Posts from He-Man1982 in thread "Gedankenexperiment: Wieviel Computer braucht der Mensch?"

    Manchmal ist Innovation auch eine Frage der Zeit, bis Hardware, Software und Infrastruktur bereit für das System bzw. die Idee sind.

    3D-Filmeabend zu fünft ist doof, wenn man nur vier Brillen hat.

    Wenn aber mal 3D-Fernseher kommen sollten, die ohne Brillen auskommen, bin ich überzeugt, ist die richtige Zeit da und es wird was (wenn dann nicht nur der was von hat, der mittig sitzt, siehe etwa die curved Screens). Holodecks ick hör Euch trapsen!

    AR? Hat ohne Ende Potenzial, aber vielleicht nicht unbedingt im Consumermarkt. Als Assist-Systeme in der Medizintechnik oder im Bauwesen könnte ich mir hier viele Einsatzwecke vorstellen. Oder stellt Euch richtig intelligente Head-Up Displays in Autos vor.

    Und dennoch ist im Grunde alles davon nur Evolution.

    16 bit Grafik ist wie 8 bit Grafik, nur bunter. Usw. 3D-Animation ist ein Vektor gefüllt mit bunten Pixeln. Und dann immer aufwändiger. Pac-Man ist "auch nur" die Evolution von Pong, usw. usw.

    Das Elektroauto war auch schonmal da, die wenigsten werden sich erinnern :D

    ... und auch manches andere kehrt zurück, wie die Vinyl.

    Es ist ein steter Fluss an Evolution, und wieviel man davon braucht? Nun, vielleicht nicht immer das allerneuste. Brauchen im Sinne von überlebensnotwendig, würde man sagen, ist nichts davon... Bis man dahinter kommt, dass einem die Computertomographie womöglich doch das Leben gerettet hat, weil man eine Diagnose stellen konnte, die ohne das Gerät nicht möglich gewesen wäre.

    Sicherlich überleben wir ohne auf dem Cevi zocken zu können. So hat jedes Ding seine Vor- und Nachteile.

    Blutdruck, Puls messen... Früher gings zum Arzt oder in die Apotheke, heute macht das ein Ding für ein paar Euro 24 Stunden am Tag.

    Muss ich das haben? Nein. Hat eine Apple-Watch mit Warnfunktion vielleicht doch schon den ein oder anderen Menschen gerettet? Wahrscheinlich schon. Also wo zieht man die Grenze des "Notwendigen"?