kupfer des Lochs ist, raus"schälen". Aber wirklich mit Feingefühl, damit speziell die Durchkontaktierung keinen Schaden nimmt.
Also erst soviel mit Hitze entfernen wie geht (meine persönliche Grenze ist ein Versuch pro Verfahren, um die Lötstelle nicht unnötig zu belasten, wobei ich Litze überhaupt nicht verwende in sochlen Fällen), dann die verbleibenden Reste mit dem Bohrer entfernen. Seit dem ist mir kein Auge oder eine Durchkontaktierung mehr über den Jordan gegangen.
Ich hab mir dafür irgendwann mal Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. hier zugelegt.