Beiträge von PiCiJi im Thema „Samples zur Emulation von Laufwerks Geräuschen gesucht“

    im letzten nightly sind nun 2 "finale" Versionen, so gut ich es eben hinbekomme, enthalten:

    • 1541-agedDisk (Quelle: enigma) Diskette mit Feuchtigkeitsschaden :smile:
    • 1541-TrackersWorld (Quelle: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. ) Motor mit auffälligem Schleif Geräusch

    Beide Varianten sind mit einem Tiefpass Filter nachbearbeitet um ein nerviges hoch frequentes Fiepen zu eliminieren.

    Der Variante von Trackers World sind keine Einlegen/Auswerfen Geräusche beigelegt. Deswegen haben ich die von enigma dort ebenso verwendet.

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    Ständig eine Diskette mit Feuchtigkeitsschaden zu hören oder noch schlimmer das auffällige Schleifgeräusch ist nicht das Wahre.

    Hier fehlt auf jeden Fall noch eine Variante mit einem weniger auffälligem Motor Geräusch. Ich freue mich Kunitoki's Samples.

    Abgesehen davon würde ich eine Default Lautstärke von Floppygeräuschen so um ~40% vorschlagen.

    gerade bemerkt, dass ich beim Schneiden die Lautstärke verstärkt habe bis clipping Effekte entstehen könnten. Im letzten nightly gibt es nun noch eine "unclean_disk" Variante ohne Verstärkung.

    Zudem ist das spin.wav nun 600 ms lang. Es ist jedoch schwierig einen Bereich zu schneiden, wo genau 600 ms ohne Knacken in einer Schleife wiedergegeben werden. Ein paar ms Abweichung sollten da nicht viel am Ergebnis ändern.

    Man muss sehr genau darauf achten wie die Audio Welle beginnt bzw. endet. Das muss halbwegs harmonisch zusammen passen um Knacken zu verhindern.

    Gleiches gilt für spindown und spinup zwecks Zusammenspiel mit spin.

    Müßte das nicht bis 84 gehen? Mechanisch sind das doch 80-Spur-Laufwerke und die 1541 zählt die Schritte in Halbspuren.

    Für die Halb Track Schritte wird das entsprechende Track WAV ebenso verwendet.

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    Ich schrieb doch, dass Demos wie Freespin mittels WAV's nicht funktionieren. Aufgrund der kurzen Länge möglicherweise doch. Was würde passieren, wenn man die 25-30 ms in 100 Bereiche einteilt und jedem dieser Bereiche ein WAV zuteilt. (vom hochfrequenten Piepen bis zum typischen Step Geräusch) Möglicherweise sind 100 Bereiche auch zu wenig.

    Jetzt mal unabhängig von dem heftigen Aufwand diese Dateien zu samplen, frage ich mich ob dies funktionieren könnte.

    Die Tunes in freespin werden nur mittels des Schritt Motors erzeugt. Dieser arbeitet nur, wenn der Spindel Motor läuft.

    neues nightly:

    - PCM Format ist nun für 1,2,3 oder 4 Byte große Samples erlaubt.

    - stepupper.wav entfernt. (wird nicht mehr berücksichtigt)

    Nun gibt es wie bisher die step.wav und die Möglichkeit individueller WAV's für jeden step.

    step1.wav

    step2.wav

    .

    step42.wav

    fehlende step WAV's werden aufgefüllt.

    z.b. wenn folgendes im Ordner enthalten ist:

    step.wav

    step10.wav

    step20.wav

    wird dies daraus gemacht:

    Track 1 - 9: step.wav

    Track 10 - 19: step10.wav

    Track 20 - 42: step20.wav

    Auf diese Weise muss nicht jeder step ne eigene WAV haben.

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    Einmal mit kurzem step (15 ms) und langem (30 ms)

    Die kurze Version gibt schnelle Wechsel besser wieder, dafür kann das Klangbild der Steps nicht vollständig eingefangen werden.

    Um das Problem zu verbessern, wird nun die Zeit zwischen 2 steps gemessen und sollte diese kürzer als die Spieldauer des WAV's sein, wird proportional der Abspiel Startpunkt verschoben.

    Aus dem Grund würde ich jetzt ca. 30 ms lange Step WAV's empfehlen, denn das ist schon notwendig um das Klangbild des Steps einzufangen.

    Bei schnellen Wechseln wird das WAV dann nicht von vorne abgespielt.

    Kunitoki

    Ich weiß nicht genau wie du es vorbereitest, würde jedoch empfehlen nicht alles auf einmal zu übergeben, da wir an bestimmten Stellen erstmal die optimale WAV Länge finden sollten.

    gehen wir mal den Ist Stand durch:

    Diskette: insert.wav und eject.wav -> wie im Beispiel, nix Besonderes zu beachten

    Spindelmotor: spinup, spin und spindown.wav -> wie enigma schrieb, sollte spin ein Vielfaches (3 oder 4 ) der Rotationsdauer (200 ms) entsprechen

    Schrittmotor: step und headbang -> step (~30 ms), kannst auch gerne mal 25 ms testen.

    Um den headbang auszulösen, reicht es aus eine Disk im laufenden Betrieb auszuwerfen oder die Disk zu formatieren.

    Abgesehen davon würde ich eine Default Lautstärke von Floppygeräuschen so um ~40% vorschlagen.

    Ok ich setze die Default Einstellung runter.

    Die relative Lautstärke zwischen den beiden Motoren zueinander, wird vom Ersteller der WAV's festgelegt.

    Die spin.wav sollte doch eigentlich auf ein Vielfaches von 200ms gecutted sein, so dass die Länge zu einem Vielfachen einer Rotation passt?

    Stimmt das macht mehr Sinn.

    UND: Wollen wir das Motoren-Laufgeräusch von den Steps und sowas trennen? Kannst du beide parallel abspielen? Also trennen wir Steppermotor und Antriebsmotor?

    Anders würde ich das nicht sehr sinnvoll finden...

    ja wird parallel abgespielt bzw. ein gemixt. Der Spindelmotor Sound wird beim Step nicht unterbrochen.

    Es gibt 3 parallele, unabhängige Spuren:

    1. Einlegen/Auswerfen

    2. Spindelmotor

    3. Schrittmotor

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    Die Auswahl zufälliger WAV's (innerhalb des Ordners) wäre auch eine Option.

    z.b.

    insert.wav

    insert1.wav

    insert2.wav

    Per Zufall wird dann jedes Mal eine andere verwendet.

    ok ich habe eine erste Version fertig: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Neue Ordner mit WAV's werden hier abgelegt.

    Windows: im Emulator Ordner: sounds/floppy/c64/*

    Linux: /usr/share/denise/sounds/floppy/c64/* (wenn unter /usr/share installiert)

    macOS: im App Container: Contents/Resources/sounds/floppy/c64/*

    Jeder Ordner wird im Emulator erkannt und ist aus wählbar. Weitere Ordner können also hinzugefügt werden.

    WAV Format, folgendes wird erkannt und verarbeitet:

    Kanäle: 1 oder 2

    Sample Rate: beliebig, wird bei Abweichung mit einem resampler angepasst.

    Format: PCM (2 oder 4 Byte pro Sample), Float (4 Byte pro sample)

    Es ist nicht notwendig darauf zu achten, dass alle WAV's eines Ordners die gleichen eben beschriebenen Eigenschaften haben.

    Es können z.b. verschiedene Sample Raten sein, oder ein WAV ist Mono, das andere Stereo...

    Die stepupper.wav wird im Moment ab Track 9 aufwärts verwendet.

    Es fehlt noch die Möglichkeit einzelnen Track Steps individuelle WAV's zuzuordnen.

    Im Emulator unter Settings/Audio/Laufwerke werden die Drive sounds zugeschalten und die Lautstärke angepasst.

    Direkt darunter ist die Ordner Auswahl. Aktuell sind 3 Test Ordner enthalten, welche nicht final sind, weder von der Benennung, noch vom Inhalt.

    Sie dienen im jetzigen Stadium als Beispiel dafür, welche Schnitte benötigt werden.

    Die beiden Folder mit "enigma" im Namen sind aus den gleichen Aufnahmen erstellt.

    Einmal mit kurzem step (15 ms) und langem (30 ms)

    Die kurze Version gibt schnelle Wechsel besser wieder, dafür kann das Klangbild der Steps nicht vollständig eingefangen werden.

    Somit klingt der lange Step Sound besser bei langsamen Track Wechseln. Mal schauen was besser gefällt oder man geht in die Mitte (ca. 20 ms)

    Der "Update" Button aktualisiert alle Ordner Namen und Inhalte. Auf diese Weise muss der Emulator bei überschriebenen WAV's nicht erst geschlossen

    und gleich wieder geöffnet werden. Das ist hilfreich für diejenigen, welche eigene WAV's erstellen.

    Wird im laufenden Betrieb eine Diskette nicht ausgeworfen, sondern direkt die nächste eingelegt, spielt zuerst das Auswerfen WAV gefolgt vom Einlegen WAV.

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    Wie anfangs schon angedeutet wurde, können mit dieser Methode sicherlich Spindel Motor Geräusche (Beschleunigen, Halten, Abbremsen) und auch die Einlegen/Auswerfen Geräusche gut wiedergegeben werden, die Schritt Motor Geräusche allerdings nur im typischen Betrieb. Extreme Ansteuerungen zum Generieren von Tunes, wie z.B. im freespin Demo, sind hiermit nicht möglich.

    Die Samples von enigma sind von einer Disk, die nicht mehr ganz geräuscharm läuft ( anoxidiert ). Das wäre eine mögliche Variante. Abhängig von den Zuarbeiten finden dann mehr oder weniger Varianten in die nächste Version.

    Die Samples sind mit Audacity und unter Linux mit OcenAudio geschnitten.

    Ohne Spaß jetzt... aber wie wäre es mit 35/40 Waves, also jeder Trackstep hat echt das korrekte Geräusch? Der Speicherplatz dürfte ja nicht das Problem sein für so kurze Töne. Also wirklich komplett authentisch jeder Trackstep wirklich sein eigenes Geräusch.

    Grundsätzlich können wir das so machen. Allerdings würde ich es optional gestalten, so dass nicht zwingend für jeden Step ein WAV benötigt wird. Ich persönlich bemerke keinen wirklichen Unterschied zwischen direkt aufeinanderfolgenden Tracks.

    step.wav (Standard)

    step10.wav (alles ab Track 10)

    step11.wav (alles ab Track 11)

    step20.wav (alles ab Track 20)

    So kann frei bestimmt werden, wie detailliert das Ganze passieren soll.

    Meine Erfahrung ist, dass alle anders klingen. Manche werden leiser, manche werden lauter, da ist alles dabei. Manche bleiben gleich. Manche sind von Anfang an laut, manche von Anfang an leise. Auch das Motoren-Geräusch klingt bei vielen irgendwie anders. Auch wenn sie dasselbe Modell sind. Wie gesagt, das ist nur mein bisheriger Eindruck, und ich habe weit über 100 Commodore Laufwerke in meiner Sammlung. Von 1541 über 1570, 1571 bis 1001, 2031 und die ganzen anderen wie 2040/3040/4040/8050 und 8250. Da klingt irgendwie gefühlt keines wie das andere, auch wenn augenscheinlich die selben Komponenten verbaut sind.

    Vielleicht übertrieben aber man könnte anhand der Benennung der step WAV's die Lautstärke und/oder Klang Anpassung steuern.

    step.wav

    step16.wav (optional, wird nur für Track 16 verwendet)

    usw.

    Auf diese Weise kann das Ganze besser individualisiert werden und ich würde in der Emulation die automatische Lautstärke Korrektur der Steps entfernen.

    Hast du einen Wave Editor? Sprich, kannst du den Tonschnitt selbst machen? Dann würde ich alles einfach sauber aufnehmen mit Fleisch vorne und hinten und du kannst ja dann die Stücke rauspicken, und herumexperimentieren.

    ich habe mit "Audacity" ein paar Schnitte zwecks Anpassung der Programmierung vorgenommen.

    Ok ich versuche den Schnitt hinzubekommen. Vielleicht brauch ich deine Hilfe beim Aus Schneiden des Dreh Geräusches des Spindel Motors mit dem Ziel diesen derart in einer Schleife abzuspielen, dass dies auch unbemerkt bleibt.