Beiträge von detlef im Thema „Handheld-Oszilloskope - wie sind die einzuschätzen“

    Ich habe bei Reparaturen an Logikschaltungen immer sowas im Einsatz:

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    Denn in den allermeisten Fällen interessiert gar nicht die genau Frequenz oder Kurvenform sondern einfach nur der Logikpegel (Hi oder Lo) oder ob eine Frequenz (ein Takt) anliegt. Erst wenn ich damit nicht weiterkommen, schmeisse ich das Oszi an.

    Den habe ich auch :thumbsup: nur mit einem Tapeportstecker

    Ich auch. :thumbsup:

    Also ich habe mehrere davon und einer hat einen Tapeportstecker. ;)

    Ich habe bei Reparaturen an Logikschaltungen immer sowas im Einsatz:

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    Denn in den allermeisten Fällen interessiert gar nicht die genau Frequenz oder Kurvenform sondern einfach nur der Logikpegel (Hi oder Lo) oder ob eine Frequenz (ein Takt) anliegt. Erst wenn ich damit nicht weiterkommen, schmeisse ich das Oszi an.

    n.B.: 4 MHz ist vielleicht ein bisschen wenig, wenn der Dot-Clock im C64 schon 8,irgendwas MHz hat und der wird - wie auch der Farbhilfsträger 4.43 MHz - aus nem 17,x MHz (oder waren es 14,x MHz, aber egal) erzeugt. Erst kürzlich wurde hier in einem Thread geknobelt, worans liegen kann, wenn die Takte allesamt nicht mehr stimmen, also kein rein theoretisches Problem.

    Selbst das liegt alles weit unter 50 Mhz.

    In 90% der Fälle interessiert es bei solchen Fehlern nur, ob das Signal da ist und nicht wie es aussieht. Mit ein wenig Erfahrung tauscht man dann den defekten Baustein. In den meisten Fällen bemühe ich dafür nicht mal das Oszi sondern nehme den Logikstift.

    Was war denn bei dem oben beschriebene Fehlerbild die Ursache?

    Im Professionellen Bereich ist es sch...egal, ob das nun 500 EUR oder 5000EUR kostet, es muss zuverlässig und langlebig sein, da auch die Einarbeitung resp. Umstellung Geld kostet. Und LANGLEBIG ist das China-Zeugs DEFINITIV NICHT!

    Du scheinst da nicht so viel Erfahrung im professionellen Bereich zu haben. Da ist gar nichts scheiß egal. Schon gar nicht, wenn es um Investitionsgüter geht.

    Das Zeug muss den Anforderungen genügen und sollte langlebig sein, da hast du völlig recht. Aber nicht die Anforderungen um das zig-fache übererfüllen.

    Wenn ich Geräte mit max. 4 MHz Taktfrequent reparieren möchte, dann kaufe ich eins mit 20 MHz. Und wenn's die nicht mehr gibt, dann eben 50 MHz. Mit ensprechender Bandbreite und Samplingrate. Aber nicht 200 MHz und 4 Kanäle und RS232-Protokol-Analyser und 16-Kanal Logik-Analyser und rosa Schleifchen.

    Kann man selbstverständlich machen, wenn man Spaß dran hat und die Kohle übrig ist. Hat aber nichts damit zu tun, was mach braucht.

    Ein Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. kostet so um die 2.500€ und hilft bei den meisten Anforderungen auch nicht mehr als das Owon oder ein z.B. ein Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. für 470€.

    Vor allen Dingen unterscheidet man im professionellen Bereich zwischen Service (Reparatur) und Entwicklung.

    Da wird genau so viel Geld ausgegeben, wie notwendig ist und nicht mit beiden beiden Händen zum Fenster rausgeschmissen. Nur weil man was schickes, teures auf dem Tisch stehen haben will.

    Besser ist auf jeden Fall ein gebrauchtes Fluke oder Tektronix, kosten zwar gebraucht oft noch min. so viel wie obige Geräte neu, aber der Mehrwert ist gewaltig, denn jede falsche Messung oder fehlinterpretiertes Ergebnis kosten massiv Zeit, Nerven und Selbstbewusstsein!

    Es gibt auch noch was zwischen Hantek und Tektronix. Für unser Retro-Hobby tut es auch ein Hameg-Oszi oder ein Voltcraft Multimeter.

    Die messen nicht so falsch, dass es einen massiv Zeit und Nerven kostet.

    Und mit etwas Erfahrung tut es auch das China-Oszi. Bei den Dingern muss man halt die Schwächen kennen und berücksichtigen. Dann geht das auch.

    Dekodierung von komplexen Protokollen, wie RS232, I2C, SPI oder gar CAN sind nett, wenn man wirklich vorhat, damit im Speziellen was zu machen, ansonsten aber verzichtbar, Kombilösungen aus analogen Kanälen (meist nur 2) und digitalen Kanälen (selten mehr als 16) sind meist selbst fürs Hobby bald ne Nummer zu klein.

    Thema verfehlt. Gefragt war nach einen Oszi und nicht danach, was für super-tolles Equipment man selber rumstehen hat. :platsch: